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Sergei Prokofjew (1891-1953): Uraufführung am 21.Mai 1929 im Théâtre Sarah-Bernhardt, Paris, Ballets Russes. Rollen: der verlorene Sohn, der Vater, die Sirene, 2 Dienerinnen, 2 Vertraute des verlorenen Sohnes, 12 seiner Freunde. Ort und Zeit: im Heiligen Land. Erstes Bild: Der Abschied. Zweites Bild: In der Fremde, Drittes Bild: Die Rückkehr. Quelle: © Manfred Sergei Prokofjew (1891-1953): Uraufführung am 21.Mai 1929 im Théâtre Sarah-Bernhardt, Paris, Ballets Russes. Rollen: der verlorene Sohn, der Vater, die Sirene, 2 Dienerinnen, 2 Vertraute des verlorenen Sohnes, 12 seiner Freunde. Ort und Zeit: im Heiligen Land. Erstes Bild: Der Abschied. Zweites Bild: In der Fremde, Drittes Bild: Die Rückkehr. Quelle: © ManfredPROKOFJEW, Sergei: DER VERLORENE SOHN
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DER VERLORENE SOHN
Ballett in drei Bildern
Libretto von Boris Kochno nach Lukas 15,11-32
Choreographie von George Balanchine
Es sieht gerade nach einem Abschied aus; Abschied des Sohnes von seinem Vater. Der Sohn will nämlich mit seinen Freunden eine Reise unternehmen. Während die Freunde so einiges aus dem Zelt des Vaters tragen, unter anderen Dingen auch jede Menge Wein in Krügen, kommt der Sohn aus dem Zelt, gefolgt von zwei Vertrauten des Sohnes, die ihn von seinem Vorhaben abbringen wollen, ohne allerdings Erfolg zu haben. Als der Vater aus dem Zelt tritt, ist er nicht allein, sondern wird von seinen drei anderen Kindern verfolgt, die sich dann zu seinen Füßen niederlassen. Nicht dabei ist sein reisewilliger Sohn, der mehr oder weniger aufgeregt seine Geschwister beobachtet, die sich vom Vater segnen lassen, was der reisewillige Bruder schließlich sichtbar unwillig über sich ergehen lässt. Der Vater geht mit seinen übrigen Kindern und den zwei Dienerinnen ins Zelt zurück und die anderen begeben sich auf die geplante Reise.
Zwölf Männer sitzen in einem nach drei Seiten offenen Zelt an einem dekorierten Tisch. Sie brechen ihre Gesprächsrunde ab, als der Sohn mit seinem Vertrauten in die Runde tritt und sofort gebeten wird, weiterzugehen. Genau das lehnt der Sohn ab. Eine bei allen spürbare Ablehnung wird erst aufgeweicht, als der Sohn seine Weinkrüge der Runde zur Verfügung stellt. Dann tritt eine Sirene in die Mitte dieser Versammlung und der Sohn erliegt den Verführungskünsten dieser Frau. Es kommt schließlich so weit, dass der Sohn vollkommen betrunken von der Sirene und deren Begleitern ausgeraubt wird. Als er merkt, was geschehen ist, kriecht er davon, gehen kann er kaum noch. Die übrigen Männer teilen sich die Beute. Die Sirene ist bei dieser Angelegenheit nicht dabei…
Der Sohn ist heruntergekommen und nähert sich gerade dem Zelt seines Vaters. Seine Schwestern stehen an dem Zaun, der das Privatgelände des Vaters begrenzt, als der Bruder sich langsam nähert. Sie öffnen ihm das kleine Tor des Zauns und zufällig tritt der Vater gerade aus seinem Zelt, sieht seinen Sohn auf sich zu humpeln. Als der seinen Vater mit einem Mitleid erheischenden Blick anschaut, von ihm aber keinerlei Regung bemerkt, dreht der Sohn sich wieder um, und will gehen. Da spürt er plötzlich die Hand seines Vaters in der seinen, dreht sich wieder um – und der Vater nimmt seinen Sohn in die Arme…
DER VERLORENE SOHN
Ballett in drei Bildern
Libretto von Boris Kochno nach Lukas 15,11-32
Choreographie von George Balanchine
Es sieht gerade nach einem Abschied aus; Abschied des Sohnes von seinem Vater. Der Sohn will nämlich mit seinen Freunden eine Reise unternehmen. Während die Freunde so einiges aus dem Zelt des Vaters tragen, unter anderen Dingen auch jede Menge Wein in Krügen, kommt der Sohn aus dem Zelt, gefolgt von zwei Vertrauten des Sohnes, die ihn von seinem Vorhaben abbringen wollen, ohne allerdings Erfolg zu haben. Als der Vater aus dem Zelt tritt, ist er nicht allein, sondern wird von seinen drei anderen Kindern verfolgt, die sich dann zu seinen Füßen niederlassen. Nicht dabei ist sein reisewilliger Sohn, der mehr oder weniger aufgeregt seine Geschwister beobachtet, die sich vom Vater segnen lassen, was der reisewillige Bruder schließlich sichtbar unwillig über sich ergehen lässt. Der Vater geht mit seinen übrigen Kindern und den zwei Dienerinnen ins Zelt zurück und die anderen begeben sich auf die geplante Reise.
Zwölf Männer sitzen in einem nach drei Seiten offenen Zelt an einem dekorierten Tisch. Sie brechen ihre Gesprächsrunde ab, als der Sohn mit seinem Vertrauten in die Runde tritt und sofort gebeten wird, weiterzugehen. Genau das lehnt der Sohn ab. Eine bei allen spürbare Ablehnung wird erst aufgeweicht, als der Sohn seine Weinkrüge der Runde zur Verfügung stellt. Dann tritt eine Sirene in die Mitte dieser Versammlung und der Sohn erliegt den Verführungskünsten dieser Frau. Es kommt schließlich so weit, dass der Sohn vollkommen betrunken von der Sirene und deren Begleitern ausgeraubt wird. Als er merkt, was geschehen ist, kriecht er davon, gehen kann er kaum noch. Die übrigen Männer teilen sich die Beute. Die Sirene ist bei dieser Angelegenheit nicht dabei…
Der Sohn ist heruntergekommen und nähert sich gerade dem Zelt seines Vaters. Seine Schwestern stehen an dem Zaun, der das Privatgelände des Vaters begrenzt, als der Bruder sich langsam nähert. Sie öffnen ihm das kleine Tor des Zauns und zufällig tritt der Vater gerade aus seinem Zelt, sieht seinen Sohn auf sich zu humpeln. Als der seinen Vater mit einem Mitleid erheischenden Blick anschaut, von ihm aber keinerlei Regung bemerkt, dreht der Sohn sich wieder um, und will gehen. Da spürt er plötzlich die Hand seines Vaters in der seinen, dreht sich wieder um – und der Vater nimmt seinen Sohn in die Arme…
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