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Rheinberger, Josef Gabriel, Der Stern von Bethlehem op. 164

Der Stern von Bethlehem (op. 164) ist eine Weihnachtskantate für Chor, Soli und Orchester von Josef Gabriel Rheinberger aus dem Jahr 1891. Der Text stammt von seiner Frau Franziska von Hoffnaaß.

Obwohl Rheinberger dieses als eines seiner Hauptwerke betrachtete, hat er niemals einer Aufführung beigewohnt.

Der Komponist Josef Gabriel Rheinberger stammte aus Liechtenstein und war 1851 im Alter von zwölf Jahren nach München gekommen, um Musikunterricht an einem Konservatorium zu nehmen. In München fand er schnell Anstellungen als Organist (1852), Dozent am Konservatorium (1859), Chorleiter (1864), Korrepetitor (1864) und schließlich 1877 als königlicher Kapellmeister. Im Jahr 1867 heiratete er die sieben Jahre ältere Franziska (Fanny) von Hoffnaaß, deren Dichtungen er in der Folgezeit mehrfach vertonte. Den Text für „Der Stern von Bethlehem“ schrieb sie Ende 1889, vermutlich eigens für die Vertonung durch ihren Ehemann. Dieser begann schon wenig später, im Januar 1890, mit der Arbeit an der Musik. Er benötigte bis zum Abschluss des Werkes jedoch im Vergleich zu seiner sonstigen Arbeitsweise unüblich lange und schloss die Komposition erst fünf Monate später, am 9. Juni 1890, ab. Parallel dazu arbeitete er jeweils an der Reinschrift der einzelnen Sätze, die am 14. Juni beendet war. Ergänzt um eine englische Übersetzung des Textes, die von Frau John P. Morgan aus New York stammte, erschien das Werk im Rob. Forberg Musikverlag in Leipzig. Die Partitur sowie die Chor- und Orchesterstimmen erschienen 1891, der Klavierauszug jedoch erst im Dezember des folgenden Jahres.[3]
Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Stern_von_Bethlehem_(Rheinberger)

Hier habe ich eine Aufnahme, mit der ich damals die Probenarbeit im Chor privat verstärkte. Rita Streich und Dietrich Fischer-Dieskau singen die Solopartien und Robert Heger dirigiert den Chor des Bayerischen Rundfunks und das Symphonieorchester Graunke:

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Willi😀

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