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Gioachino Rossini (1792-1868): Uraufführung am 24.April 1819 im Teatro San Benedetto, Venedig. Personen der Handlung: Ort und Zeit: Stockholm zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Erster Akt. Nach einem Kriegseinsatz der Armee ist das Volk auf den Platz vor dem Königspalast zusammen gekommen und wartet auf die Rückkehr des Helden Eduardo und seinen Soldaten. Zunächst tritt aber der König mit seinem Hofstaat auf die Szene. Unter ihnen ist auch der schottische Prinz Giacomo (den der König für seine Tochter als Ehemann vorgesehen hat) und Eduards Freund, der Hauptmann der königlichen Wache Atlei. Des Königs Tochter Cristina kommt mit ihren Hofdamen hinzu und sie wirkt irgendwie abwesend, was darauf schließen lässt, dass sie sich um ihre kleine Familie sorgt: sie ist nämlich heimlich mit Eduardo verheiratet, hat sogar einen Sohn mit ihm. Öffentlich aber trauert sie um ihre vor einem Jahr verstorbene Mutter. Als der siegreiche Held endlich mit seinen Soldaten eintrifft, brandet der Jubel des Volkes auf. Eduardo verneigt sich vor dem König und bietet ihm auch für die Zukunft seinen Dienst an. Obwohl er in hochgestimmter Verfassung ist, hat er sofort bemerkt, dass seine Frau Cristina von Unruhe geplagt wird; er weiß natürlich, woran das liegt, spricht ihr jetzt aber in aller Öffentlichkeit mit aufmunternden Worten zu ihr. Gleichzeitig ringt er aber auch mit sich, wie er bei dem König um die Hand von Cristina bitten könnte, damit letztlich seine bereits bestehende Ehe mit einem Kind legalisiert würde. Carlo allerdings verkündet gerade, dass der schottische Prinz Giacomo der Mann seiner Tochter werden soll. Während Eduardo erstarrt und Cristina um Aufschub bittet, glaubt Giacomo im Verhalten der Prinzessin erkannt zu haben, dass sie bereits einen anderen Mann liebt. Eduardo singt (beiseite), dass er jetzt nur noch auf seinen Freund Atlei, den Hauptmann der königlichen Garde zählen kann. Szenenwechsel: Cristinas Gemach. Die Hofdamen der Prinzessin sind frohen Mutes, dass sich die Trauer ihrer Herrin in die Freude verwandeln könnte, doch Cristina ist tatsächlich verzweifelt (was wohl auch verständlich ist). Die Hofdamen bemühen sich, ihre Herrin aufzumuntern, doch Cristina schickt sie weg. Allein in ihrem Gemach äußert sie die Befürchtung, dass ihr Fehltritt bald auffliegen könnte und dass Kind und Gatte gefährdet sein könnten. Gerade kommen Atlei und Eduardo in den Raum. Während Eduardo versucht, seine Frau zu trösten und Sehnsucht nach dem Kind ausdrückt, bringt die Gouvernante den kleinen Gustavo herein. Einen kleinen Augenblick ist trautes Familienglück erkennbar Plötzlich aber naht ein königlicher Tross, und es gelingt den Anwesenden noch soeben, das Kind zu verstecken. Atlei und Eduardo fliehen in höchster Eile. Die Ritter bitten Cristina eindringlich, sich zum Traualtar zu begeben. Die Prinzessin lässt aber Widerstand erkennen und ihr Vater vermutet alles mögliche, nur nicht die Trauer um die vor einem Jahr verstorbene Mutter. Als Carlo seine Tochter ziemlich harsch am Arm fasst und sie mit sich fortzieht, um zur Trauungszeremonie geführt zu werden, stößt sie einen Schrei aus, der den Anwesenden das Blut gefrieren lässt. Der kleine Gustavo ist durch den Schrei aus dem Versteck hervorgekommen, direkt auf Cristina zu. König Carlo reagiert zunächst erstaunt, zieht aber dann sein Schwert und geht auf den Kleinen zu; sofort stellt sich die Prinzessin zum Schutz vor ihren Sohn und bekennt vor den Anwesenden ihre Mutterschaft. Der zornige Vater will von seiner Tochter wissen, wer der Vater des Kindes ist, doch Cristina gibt ihn nicht preis. Das entfacht den Zorn des Königs noch mehr, weshalb er ihr mit dem Tode droht. Vor dem Gemach treffen Giacomo und Atlei aufeinander; der schottische Prinz will von dem Hauptmann erfahren, wer der Verführer von Cristina war. Aber Atlei beschwört Giacomo, sich für die junge Frau und Mutter einzusetzen. Szenenwechsel: Großer Saal im Königspalast. Carlo hat seinen Hofstaat zum Gerichtstag versammelt; die Würdenträger klagen über eine unvorhersehbare negative Wende, die an diesem frühen Morgen über sie hereingebrochen ist. Der König, ganz in seinem Element als Herrscher, verlangt von seiner Tochter, dass sie sofort ihren Verführer benennt, doch Cristina schweigt. Dafür tritt, völlig unerwartet, Eduardo den Saal und bekennt sich als Ehemann von Cristina und als Vater des kleinen Gustavo. Das führt zu einem allgemeinen Überraschungsausbruch der Anwesenden und anschließend zu einem Klagegesang, jeder für sich über seine inneren Nöte. Um Frau und Kind zu retten bietet Eduardo dem König sein Leben an, doch der ist immer noch in seiner Wut gefangen und will den Tod der ganzen Familie: er lässt die aufkommenden Bitten um Gnade an sich abprallen, besteht auf seiner Forderung, worauf Eduardo, Cristina und Gustavo von der königlichen Garde getrennt abgeführt werden. Zweiter Akt. Der Hofstaat ist nach dem wütenden Abgang des Königs noch immer zusammen und beklagt das Schicksal der Verurteilten, wobei besonders der kleine Gustavo das Mitleid der Anwesenden erregt. Atlei ist außer sich vor Sorge, dass der Retter des Vaterlandes und die Prinzessin sterben sollen. Währenddessen kommentieren die Höflinge das über allem stehende Gesetz, das gnadenlos die Menschen beherrscht. Der König aber will seinen lädierten Ruf mit der Blutrache wiederherstellen. Doch Giacomo erinnert ihn an sein Heiratsversprechen, er ist bereit Cristina zu ehelichen und das Kind als sein eigenes anzuerkennen. Das Argument löst in Carlo Rührung aus, er spricht von tugendhafter Aufopferung. Er lässt durch seine Diener Cristina rufen, die aber nur um Gnade für Eduardo und Gustavo bittet, sich selbst aber ausnimmt. Der König geht nicht darauf ein; er unterbreitet seiner Tochter dagegen das Angebot des schottischen Prinzen. Cristina reagiert mit Entsetzen und lehnt Giacomos Plan ab. Jetzt greifen die Höflinge ein und bitten die Königstochter, den Plan von Prinz Giacomo anzunehmen, um sich und Gustavo damit zu retten. Cristina aber bleibt bei ihrer Meinung: sie zieht ihren Tod vor. Carlo empfindet das Verhalten seiner Tochter als unmöglich und reagiert mal wieder wütend; er lässt Cristina in den Kerker zurückbringen. Die immer noch anwesenden Höflinge reagieren mit einem Aufschrei. Giacomo muss erkennen, dass sein Plan gescheitert ist, aber er gibt noch nicht auf. Unterdessen hat ein Bote aus der Armee dem König etwas ins Ohr geflüstert, worauf Carlo die Nachricht verkündet, dass der Feind erneut das Königreich bedrängt. Atlei hofft, dass diese Nachricht das gute Ende für seine Freunde bringen könnte. Szenenwechsel: Kerker-Vorraum. Freunde Eduardos beklagen das Schicksal ihres Heerführers. Eduardo tritt aus seinem Verlies und fordert die Versammelten auf, beim König um Gnade für seine Frau und das gemeinsame Kind zu bitten. Er selbst ist jedoch bereit, in den Tod zu gehen und äußert seine Hoffnung, dass der Himmel Gnade für ihn bereit hält. Das ist der Moment, wo Atlei mit Soldaten und Teilen des Volkes den Kerker erstürmt, Eduardo befreit und ihn zum Anführer im Kampf gegen die Feinde ausruft. Sofort ist Eduardos Niedergeschlagenheit verflogen; mit Eland stellt er sich an die Spitze der Truppen. Szenenwechsel: Nacht im Inneren eines Gefängnisturmes. Cristina träumt, dass man ihren Mann und den kleinen Sohn hinrichtet. Als sie mit einem gewissen Schrecken aufwacht, erklärt sie die Befürchtung, den Tod von Gemahl und Sohn beschleunigt zu haben. Verstärkt werden ihre Besorgnisse durch wiederholte Kanonenschüsse. Plötzlich aber bricht die Mauer ihre Gefängnisses ein und Eduardo stürmt mit einigen seiner Männer in den Turm. Die Eheleute fallen sich in den Arm und Cristina hört, dass auch Gustavo gerettet wurde. Szenenwechsel: Platz in der Stadt bei Nacht. Giacomo hat den König aus den Augen verloren; er bekennt, bis zum ehrenhaften Tod gegen die Feinde kämpfen zu wollen. Carlo selbst glaubt, dass der Kampf gegen die Invasoren verloren ist. Gerade kommt Giacomo auf ihn zu, bekennt seine Freude, dass der König lebt, und teilt ihm sofort mit, dass Eduardo gesiegt habe; im Augenblick sei er dabei, die Besiegten auf den Platz zusammenzutreiben. Eduardo tritt jetzt auf, beugt, wie im ersten Akt, seine Knie vor der Majestät und bittet um Gnade für Cristina und Gustavo, ist aber gleichzeitig bereit, für seine Verfehlungen in den Tod zu gehen. Carlo ist von Eduardos Rede überwältigt, erhebt ihn und schließt ihn, diese Verfehlungen abtuend, in seine Arme. Cristina kommt mit dem kleinen Gustavo hinzu und lässt sich von ihrem Vater mit Eduardo vereinigen. Im Finale erkennen alle an, dass die Leiden jetzt vergessen sein sollen und in die Herzen das Glück Einzug hält. Der schottische Prinz Giacomo ist der einzig Benachteiligte – er steht mehr oder weniger glücklich abseits des Geschehens… Quelle: © manfred Gioachino Rossini (1792-1868): Uraufführung am 24.April 1819 im Teatro San Benedetto, Venedig. Personen der Handlung: Ort und Zeit: Stockholm zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Erster Akt. Nach einem Kriegseinsatz der Armee ist das Volk auf den Platz vor dem Königspalast zusammen gekommen und wartet auf die Rückkehr des Helden Eduardo und seinen Soldaten. Zunächst tritt aber der König mit seinem Hofstaat auf die Szene. Unter ihnen ist auch der schottische Prinz Giacomo (den der König für seine Tochter als Ehemann vorgesehen hat) und Eduards Freund, der Hauptmann der königlichen Wache Atlei. Des Königs Tochter Cristina kommt mit ihren Hofdamen hinzu und sie wirkt irgendwie abwesend, was darauf schließen lässt, dass sie sich um ihre kleine Familie sorgt: sie ist nämlich heimlich mit Eduardo verheiratet, hat sogar einen Sohn mit ihm. Öffentlich aber trauert sie um ihre vor einem Jahr verstorbene Mutter. Als der siegreiche Held endlich mit seinen Soldaten eintrifft, brandet der Jubel des Volkes auf. Eduardo verneigt sich vor dem König und bietet ihm auch für die Zukunft seinen Dienst an. Obwohl er in hochgestimmter Verfassung ist, hat er sofort bemerkt, dass seine Frau Cristina von Unruhe geplagt wird; er weiß natürlich, woran das liegt, spricht ihr jetzt aber in aller Öffentlichkeit mit aufmunternden Worten zu ihr. Gleichzeitig ringt er aber auch mit sich, wie er bei dem König um die Hand von Cristina bitten könnte, damit letztlich seine bereits bestehende Ehe mit einem Kind legalisiert würde. Carlo allerdings verkündet gerade, dass der schottische Prinz Giacomo der Mann seiner Tochter werden soll. Während Eduardo erstarrt und Cristina um Aufschub bittet, glaubt Giacomo im Verhalten der Prinzessin erkannt zu haben, dass sie bereits einen anderen Mann liebt. Eduardo singt (beiseite), dass er jetzt nur noch auf seinen Freund Atlei, den Hauptmann der königlichen Garde zählen kann. Szenenwechsel: Cristinas Gemach. Die Hofdamen der Prinzessin sind frohen Mutes, dass sich die Trauer ihrer Herrin in die Freude verwandeln könnte, doch Cristina ist tatsächlich verzweifelt (was wohl auch verständlich ist). Die Hofdamen bemühen sich, ihre Herrin aufzumuntern, doch Cristina schickt sie weg. Allein in ihrem Gemach äußert sie die Befürchtung, dass ihr Fehltritt bald auffliegen könnte und dass Kind und Gatte gefährdet sein könnten. Gerade kommen Atlei und Eduardo in den Raum. Während Eduardo versucht, seine Frau zu trösten und Sehnsucht nach dem Kind ausdrückt, bringt die Gouvernante den kleinen Gustavo herein. Einen kleinen Augenblick ist trautes Familienglück erkennbar Plötzlich aber naht ein königlicher Tross, und es gelingt den Anwesenden noch soeben, das Kind zu verstecken. Atlei und Eduardo fliehen in höchster Eile. Die Ritter bitten Cristina eindringlich, sich zum Traualtar zu begeben. Die Prinzessin lässt aber Widerstand erkennen und ihr Vater vermutet alles mögliche, nur nicht die Trauer um die vor einem Jahr verstorbene Mutter. Als Carlo seine Tochter ziemlich harsch am Arm fasst und sie mit sich fortzieht, um zur Trauungszeremonie geführt zu werden, stößt sie einen Schrei aus, der den Anwesenden das Blut gefrieren lässt. Der kleine Gustavo ist durch den Schrei aus dem Versteck hervorgekommen, direkt auf Cristina zu. König Carlo reagiert zunächst erstaunt, zieht aber dann sein Schwert und geht auf den Kleinen zu; sofort stellt sich die Prinzessin zum Schutz vor ihren Sohn und bekennt vor den Anwesenden ihre Mutterschaft. Der zornige Vater will von seiner Tochter wissen, wer der Vater des Kindes ist, doch Cristina gibt ihn nicht preis. Das entfacht den Zorn des Königs noch mehr, weshalb er ihr mit dem Tode droht. Vor dem Gemach treffen Giacomo und Atlei aufeinander; der schottische Prinz will von dem Hauptmann erfahren, wer der Verführer von Cristina war. Aber Atlei beschwört Giacomo, sich für die junge Frau und Mutter einzusetzen. Szenenwechsel: Großer Saal im Königspalast. Carlo hat seinen Hofstaat zum Gerichtstag versammelt; die Würdenträger klagen über eine unvorhersehbare negative Wende, die an diesem frühen Morgen über sie hereingebrochen ist. Der König, ganz in seinem Element als Herrscher, verlangt von seiner Tochter, dass sie sofort ihren Verführer benennt, doch Cristina schweigt. Dafür tritt, völlig unerwartet, Eduardo den Saal und bekennt sich als Ehemann von Cristina und als Vater des kleinen Gustavo. Das führt zu einem allgemeinen Überraschungsausbruch der Anwesenden und anschließend zu einem Klagegesang, jeder für sich über seine inneren Nöte. Um Frau und Kind zu retten bietet Eduardo dem König sein Leben an, doch der ist immer noch in seiner Wut gefangen und will den Tod der ganzen Familie: er lässt die aufkommenden Bitten um Gnade an sich abprallen, besteht auf seiner Forderung, worauf Eduardo, Cristina und Gustavo von der königlichen Garde getrennt abgeführt werden. Zweiter Akt. Der Hofstaat ist nach dem wütenden Abgang des Königs noch immer zusammen und beklagt das Schicksal der Verurteilten, wobei besonders der kleine Gustavo das Mitleid der Anwesenden erregt. Atlei ist außer sich vor Sorge, dass der Retter des Vaterlandes und die Prinzessin sterben sollen. Währenddessen kommentieren die Höflinge das über allem stehende Gesetz, das gnadenlos die Menschen beherrscht. Der König aber will seinen lädierten Ruf mit der Blutrache wiederherstellen. Doch Giacomo erinnert ihn an sein Heiratsversprechen, er ist bereit Cristina zu ehelichen und das Kind als sein eigenes anzuerkennen. Das Argument löst in Carlo Rührung aus, er spricht von tugendhafter Aufopferung. Er lässt durch seine Diener Cristina rufen, die aber nur um Gnade für Eduardo und Gustavo bittet, sich selbst aber ausnimmt. Der König geht nicht darauf ein; er unterbreitet seiner Tochter dagegen das Angebot des schottischen Prinzen. Cristina reagiert mit Entsetzen und lehnt Giacomos Plan ab. Jetzt greifen die Höflinge ein und bitten die Königstochter, den Plan von Prinz Giacomo anzunehmen, um sich und Gustavo damit zu retten. Cristina aber bleibt bei ihrer Meinung: sie zieht ihren Tod vor. Carlo empfindet das Verhalten seiner Tochter als unmöglich und reagiert mal wieder wütend; er lässt Cristina in den Kerker zurückbringen. Die immer noch anwesenden Höflinge reagieren mit einem Aufschrei. Giacomo muss erkennen, dass sein Plan gescheitert ist, aber er gibt noch nicht auf. Unterdessen hat ein Bote aus der Armee dem König etwas ins Ohr geflüstert, worauf Carlo die Nachricht verkündet, dass der Feind erneut das Königreich bedrängt. Atlei hofft, dass diese Nachricht das gute Ende für seine Freunde bringen könnte. Szenenwechsel: Kerker-Vorraum. Freunde Eduardos beklagen das Schicksal ihres Heerführers. Eduardo tritt aus seinem Verlies und fordert die Versammelten auf, beim König um Gnade für seine Frau und das gemeinsame Kind zu bitten. Er selbst ist jedoch bereit, in den Tod zu gehen und äußert seine Hoffnung, dass der Himmel Gnade für ihn bereit hält. Das ist der Moment, wo Atlei mit Soldaten und Teilen des Volkes den Kerker erstürmt, Eduardo befreit und ihn zum Anführer im Kampf gegen die Feinde ausruft. Sofort ist Eduardos Niedergeschlagenheit verflogen; mit Eland stellt er sich an die Spitze der Truppen. Szenenwechsel: Nacht im Inneren eines Gefängnisturmes. Cristina träumt, dass man ihren Mann und den kleinen Sohn hinrichtet. Als sie mit einem gewissen Schrecken aufwacht, erklärt sie die Befürchtung, den Tod von Gemahl und Sohn beschleunigt zu haben. Verstärkt werden ihre Besorgnisse durch wiederholte Kanonenschüsse. Plötzlich aber bricht die Mauer ihre Gefängnisses ein und Eduardo stürmt mit einigen seiner Männer in den Turm. Die Eheleute fallen sich in den Arm und Cristina hört, dass auch Gustavo gerettet wurde. Szenenwechsel: Platz in der Stadt bei Nacht. Giacomo hat den König aus den Augen verloren; er bekennt, bis zum ehrenhaften Tod gegen die Feinde kämpfen zu wollen. Carlo selbst glaubt, dass der Kampf gegen die Invasoren verloren ist. Gerade kommt Giacomo auf ihn zu, bekennt seine Freude, dass der König lebt, und teilt ihm sofort mit, dass Eduardo gesiegt habe; im Augenblick sei er dabei, die Besiegten auf den Platz zusammenzutreiben. Eduardo tritt jetzt auf, beugt, wie im ersten Akt, seine Knie vor der Majestät und bittet um Gnade für Cristina und Gustavo, ist aber gleichzeitig bereit, für seine Verfehlungen in den Tod zu gehen. Carlo ist von Eduardos Rede überwältigt, erhebt ihn und schließt ihn, diese Verfehlungen abtuend, in seine Arme. Cristina kommt mit dem kleinen Gustavo hinzu und lässt sich von ihrem Vater mit Eduardo vereinigen. Im Finale erkennen alle an, dass die Leiden jetzt vergessen sein sollen und in die Herzen das Glück Einzug hält. Der schottische Prinz Giacomo ist der einzig Benachteiligte – er steht mehr oder weniger glücklich abseits des Geschehens… Quelle: © manfred Dem geneigten Leser wird versichert, dass der Doppeleintrag von Rossinis Eduardo e Cristina zwar irrtümlich erfolgt ist, dass es aber auch interessant sein kann, zwei Inhaltsangaben von zwei verschiedenen Autoren zu lesen. Ich habe jedenfalls beschlossen, meinen Beitrag nicht zu löschen und bitte um Entschuldigung für den Fehler, die vorhandenen Inhaltsangaben vor dem Schreiben meines Beitrages nicht gecheckt zu haben. Dem geneigten Leser wird versichert, dass der Doppeleintrag von Rossinis Eduardo e Cristina zwar irrtümlich erfolgt ist, dass es aber auch interessant sein kann, zwei Inhaltsangaben von zwei verschiedenen Autoren zu lesen. Ich habe jedenfalls beschlossen, meinen Beitrag nicht zu löschen und bitte um Entschuldigung für den Fehler, die vorhandenen Inhaltsangaben vor dem Schreiben meines Beitrages nicht gecheckt zu haben.ROSSINI, Gioachino: EDUARDO E CRISTINA
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EDUARDO E CRISTINA
Opera seria in zwei Akten
Libretto von Andrea Leone Tottola und Gherardo Bevilacqua-Aldobrandini
nach dem gleichnamigen Opernlibretto von Giovanni Schmidt für Stefano Pavesi
Originalsprache: Italienisch.
Carlo, König von Schweden (Tenor)
Cristina, seine Tochter und heimliche Ehefrau von Eduardo (Sopran)
Eduardo, General der schwedischen Armee (Alt)
Giacomo, königlicher Prinz von Schottland (Bass)
Atlei, Hauptmann der königlichen Wache, Freund Eduardos (Tenor)
Gustavo, kleiner Sohn Eduardos und Cristinas (stumme Rolle)
Gustavos Gouvernante (stumme Rolle)
Chor / Statisterie: Ritter, Offiziere, Edeldamen, Soldaten, Hoffräulein, Volk, königliche Wachen, Gefangene.
Ein mit Trophäen geschmückter Vorhof zwischen Palast und einem Platz. Auf der einen Seite steht ein Thron.
Großer Saal wie im ersten Akt.
EDUARDO E CRISTINA
Opera seria in zwei Akten
Libretto von Andrea Leone Tottola und Gherardo Bevilacqua-Aldobrandini
nach dem gleichnamigen Opernlibretto von Giovanni Schmidt für Stefano Pavesi
Originalsprache: Italienisch.
Carlo, König von Schweden (Tenor)
Cristina, seine Tochter und heimliche Ehefrau von Eduardo (Sopran)
Eduardo, General der schwedischen Armee (Alt)
Giacomo, königlicher Prinz von Schottland (Bass)
Atlei, Hauptmann der königlichen Wache, Freund Eduardos (Tenor)
Gustavo, kleiner Sohn Eduardos und Cristinas (stumme Rolle)
Gustavos Gouvernante (stumme Rolle)
Chor / Statisterie: Ritter, Offiziere, Edeldamen, Soldaten, Hoffräulein, Volk, königliche Wachen, Gefangene.
Ein mit Trophäen geschmückter Vorhof zwischen Palast und einem Platz. Auf der einen Seite steht ein Thron.
Großer Saal wie im ersten Akt.
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Telefon: 0178-1069333
Gestaltung Agentur kuh vadis