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Troubadour-Forum für die Freunde der Oper, des Gesangs und der Klaviermusik

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sangliche, meist langsame Sätze aus Klavierkonzerten

Ich möchte, auch immer wieder angeregt durch das wunderbare Thema der “ (kurzen) sanglichen Klavierstücke, dem Klavierforum ein weiteres, ähnliches Thema hinzufügen, das das Klavier als singendes Instrument im Verbund mit dem Orchester zeigt. Ich kam wieder einmal auf diese Idee durch den heutigen 48. Todestag des schweizerischen Pianisten ungarischer Herkunft, der mir ein unvorhergesehenes tiefgreifendes musikalisches Erlebnis bescherte, als er vor mehr als sechzig Jahren in Münster einsprang für den erkrankten Clauadio Arrau und dem Publikum einen unvergesslichen Mozartabend schenkte.  Hier habe ich ihn mit dem langsamen Satz aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 d-moll KV 466, der m. E. einer der schönsten Klavierkonzertsätze nicht nur Mozarts überhaupt ist. Geza Anda gibt diesen Satz seiner Bedeutung entsprechend grandios wieder:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

P.S. In diesem Thread sind natürlich alle langsamen sanglichen Sätze von Klavierkonzerten überhaupt willkommen.

Einen weiteren mozartinischen Satz möchte ich anschließen, und zwar aus dem zweiten Klavierkonzert Mozarts in einer Molltonart, dem Konzert Nr. 24 c-moll KV 491. Es ist mit Larghetto überschrieben, und ich habe einen weiteren großen Mozartpianisten ausgesucht, Alfred Brendel, auch,  weil er mit diesem Konzert Abschied von seinem deutschen Publikum in Berlin im Herbst 2008 genommen hat. Bei diesem Konzert stand Sir Simon Rattle am Pult, und ich habe das Konzert in Berlin live erlebt. Hier spielt er das Konzert mit der Academy of St. Martin-in-the-Fields unter Sir Neville Marriner, mit dem er schon vor 50 Jahren alle Mozart-Konzerte aufgenommen hat:

 

Liebe Grüße

Willi😀

Ich will heute die Gelegenheit ergreifen, einen Pianisten hier zu posten, nicht nur, weil er heute Geburtstag hat, sondern auch, weil er in der jüngeren Vergangenheit m. E. bei einer Gelegenheit gezeigt hat, was er wirklich kann, und zwar war das vor etlichen Jahren, als er mit Nikolaus Harnoncourt zusammenarbeitete und wo ich bei der Gelegenheit eine Aufnahme von der Zusammenarbeit miterleben konnte. Das Ergebnis war diese CD, und ich finde, dass ihm das Larghetto aus KV 491 wirklich gelungen ist:

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Liebe Grüße

Willi😀

uhrand hat auf diesen Beitrag reagiert.
uhrand

Und ich habe natürlich auch die wunderbare Maria Joao Pires hier, wie sie  mit dem Orchestra Mozart das Larghetto aus Mozarts letztem Klavierkonzert, der Nr. 27 B-dur KV 595 spielt, allerdings nicht, wie es der Einsteller dieses Videos fälschlicherweise angibt, unter Claudio Abbado, sondern unter Trevor Pinnock, wie man zweifellos in dem Video erkennen kann:

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Liebe Grüße

Willi😀

Und auch Beethoven darf hier erwähnt werden, hat er doch die langsamen Sätze in Sonaten und Konzerten wie in Sinfonien in der Nachfolge Mozarts auf ein neues Level gehoben. Schon vor fünfzig Jahren entstand diese Aufnahme in London, als der damals 37jährige Vladimir Ashkenazy unter dem damals 45jährigen Chefdirigenten des LPO (London Philharmonic Orchestra), Bernard Haitink, Beethovens 1. Klavierkonzert C-dur op. 15 (in Wirklichkeit war es das zweite, fiel nur einer Zählung nach Veröffentlichungsdatum zum Opfer) aufführte:

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Liebe Grüße

Willi😀

Ich habe hier auch den sanglichen zweiten Satz, das Intermezzo: Andantino espressivo in F-dur, aus dem Klavierkonzert a-moll op. 54 von Robert Schumann. Es spielt Swjatoslaw Richter, begleitet vom Orchestre National de l’opera de Monte Carlo, unter der Leitung von Lovro von Matacic:

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Liebe Grüße

Willi😀

Und hier habe ich das wundervolle Adagio aus Beethovens finalem Klavierkonzert, wobei die beiden Hauptpersonen, der amerikainische Dirigent und Komponist Leonard Bernstein und der polnische Pianist Krystian Zimerman ihr Vorhaben, alle fünf Beethovenkonzerte zusammen aufzunehmen, nicht mehr vollenden konnten, weil Freund Hein dem Dirigenten Leonard Bernstein im Oktober 1990 den Dirigentenstab aus der Hand nahm. Zimermann hat dann später den Zyklus vom Klavier aus vollendet:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Ich mochte Lang Lang lange nicht, inzwischen hat er sich aber zu seinen Gunsten gemausert, die fruchtbare Zusammenarbeit mit großen Dirigenten hat ihm offenbar gut getan.

Beatrice Rana spielt Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1, Op. 23: II. Andantino semplice

 

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Zitat uhrand: „Ich mochte Lang Lang lange nicht, inzwischen hat er sich aber zu seinen Gunsten gemausert, ..“

Mir ging es genauso, lieber André, obwohl ich ihn in seiner Anfangszeit wohl noch mochte, wo sein Vortrag, der schon damals hochvirtuos war, noch frei war von übertriebenen und völlig unpassenden mimischen Entgleisungen und er in einer Zugabe zu einer rührenden Geste fähig war, in der er seinen Vater,  der eine chinesische Geige (Stehgeige) spielte, in einem chinesischen Stück begleitete. Diese Geste kam beim Publikum (mich eingeschlossen) sehr gut an. Später wurde er dann als Teilnehmer in einer Meisterklasse von Daniel Barenboim von diesem ziemlich zusammengefaltet, als diese unangenehemen Erscheinungen in seinem Vortrag auftraten. Dazu gehörten auch völlig gegen die Partitur gerichtete Tempi, die einzig seine Virtuosität ausdrücken sollten.

Bei dem Pianisten, den ich hier heute präsentiere, ist dergleichen nicht zu befürchten und war es nie. Vladimir Ashkenazy spielt und dirigiert vom Klavier aus das Philharmonia Orchestra in einer Aufnahme aus dem Jahre 1988 einen Klaviersatz, dessen Thema m. E. zum wirklich schönsten und ergreifendsten gehört, das jemals komponiert wurde, selbst von einem Melodiengenie wie Mozart und in dem sich Mozart auch die Freiheit erlaubte, verschiedene Satzformen wie Variationensatz, Rondo und Sonatensatz miteinander zu vermischen und zu einem grandiosen Ganzen zu machen. Hier erklingt das Andantino aus Mozarts 14. Klavierkonzert in Es-dur, KV 449:

 

Liebe Grüße

Willi😀

Ich habe zum Tagesausklang noch einen weiteren wunderbaren langsamen Satz, hier das Andante aus Mozarts 17. Klavierkonzert G-dur KV 453, einer Aufnahme aus dem Jahre 1992 in Japan mit dem NHK Symphony Orchestra, gespielt von der wunderbaren Maria Joao Pires, die in diesem und ähnlichen Threads sicherlich noch öfter genannt werden wird, eben wegen ihrer singulären Aufnahmen. Aber der eigentliche Star der Aufnahme ist aus heutiger Sicht der Dirigent der Aufnahme, der 1992 bereits 65 Jahre alt war. Das erstaunliche daran ist jedoch, dass er in dreieinhalb Wochen 97 Jahre alt wird und in der neuen Saison auch am Pult des BRSO stehen wird, meinem neuen Residenz-Orchester, da ich nur gut 50 km von der Residenz in München oder der Isarphilharmonie entfernt wohne, aber ausgerechnet, wenn er u. a. Menselssohns Lobgesangsinfonie dirigieren wird, werde ich terminlich nicht können. Hier kann man ihn  sehen und hören, zusamen mit Maria Joao:

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Liebe Grüße

Willi😀

Herbert Blomstedt (* 11. Juli 1927), da wirkt er noch so jung, sie ist auch schon alt, die Aufnahme, und die Interpretation romantisch: ein Sehnen, das nie befriedigt wird.

Lieber André,

ich komme zurück auf deinen Bericht vom letzten Konzert Lars Vogts, von dem du im Thread der sanglichen Klavierstücke berichtet hast. Da erinnerte ich mich sofort an mein letztes Konzert von und mit Lars Vogt, das im Juli 2019 beim Klavierfestival Ruhr stattfand. Dort gestaltete er mit der Neuen Philharmonie Westfalen einen reinen Mozartabend, indem er vor der Pause zunächst die Ouvertüre zu Figaros Hochzeit KV 492 und dann die Sinfonie Nr. 36 C-dur KV 425 „Linzer“ dirigierte und nach der Pause das letzte Klavierkonzert Nr. 27 B-dur KV 595 vom Klavier aus. Da das damalige Konzert nicht aufgezeichnet wurde, habe ich ein wenig gestöbert und ein Konzert aus 2013 aufgetan, in dem er in Frankfurt unter einem meiner Lieblingsdirigenten, Paavo Järvi, dieses Konzert spielte. Hier habe ich den langsamen Satz daraus, das Larghetto:

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Liebe Grüße

Willi😀

uhrand hat auf diesen Beitrag reagiert.
uhrand
Zitat von Willi am 20. Juni 2024, 14:42 Uhr

Lars Vogt […] dirigierte nach der Pause das letzte Klavierkonzert Nr. 27 B-dur KV 595 vom Klavier aus. Da das damalige Konzert nicht aufgezeichnet wurde, habe ich ein wenig gestöbert und ein Konzert aus 2013 aufgetan, in dem er in Frankfurt unter einem meiner Lieblingsdirigenten, Paavo Järvi, dieses Konzert spielte. Hier habe ich den langsamen Satz daraus, das Larghetto

Lieber Willi,

vielen Dank für dieses besonders schöne Juwel!

Liebe Grüße
André

Schönen Dank, lieber André, und hier habe ich noch ein anderes Stück von zwei anderen Ausnahmekünstlern ihres Fachs, den Pianisten Emil Gilels, einer meiner Lieblingspianisten und meinen absoluten Lieblingsdirigenten Günter Wand.  Sie kamen vor knapp 50 Jahren, am 13. 12. 1974, in Köln zu einer grandiosen Aufnahme zusammen, und viele dachten damals, es sei der Anfang einer Gesamtaufnahme, was sich leider nicht bewahrheitete. Wie dem auch sei, diese Aufnahme ist seit vielen Jahren eine Perle in meiner Sammlung:

 

Liebe Grüße

Willi😀

P.S. Ich habe gerade bemerkt, dass das Rondo anschließt, für unser Theme gilt natürlich das Adagio un poco mosso.

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll, II. Largo
Conrad Hansen (* 24. November 1906 in Lippstadt; † 22. Juni 2002 in Hamburg), Klavier
Bamberger Symphoniker, Istvan Kertez

Der 9-minütige zweite Satz ist in der Tonart E-Dur gehalten (traditionell wäre er in Es-, As- oder C-Dur), und beginnt mit dem Soloklavier:

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Ich habe hier noch ein schönes Beispiel aus Beethovens 2. Klavierkonzert B-dur op. 19, das, chronologisch gesehen, in Wirklichkeit sein erstes war, mit dem er schon zu Bonner Zeiten begann. Auch, wenn er noch auf dem Wege zur Meisterschaft seiner nachfolgenden Konzerte war, spürt man schon hier, zumal in dieser Aufnahme, dass er nicht nur ein Meister des Brio war, sondern auch ein Meister des langsamen Satzes, was sich durch alle seine mehrsätzigen Werke zieht, so auch hier, und Michael Korstick, ein Meister der temporalen Gegensätze, der schnelle Sätze wirklich schnell spielt und langsame Sätze wirklich langsam, demonstriert es hier par excellence:

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Liebe Grüße

Willi😀

Christoph Nichelmann: Cembalokonzert in d-Moll, II. Adagio
Philippe Grisvard, Cembalo
Ensemble Diderot, Johannes Pramsohler

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Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll, Op. 11. Romance Larghetto
Maurizio Pollini, Klavier

Philharmonia Orchestra, Paul Kletzki

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Wenn es schon mit einem neuzeitlichen Konzertflügel knifflig ist, um darauf zu ’singen‘, so ist das mit einem Hammerklavier wohl noch trickreicher. Mit dem folgenden Beispiel bekommen wir einen Eindruck davon, wie sich zu Mozarts Zeiten sangliche Stücke angehört haben könnten: die russische Pianistin Olga Paschtschenko spielt nämlich einen Nachbau eines Anton-Walter-Fortepianos (ca. 1792), der von Paul McNulty gebaut wurde. Darauf erklingt hier das Adagio aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur, KV 488:

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Ich habe noch einmal den amerikanischen Pianisten Van Cliburn, der das 5. Klavierkonzert Es-dur op. 73 von Ludwig van Beethoven am Neujahrstag 1961 mit der Chikago Symphony unter Firtz Reiner aufgenommen hat und hier den 2. Satz „Adagio un poco mosso“ spielt:

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Diese Aufnahme ist seit vielen Jahren in meiner Sammlung.

Liebe Grüße

Willi😀

Ich habe hier zum Tagesausklang und neuen Tagesanbruch noch die französische Pianistin Hélène Grimaud, die in Mozarts Klavierkonzert den etwas rätselhaften und für Mozart so untypischen langsamen Satz nicht im für ihn typischen Andante spielt, sondern im Adagio und dazu noch in der Haupttonart in fis-moll, einem eher klagenden Gesang, was Mme Grimaud hier vorzüglich macht. Sie spielt wirklich ein Adagio, nicht wie so mancher andere, der sich nicht von Mozarts Adnante lösen kann. Aber Mozart wäre nicht Mozart, wenn er nicht im Seitenthema ein helleres Kolorit wählte, wie hier das A-dur, das wir schon aus dem Kopfsatz kennen. Doch er kehrt nach dem lichten Nebengedanken wieder zum klagenden fis-moll zurück. Aber vergessen wir nicht: auch ein Klagelied ist ein Gesang, bei Mozart gleich gar:

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Liebe Grüße

Willi😀

Einer meiner Lieblingspianisten, Glenn Gould, spielt das Larghetto aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 langsamer als Brendel, und verleiht so dem Stück, besonders im Hauptthema, eine feierliche, quasi weihnachtliche Note, die mich sehr berührt.

Hier spielt er diesen Satz zusammen mit dem CBC Symphony Orchestra unter Walter Susskind. Nach meiner Recherche hat Gould kein weiteres Klavierkonzert von Mozart aufgenommen, als nur dieses eine Konzert Nr. 24. Er hat davon aber noch eine Version mit Leonard Bernstein und dem New York Philharmonic eingespielt, bei der leider die Aufnahmequalität zu wünschen übrig lässt.

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Das ist einer meiner Lieblings-KK-Sätze von Mozart, lieber André. Im gleichen Tempo habe ich es noch von Maurizio Pollini:

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und von Dame Mitsuko Uchida:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Lieber Willi,

danke für den Vergleich! Meiner Meinung nach ist Gould präsenter als Pollini und das Orchster fügt sich harmonischer ein. Am nächsten kommt ihm noch Uchida, aber sie ist mir fast schon zu ausgeglichen, zu perfekt. Die Tempi sind auch gefühlt nicht genau gleich bei den dreien. Das Hauptthema berührt mich bei Gould jedenfalls am meisten.

LG André

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