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Auf dem Sankt-Marxer Friedhof, dem letzten noch erhaltenen Biedermeier-Friedhof, der die letzte Ruhestätte Mozarts birgt, schmücken die Gräber tausende in sanfter Bekümmerung betende oder weinende Engel. Im Frühling überschäumt ihn ein Meer aus weißem oder rosa Flieder und verleiht dem Tod das allerliebste Parfüm. Wien hat schon immer für das, was uns alle auf die brutalste und krasseste Art verschlingt, eine unbeschreibliche Poesie gefunden. Bei Schubert ist eine dartiege Poesie des Todes in jeder Note einschüchternd und von einer solen Intensität, dasss wir sie nur fragmentarisch erfassen können: unsere Vorstellungsgabe stürzt vor dem Tod zusammen, und Schubert und einigen anderen Visionären ist es gegeben, ihn uns zu zeigen, ihn uns hören und fühlen zu lassen, soweit wir es aufzunehmen vermögen. 01: Nacht und Träume D.877 (Matthais von Collin) Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Auf dem Sankt-Marxer Friedhof, dem letzten noch erhaltenen Biedermeier-Friedhof, der die letzte Ruhestätte Mozarts birgt, schmücken die Gräber tausende in sanfter Bekümmerung betende oder weinende Engel. Im Frühling überschäumt ihn ein Meer aus weißem oder rosa Flieder und verleiht dem Tod das allerliebste Parfüm. Wien hat schon immer für das, was uns alle auf die brutalste und krasseste Art verschlingt, eine unbeschreibliche Poesie gefunden. Bei Schubert ist eine dartiege Poesie des Todes in jeder Note einschüchternd und von einer solen Intensität, dasss wir sie nur fragmentarisch erfassen können: unsere Vorstellungsgabe stürzt vor dem Tod zusammen, und Schubert und einigen anderen Visionären ist es gegeben, ihn uns zu zeigen, ihn uns hören und fühlen zu lassen, soweit wir es aufzunehmen vermögen. 01: Nacht und Träume D.877 (Matthais von Collin) Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀Schubert, Franz, "Nacht und Träume", Matthias Goerne, Bariton, Alexander Schmalcz, Klavier
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02: Der blinde Knabe D.833 (Jakob Nikolaus)
03: Hoffnung D.637 (Friedrich Schiller)
04: Totengräberweise D.869 (Franz Xaver Freiherr von Schlechta)
05: Tiefes Leid D.876 (Ernst Konrad Friedrich Schulze)
06: Greisengesang D.778 (Friedrich Rückert)
07: Totengräbers Heimweh D.842 ( J. N. Craigher de Jachelutta)
08: An den Mond D.193 (Ludwig Christoph Heinrich Hölty)
09: Die Mainacht D.194 (Ludwig Christoph Heinrich Hölty)
10: An Silvia D.891 (William Shakespeare aus „Zwei Herren aus Verona“, Übers.: Eduard von Bauernfeld)
11: Ständchen D.889 (William Shaekspeare aus „Cymbeline“, Strophe 2 und 3 Friedrich Reil)
12: Der Schäfer und der Reiter D.517 (Friedrich Heinrich Karl)
13: Die Sommernacht D.289 (Friedrich Gottlieb Klopstock)
14: Erntelied D.434 (Ludwig Christoph Heinrich Hölty)
15: Herbstlied D.502 (Johann Gaudenz Freiherr von Salis Sewis)
16: Der liebliche Stern D.861 (Ernst Konrad Friedrich Schulze)
17: An die Geliebte D.303 (Josef Ludwig Stoll)
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02: Der blinde Knabe D.833 (Jakob Nikolaus)
03: Hoffnung D.637 (Friedrich Schiller)
04: Totengräberweise D.869 (Franz Xaver Freiherr von Schlechta)
05: Tiefes Leid D.876 (Ernst Konrad Friedrich Schulze)
06: Greisengesang D.778 (Friedrich Rückert)
07: Totengräbers Heimweh D.842 ( J. N. Craigher de Jachelutta)
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10: An Silvia D.891 (William Shakespeare aus „Zwei Herren aus Verona“, Übers.: Eduard von Bauernfeld)
11: Ständchen D.889 (William Shaekspeare aus „Cymbeline“, Strophe 2 und 3 Friedrich Reil)
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13: Die Sommernacht D.289 (Friedrich Gottlieb Klopstock)
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16: Der liebliche Stern D.861 (Ernst Konrad Friedrich Schulze)
17: An die Geliebte D.303 (Josef Ludwig Stoll)
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