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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Schubert, Franz, "Schwanengesang" D.957, Matthias Goerne, Barition, Christoph Eschenbach, Klavier

Kaum achtzehn Monate nach Ludwig van Beethoven starb Franz Schubert. Der Erste wurde 56 Jahre alt, der Zweite einunddreißig. Schubert erfuhr vom Tode des Älteren – seines Abgotts sozusagen – als er gerade die Komposition des ersten Teils der Winterreise beendet hatte, ein Werk, das ihn nach den Aussagen seiner Zeitgenossen so früh ins Grab gebracht hat. Obwohl Beethovens Tod nicht unerwartet kam, versetzte er Schubert in Verzweiflung. Dabei war es ausgerechnet die Winterreise, die ihn wieder zur Arbeit zurückführte, nachdem er den Gedichtzyxklus von Wilhelm Müller entdeckt hatte. Diese Reise durch Schnee und Eis war zweifelsohne ein Endpunkt in Schuberts Leben. Ein Erschöpfungszustand der Lebensgeister, nicht jedoch der Schöpferkraft. Das ganze Jahr 1828 hindurch komponierte Schubert so lange er konnte und brachte eine unglaubliche Anzahl von Meisterwerken hervor: die beiden Klaviertrios, die Impfomptus, die „Es-dur“-Messe, das Streichquintett C-dur, die letzten beiden Klaviersonaten und immer wieder und immer noch weitere Lieder.
Weiteres siehe HMX2908750.61
Teste: 01-08 Ludwig Rellstab, 09-14 Heinrich Heine, 15 Johann Gabriel Seidl

01: 1. Liebesbotschaft
02: 2. Kriegers Ahnung
03: 3. Frühlingssehnsucht
04: 4. Ständchen
05: 5. Aufenthalt
06: Herbst D.945
07: 6. In der Ferne
08: 7. Abschied
09: 8. Der Atlas
10. 9. Ihr Bild
11. 10. Das Fischermädchen
12. 11. Die Stadt
13. 12. Am Meer
14. 13. Der Doppelgänger
15. 14. Die Taubenpost

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Liebe Grüße

Willi😀

Wolfgang Kaercher hat auf diesen Beitrag reagiert.
Wolfgang Kaercher

Gestaltung Agentur kuh vadis