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Schumann, Clara und Robert, Klavierkonzerte

Auf der zweiten CD, die zeitgleich mit der gestern von mir hier vorgestellten CD bei mir vor einigen Tagen eingetroffen ist, befinden sich die beiden Klavierkonzerte von Clara Wieck-Schumann und Robert Schumann. Zunächst möchte ich das Konzert von Clara vorstellen, das diese schon mit 14 Jahren komponiert hat, und ich habe ergänzend hier einen Ausschnitt aus dem ent-sprechenden Wikipedia-Artikel:
Das Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 7 ist ein romantisches Klavierkonzert von Clara Schumann. Es ist ihr einziges Werk mit Orchester, das erhalten ist.[1]

Erste Skizzen für das Werk entstanden bereits 1832, als Clara (damals noch Clara Wieck) erst 13 Jahre alt war.[2] Zuerst entstand der dritte Satz in Form eines einsätzigen Konzertstücks. Ihr späterer Ehemann Robert Schumann unterstützte sie bei der Orchestrierung[1] und übergab sie ihr von ihm ausgearbeitet am 24. Februar 1834. Sie führte das Stück mehrfach in Konzerten auf. Ab Juni 1834 entstanden die beiden anderen Sätze, die sie eigenständig instrumentierte.[1][2] Am 1. September 1835 teilte sie Schumann mit, dass sie das Konzert beendet habe.[2]

Bei der Uraufführung am 9. November 1835 unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus spielte die Komponistin den Solopart am Klavier.[2] Nach einer Überarbeitung wurde dieses Konzert als „Premier Concert pour le Piano-Forte avec accompagnement d’Orchestre“ bei dem deutschen Verleger Friedrich Hofmeister in Leipzig am 27. Januar 1837 verlegt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Konzert_f%C3%BCr_Klavier_und_Orchester_a-Moll_%28Clara_Schumann%29
Weiteres kann man ebenda lesen.

Beatrice Rana und Yannick Nézet-Séguin  mit dem Chamber Orchestra of  Europe haben dieses Konzert am 8. bis 10. 7. 2022 im Festspielhaus in Baden-Baden aufgenommen. Aus dem Booklet geht leider nicht hervor, ob es live war. Das Konzert kann man im folgenden Video bei Youtube in den Nr. 1 bis 3 nachhören. In den Nummern 7 bis 9 ist das Konzert übrigens auch von Ragna Schirmer zu hören, die ich live vor etlichen Jahren in der Kölner Philharmonie mit diesem Werk erlebt habe:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

 

In dem vermutlich gleichen Konzert hat Beatrice Rana ebenfalls mit dem C.O.E. unter Yannick Nézet-Séguin das tonartgleiche Klavierkonzert op. 54 von Robert Schumann gespielt:
Das Klavierkonzert a-Moll op. 54 ist ein romantisches Solokonzert für Klavier und Orchester von Robert Schumann. Er vollendete das Konzert 1845 und ließ es im Dezember des Jahres erstmals aufführen. Das Konzert, welches während der Hochromantik entstand, trägt viele Eigenschaften der romantischen Epoche. Ebenso wie einige andere Klavierkonzerte des 19. Jahrhunderts hat das a-Moll-Konzert einen sinfonischen Charakter (Verschmelzungsprinzip). Da das Werk zunächst als Phantasie konzipiert war, steht das gesamte Konzert unter romantisch-phantastischen Eindrücken.[1] Schumann benötigte für die verzögerte Fertigstellung über fünf Jahre. Auf dem Titelblatt des Autographs weist Schumann auf die unterschiedlichen Entstehungszeiten der Sätze hin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Klavierkonzert_(Schumann)
Weiteres kann man ebenda lesen.

Das Konzert kann man in dem gleichen Youtube-Beitrag unter den Nr. 5 bis 7 nachhören. Als Nr. 8 folgt, vermutlich als Zugabe, was in der Tat auf eine Livekonzert hindeutet, die Widmung op. 25 Nr. 1 nach Liszts „Liebeslied“ S.566:

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Liebe Grüße

Willi😀

Gestaltung Agentur kuh vadis