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Als nächste Werkgruppe habe ich aus chronologischer Sicht die Mazurkas ausgesucht: Das op. 3 (1888-90) und op. 25 (1898-99), markieren jeweils den Beginn und das Ende von Skrjabins „erster Schaffensperiode“: op. 25 fällt mit dem Entstehungsdatum seiner ersten Sinfonie zusammen. Weder in dem einen noch in dem anderen Opus scheint die Tonartenfolge einem Schema zu entsprechen. In op. 3 Nr. 1 hören wir sofort das „reichhaltige, kräftige Kolorit“, das Liszt als typisch für die Mazurka bezeichnete, sowie seine Definition des männlichen Charakters darin: „temperamentvoll, stolz, anmaßend“. Der Trio-Abschnitt in G-Dur klingt herrlich naiv: Günter Philipp hat nahegelegt, dass dieses Opus eine Sammlung jugendlicher Werke sein könnte. Eine mit piano–pianissimo bezeichnete Coda und ein H-Dur-Schluss mildern den Übergang in die Nr. 2, deren fis-Moll-Tonalität und gemäßigtes Tempo das Chopin’sche Charakteristikum namens zȧl andeuten, welches Liszt als „all die Ergriffenheit und zärtliche Ergebenheit einer resignierten, klaglosen Seele … untröstlicher Schmerz nach einem unwiderruflichen Verlust“ definierte. Das nächstliegende russische Äquivalent, toska, ist sehr typisch für den jungen Skrjabin, auch wenn er sich später darum bemühte, diesen traurigen Charakterzug in seine Musik nicht einfließen zu lassen. Ein Trio in D-Dur sorgt für Ermutigung. Diese Mazurka und Nr. 3 sind jeweils zwei Seiten lang und teilen einen melancholischen Charakter. Bei der ersten Modulation erklingt in Nr. 3 eine charakteristische Passage mit aufeinanderfolgenden gebrochenen Akkorden, die zugleich wie Chopin als auch wie Skrjabin klingen und ganz und gar pianistisch gestaltet ist. Nr. 4 steht in einem reizvollen, anmutigen E-Dur, dessen Trio in C-Dur besonders üppige Klangschichtungen aufweist. Am Ende illustriert ein plötzlicher Wechsel um einen Halbton nach oben und ein Fortissimo-Schluss das, was Heinrich Neuhaus als eine für den Komponisten typische „Überheblichkeit“ bezeichnete. In Nr. 5 imitiert die linke Hand die Linie der rechten, was an Chopins große Mazurka op. 50 Nr. 3 erinnert, womit wohl die Verfolgung der Frau durch den Tänzer dargestellt wird. Hier wird eine Besonderheit der Trio-Abschnitte deutlich: Skrjabin ersetzt die Mazurka-Elemente mit einem eher walzerähnlichen Stil, wobei eine weite, an Tschaikowsky erinnernde, glatte melodische Linie erklingt. Der flüchtige, schwerelose und fliegende Charakter von Nr. 6 nimmt den späteren Skrjabin vorweg. Die lange Kurve des Trios erinnert wiederum an Tschaikowsky. Der Beginn von Nr. 7 ist äußerst chromatisch gesetzt und von einer leidenschaftlichen Trauer, gegen Ende jedoch findet ein plötzlicher, impulsiver Wechsel nach Dur statt. Zu Nr. 8 hat Valentina Rubtsova angemerkt, dass die Quinten in der linken Hand in den Takten 1, 4, 5 und 8 eine volkstümliche Färbung aufweisen, was in den Skrjabin’schen Mazurken selten vorkommt. Später erinnern melodische Duodezimsprünge an das Ende von Chopins op. 63 Nr. 3. Op. 33 Nr. 4 jenes Komponisten hat als Mittelteil ein Solo der linken Hand: Skrjabins Nr. 9 endet tragisch mit einer ähnlichen Passage. Nr. 10 beginnt und endet mit einem einzigen Glockenton, der mehrmals wiederkehrt. Das wiederholte Glockengeläut auf Ces schließt den Kreis: für das Ohr ist es identisch mit dem h-Moll von op. 3 Nr. 1. Als ersten Interpreten habe ich den französischen Pianist zypriotischer Herkunft Cyprien Katsaris ausgesucht: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Als nächste Werkgruppe habe ich aus chronologischer Sicht die Mazurkas ausgesucht: Das op. 3 (1888-90) und op. 25 (1898-99), markieren jeweils den Beginn und das Ende von Skrjabins „erster Schaffensperiode“: op. 25 fällt mit dem Entstehungsdatum seiner ersten Sinfonie zusammen. Weder in dem einen noch in dem anderen Opus scheint die Tonartenfolge einem Schema zu entsprechen. In op. 3 Nr. 1 hören wir sofort das „reichhaltige, kräftige Kolorit“, das Liszt als typisch für die Mazurka bezeichnete, sowie seine Definition des männlichen Charakters darin: „temperamentvoll, stolz, anmaßend“. Der Trio-Abschnitt in G-Dur klingt herrlich naiv: Günter Philipp hat nahegelegt, dass dieses Opus eine Sammlung jugendlicher Werke sein könnte. Eine mit piano–pianissimo bezeichnete Coda und ein H-Dur-Schluss mildern den Übergang in die Nr. 2, deren fis-Moll-Tonalität und gemäßigtes Tempo das Chopin’sche Charakteristikum namens zȧl andeuten, welches Liszt als „all die Ergriffenheit und zärtliche Ergebenheit einer resignierten, klaglosen Seele … untröstlicher Schmerz nach einem unwiderruflichen Verlust“ definierte. Das nächstliegende russische Äquivalent, toska, ist sehr typisch für den jungen Skrjabin, auch wenn er sich später darum bemühte, diesen traurigen Charakterzug in seine Musik nicht einfließen zu lassen. Ein Trio in D-Dur sorgt für Ermutigung. Diese Mazurka und Nr. 3 sind jeweils zwei Seiten lang und teilen einen melancholischen Charakter. Bei der ersten Modulation erklingt in Nr. 3 eine charakteristische Passage mit aufeinanderfolgenden gebrochenen Akkorden, die zugleich wie Chopin als auch wie Skrjabin klingen und ganz und gar pianistisch gestaltet ist. Nr. 4 steht in einem reizvollen, anmutigen E-Dur, dessen Trio in C-Dur besonders üppige Klangschichtungen aufweist. Am Ende illustriert ein plötzlicher Wechsel um einen Halbton nach oben und ein Fortissimo-Schluss das, was Heinrich Neuhaus als eine für den Komponisten typische „Überheblichkeit“ bezeichnete. In Nr. 5 imitiert die linke Hand die Linie der rechten, was an Chopins große Mazurka op. 50 Nr. 3 erinnert, womit wohl die Verfolgung der Frau durch den Tänzer dargestellt wird. Hier wird eine Besonderheit der Trio-Abschnitte deutlich: Skrjabin ersetzt die Mazurka-Elemente mit einem eher walzerähnlichen Stil, wobei eine weite, an Tschaikowsky erinnernde, glatte melodische Linie erklingt. Der flüchtige, schwerelose und fliegende Charakter von Nr. 6 nimmt den späteren Skrjabin vorweg. Die lange Kurve des Trios erinnert wiederum an Tschaikowsky. Der Beginn von Nr. 7 ist äußerst chromatisch gesetzt und von einer leidenschaftlichen Trauer, gegen Ende jedoch findet ein plötzlicher, impulsiver Wechsel nach Dur statt. Zu Nr. 8 hat Valentina Rubtsova angemerkt, dass die Quinten in der linken Hand in den Takten 1, 4, 5 und 8 eine volkstümliche Färbung aufweisen, was in den Skrjabin’schen Mazurken selten vorkommt. Später erinnern melodische Duodezimsprünge an das Ende von Chopins op. 63 Nr. 3. Op. 33 Nr. 4 jenes Komponisten hat als Mittelteil ein Solo der linken Hand: Skrjabins Nr. 9 endet tragisch mit einer ähnlichen Passage. Nr. 10 beginnt und endet mit einem einzigen Glockenton, der mehrmals wiederkehrt. Das wiederholte Glockengeläut auf Ces schließt den Kreis: für das Ohr ist es identisch mit dem h-Moll von op. 3 Nr. 1. Als ersten Interpreten habe ich den französischen Pianist zypriotischer Herkunft Cyprien Katsaris ausgesucht: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternati habe ich den russischstämmigen Pianisten Boris Bekhterev, dessen Aufnahme der Mazurkas seit dem 6. 11. 2016 bei Youtube gelistet sind: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternati habe ich den russischstämmigen Pianisten Boris Bekhterev, dessen Aufnahme der Mazurkas seit dem 6. 11. 2016 bei Youtube gelistet sind: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀Scriabin, Alexander, 10 Mazurkas op. 3
https://www.hyperion-records.co.uk/dw.asp?dc=W22534_68355
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