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Während Opus 3 durch seine lebendigen Klangfarben und die spontane Phantasie besticht, zeichnet Opus 25 sich durch reichhaltige chromatische Harmonien und kontrapunktische Texturen aus. Die Kompositionstechnik ist weit fortgeschritten, wie man es von einem Komponisten erwarten würde, der in der Zwischenzeit drei Sonaten und ein Solokonzert geschrieben hatte und dabei war, seine erste Sinfonie zu vollenden. In Nr. 2 (T. 4-9), Nr. 3 (T. 1-5 in der Bassstimme und 4-9 in der Tenorstimme) und Nr. 5 (in den letzten Takten) sind die Harmonien durch langsame, chromatische Fortschreitungen in der Bass- bzw. Mittelstimme miteinander verbunden. Hier will ich mal aus Gründen der Kontinuität wieder als Ersten Cyprien Katsaris einstellen, zumal sie auf der gleichen CD vorhanden sind und demzufolge auch im gleichen Zeitraum eingespielt worden sein dürften: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Während Opus 3 durch seine lebendigen Klangfarben und die spontane Phantasie besticht, zeichnet Opus 25 sich durch reichhaltige chromatische Harmonien und kontrapunktische Texturen aus. Die Kompositionstechnik ist weit fortgeschritten, wie man es von einem Komponisten erwarten würde, der in der Zwischenzeit drei Sonaten und ein Solokonzert geschrieben hatte und dabei war, seine erste Sinfonie zu vollenden. In Nr. 2 (T. 4-9), Nr. 3 (T. 1-5 in der Bassstimme und 4-9 in der Tenorstimme) und Nr. 5 (in den letzten Takten) sind die Harmonien durch langsame, chromatische Fortschreitungen in der Bass- bzw. Mittelstimme miteinander verbunden. Hier will ich mal aus Gründen der Kontinuität wieder als Ersten Cyprien Katsaris einstellen, zumal sie auf der gleichen CD vorhanden sind und demzufolge auch im gleichen Zeitraum eingespielt worden sein dürften: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternativ habe ich wieder einmal Evgeny Evgrafov in einem Konzert am 11. 2. 2022 im „House of Scriabin“ in Moskau: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternativ habe ich wieder einmal Evgeny Evgrafov in einem Konzert am 11. 2. 2022 im „House of Scriabin“ in Moskau: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀Scriabin, Alexander, 9 Mazurken op. 25
Dem temperamentvollen f-Moll-Pathos von Nr. 1 steht ein volkstümlicher non legato-Abschnitt in Dur gegenüber.
Nr. 2 zeichnet sich durch eine zarte, fliegende und komplizierte melodische Linie sowie reichlich zweistimmigen Kontrapunkt aus, oft ausschließlich in der rechten Hand.
Nr. 3 ist ein kurzes, melancholisches Stück, geprägt von den gleichen abwärts gerichteten Fortschreitungen wie zuvor. Skrjabin bezeichnete den Walzer op. 38 als einen Traum,
und ebenso verhält es sich auch mit Nr. 4; diese Atmosphäre wird durch schwebende Akkorde und Bässe erzeugt, die kurzzeitig statisch bleiben. Der Hauptteil ist fast frei von konventionellen tänzerischen Begleitfiguren, jedoch kehren diese in der Coda wieder, die man sich als zärtlichen Tanz eines einzelnen Paares vorstellen könnte.
Die Aufregung in Nr. 5 verstärkt sich durch die Anweisung una corda in kräftig gespielten, tiefen Passagen—eine Kombination, die Skrjabin sich erneut im ersten Klaviereinsatz im Prometheus zunutze machte.
Nr. 6 beginnt mit einer unvorbereiteten Dissonanz und ist geprägt durch mehrere Verzögerungen und accelerandi. Auf der letzten Seite kommt es zu einem ekstatischen Abschluss mit einem Motiv mit absteigenden Bässen, welches bereits in Nr. 4 angedeutet wurde. Die vier-gegen-drei absteigenden Bässe kehren als Hauptmerkmal in Skrjabins Klaviersonate Nr. 5 wieder.
Nr. 7 ist die längste Mazurka, worüber der ruhig melancholische Beginn hinwegtäuscht. Das Stück weist eine reichhaltige Kontrapunktik auf, und wenn Skrjabins Stimmen die Position wechseln—eine alte kontrapunktische Technik—klingt die Musik völlig anders. In der langen Steigerung über einem statischen Bass in dieser Mazurka findet sich eine interessante Kombination von Anweisungen, nämlich non legato und Ped., was wiederum Skrjabins unablässige Suche nach neuen Klangfarben bezeugt. Die Coda, die wie ein dunkler Fluss über jenen statischen Bass fließt, steht in starkem Kontrast zu der Helligkeit an anderer Stelle.
Nr. 8 bietet einen weiteren Kontrast: einen zarten Moment der Muße, den es auszukosten gilt. Una corda und sotto voce sind hier angegeben.
Das Finale Nr. 9 ist mit „mesto“ (traurig und nachdenklich) bezeichnet, ebenso wie der große langsame Satz von Beethovens Klaviersonate D-Dur op. 10 Nr. 3: „largo e mesto“ (weit, traurig und nachdenklich). Die Eröffnungsmelodie wird von einem Glockenton im Tenor begleitet, der bei jedem Auftritt dreimal erklingt und an die letzte Mazurka von op. 3 erinnert. Damit kommt die Werkserie zu einem überraschend gedämpften Abschluss. Die vielleicht kraftvollste Passage findet sich in der Mitte, wo das erste Motiv in den Legato-Oktaven im Forte in der linken Hand präsentiert wird, ähnlich wie in Chopins c-Moll-Polonaise, op. 40 Nr. 2.
https://www.hyperion-records.co.uk/dw.asp?dc=W17193_68355
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Dem temperamentvollen f-Moll-Pathos von Nr. 1 steht ein volkstümlicher non legato-Abschnitt in Dur gegenüber.
Nr. 2 zeichnet sich durch eine zarte, fliegende und komplizierte melodische Linie sowie reichlich zweistimmigen Kontrapunkt aus, oft ausschließlich in der rechten Hand.
Nr. 3 ist ein kurzes, melancholisches Stück, geprägt von den gleichen abwärts gerichteten Fortschreitungen wie zuvor. Skrjabin bezeichnete den Walzer op. 38 als einen Traum,
und ebenso verhält es sich auch mit Nr. 4; diese Atmosphäre wird durch schwebende Akkorde und Bässe erzeugt, die kurzzeitig statisch bleiben. Der Hauptteil ist fast frei von konventionellen tänzerischen Begleitfiguren, jedoch kehren diese in der Coda wieder, die man sich als zärtlichen Tanz eines einzelnen Paares vorstellen könnte.
Die Aufregung in Nr. 5 verstärkt sich durch die Anweisung una corda in kräftig gespielten, tiefen Passagen—eine Kombination, die Skrjabin sich erneut im ersten Klaviereinsatz im Prometheus zunutze machte.
Nr. 6 beginnt mit einer unvorbereiteten Dissonanz und ist geprägt durch mehrere Verzögerungen und accelerandi. Auf der letzten Seite kommt es zu einem ekstatischen Abschluss mit einem Motiv mit absteigenden Bässen, welches bereits in Nr. 4 angedeutet wurde. Die vier-gegen-drei absteigenden Bässe kehren als Hauptmerkmal in Skrjabins Klaviersonate Nr. 5 wieder.
Nr. 7 ist die längste Mazurka, worüber der ruhig melancholische Beginn hinwegtäuscht. Das Stück weist eine reichhaltige Kontrapunktik auf, und wenn Skrjabins Stimmen die Position wechseln—eine alte kontrapunktische Technik—klingt die Musik völlig anders. In der langen Steigerung über einem statischen Bass in dieser Mazurka findet sich eine interessante Kombination von Anweisungen, nämlich non legato und Ped., was wiederum Skrjabins unablässige Suche nach neuen Klangfarben bezeugt. Die Coda, die wie ein dunkler Fluss über jenen statischen Bass fließt, steht in starkem Kontrast zu der Helligkeit an anderer Stelle.
Nr. 8 bietet einen weiteren Kontrast: einen zarten Moment der Muße, den es auszukosten gilt. Una corda und sotto voce sind hier angegeben.
Das Finale Nr. 9 ist mit „mesto“ (traurig und nachdenklich) bezeichnet, ebenso wie der große langsame Satz von Beethovens Klaviersonate D-Dur op. 10 Nr. 3: „largo e mesto“ (weit, traurig und nachdenklich). Die Eröffnungsmelodie wird von einem Glockenton im Tenor begleitet, der bei jedem Auftritt dreimal erklingt und an die letzte Mazurka von op. 3 erinnert. Damit kommt die Werkserie zu einem überraschend gedämpften Abschluss. Die vielleicht kraftvollste Passage findet sich in der Mitte, wo das erste Motiv in den Legato-Oktaven im Forte in der linken Hand präsentiert wird, ähnlich wie in Chopins c-Moll-Polonaise, op. 40 Nr. 2.
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