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Sir Neville Marriner (1924 – 2016), der sich ganz in den Dienst der Komponisten stellte

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Franz Schubert, Symphonie Nr. 6 in C-dur D. 589

Die Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589 von Franz Schubert entstand 1817/1818 in Wien und wird (zur Unterscheidung von der in der gleichen Tonart stehenden „Großen Sinfonie in C-Dur“) auch die „Kleine C-Dur“ genannt. Die Spieldauer beträgt circa 28 Minuten.

Die Sinfonie entstand von Oktober 1817 bis Februar 1818, ein Jahr nach der Sinfonie Nr. 5. Im Unterschied zu einer Vorbereitungszeit von wenigen Wochen für frühere Sinfonien Schuberts dauerte diese für die 6. Sinfonie fünf Monate. Möglicherweise hat Schubert in dieser Zeit mit Unterbrechungen, während der eigentlichen Kompositionsarbeiten aber zügig an der Sinfonie gearbeitet.

Nach Abschluss der Kompositionsarbeiten betitelte Schubert die Sinfonie Nr. 6 in Bezug auf die Besetzung auch mit Klarinetten, Trompeten und Pauken als „Große Sinfonie in C“. Heute wird die Sinfonie in C-Dur, D 944 als „Große C-Dur-Sinfonie“ bezeichnet. Die Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589 trägt zur Unterscheidung inzwischen den Beinamen „Kleine C-Dur-Sinfonie“.

Die Sinfonie wurde kurz nach ihrer Vollendung dem Bericht des Juristen Leopold von Sonnleithner zufolge entweder in einem Privatkonzert des „Hatwig’schen Orchesters“ im Gundelhof oder, nachdem Hatwig erkrankt war, am Bauernmarkt bei Anton Pettenkofer unter Josef Otter uraufgeführt.[4]

Die erste öffentliche Aufführung fand am 14. Dezember 1828 – wenige Wochen nach Schuberts Tod – im großen Redoutensaal der Wiener Hofburg im Rahmen eines Abonnementkonzerts der «Gesellschaft der Musikfreunde in Wien» mit Johann Baptist Schmiedel als Dirigent statt. Eine weitere Darbietung dieser Sinfonie gab es dann allem Anschein nach bereits am 12. März 1829 im Rahmen eines Concert spirituel im Landständischen Saal in Wien.[5]
https://de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_(Schubert)
Weiteres kann man ebenda lesen.

Neville Marriner nahm diese Sinfonie im November 1981 auf. Dies kann in Youtube in den Nr. 21 bis 24 nachgehört werden:

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Willi😀

Franz Schubert, Symphonie Nr. 7 in e-moll D. 729
Realisiert von Brian Newbould

Die Sinfonie in E-Dur (D 729) aus dem Sommer 1821 ist eine von fünf unvollendeten Sinfonien von Franz Schubert. Außerhalb des deutschsprachigen Raums wird sie neuerdings vielfach als Schuberts 7. Sinfonie gezählt.[1]

Schubert hinterließ sieben vollständig komponierte Sinfonien. Schon die Existenz der sogenannten Unvollendeten in h-Moll und einer ganzen Reihe von Fragmenten aus seiner frühesten bis späten Schaffenszeit ließ zahlreiche Musikforscher nach weiteren Sinfonien Schuberts fahnden. Die Recherche nach der lange verschollen geglaubten „Gmunden-Gasteiner“ aus dem Jahr 1825 führte dazu, dass auch Fälschungsversuche unternommen wurden, etwa durch Gunter Elsholz (1936–2004), was Werner Maser dokumentierte.

Anders als seine sonstigen sinfonischen Fragmente liegt eine schubertsche Sinfonie in E-Dur aus dem Jahre 1821 in einem vom ersten bis letzten Takt in allen vier Sätzen vollständigen Entwurf vor. Die ersten 110 Takte orchestrierte Schubert in voller Partitur, wobei er für die Instrumentation eine größere Besetzung als in seinen anderen Sinfonien vorsah. Nur wenig hätte er in die vollständige Ausführung investieren müssen, alles war bereits fertig konzipiert. Das Fragment gliedert sich in folgende Sätze:

  1. Adagio – Allegro
  2. Andante
  3. Scherzo und Trio
  4. Allegro giusto

Schuberts Bruder Ferdinand sandte das Manuskript 1846 an Felix Mendelssohn Bartholdy, der schon 1839 Schuberts Große Sinfonie C-Dur D 944 zur Uraufführung gebracht hatte, deren Partitur Robert Schumann von Wien nach Leipzig transferiert hatte. Zu einer Realisierung durch Mendelssohn kam es jedoch genauso wenig wie durch Arthur Sullivan oder Johannes Brahms.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonie_in_E-Dur_(Schubert)
Weiteres kann man ebenda lesen:

Diese Sinfonie wurde von Neville Marriner im November 1983 eingespielt und kann in Youtube in den Nr. 32 bis 35 nachgehört  werden:

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Willi😀

Franz Schubert, Symphonie Nr. 8 in h-moll D. 759
Komplettiert von Brian Newbould

Die Sinfonie in h-Moll D 759, genannt Die Unvollendete, ist eine als dreisätziges Fragment überlieferte Sinfonie mit zwei vollständigen Sätzen von Franz Schubert, die 1822 in Wien entstand. Die Spieldauer der beiden vollendeten Sätze beträgt circa 22 Minuten.

Im Herbst 1822 arbeitete Schubert an einer Sinfonie in der bis dahin völlig ungebräuchlichen Tonart h-Moll und schuf dabei mindestens drei Sätze, die er zunächst im vollständigen Klavierparticell notierte. Im Gegensatz zu seinen bisherigen sechs Sinfonien war das neue Werk diesmal nicht mehr für ein Liebhaberorchester, sondern – nach dem Vorbild von Beethoven – für die kritische Öffentlichkeit gedacht. Weiter ist davon auszugehen, dass die Sinfonie, wie seinerzeit üblich, vier Sätze umfassen sollte. Als Schubert im Herbst desselben Jahres eine Auftragsarbeit dazwischenkam, legte er das Stück auf unbestimmte Zeit zur Seite – und vollendete es nie. Dabei wäre ihm eine komplette Sinfonie sicherlich gut bekommen, allein schon wegen seiner katastrophalen Finanzlage. Doch träumte Schubert stattdessen lieber von der großen Oper, wie ein Brief an den befreundeten Librettisten Eduard von Bauernfeld bezeugt: „Ich kann nirgendwo hinkommen, ich habe GAR kein Geld, und es geht mir überhaupt sehr schlecht. Ich mache mir nichts draus und bin lustig. Übrigens komme sobald als möglich nach Wien. Weil man von mir eine Oper wünscht …“[1]

Wieso die Sinfonie in h-Moll letztlich unvollendet blieb, gab ihrer Nachwelt Rätsel auf und ist Gegenstand der Diskussion unter Musikwissenschaftlern. So wird unter anderem behauptet, Schubert habe seine Sinfonie am Ende des zweiten Satzes (Andante in E-Dur) bereits als „vollendet“ betrachtet. Angeblich beweise allein schon die Tatsache, dass Schubert die Halbpartitur mitsamt einem Titelblatt aus der Hand gab und dem Steiermärkischen Musikverein widmete, dass er das Werk „in zweisätziger Form als fertig“ betrachtete. Dem steht die Meinung gegenüber, das als dritter Satz skizzierte Scherzo sei qualitativ nicht auf der Höhe der ersten beiden Sätze und daher irrelevant.[2] Eine weitere These besagt, Schubert habe die Arbeit am dritten Satz abgebrochen, weil er in eine zu starke Nähe zum Scherzo von Beethovens 2. Sinfonie geriet.[3] Wieder andere behaupten, Schubert habe die Sinfonie wie viele andere schlicht aufgegeben. Doch all dies sind und bleiben Spekulationen, die sich aus den Manuskripten weder stützen noch widerlegen lassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonie_in_h-Moll_(Schubert)
Weiteres kann man ebenda lesen.

Neville Marriner und seine Academy spielten die Unvollendete im August 1983 ein. Dies kann man in Youtube in den Nummern 36 bis 39 nachhören:

 

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Willi😀

Franz Schubert, Symphonie Nr. 9 in C-dur D. 944 „Die Große C-dur“

Die Große Sinfonie in C-Dur (D 944) ist die letzte Sinfonie von Franz Schubert. Sie wurde postum am 21. März 1839 im Gewandhaus in Leipzig unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt. Aufgrund des Wertes, den Schubert dieser Sinfonie selbst zuschrieb, und nicht zuletzt zur Unterscheidung von der sehr viel kürzeren (und daher oft als „Kleine C-Dur“ bezeichneten) 6. Sinfonie in C-Dur, erhielt sie nachträglich den Beinamen „die Große“. Das Werk trägt nach aktuellem Stand der Forschung in der Reihe von Schuberts Sinfonien die Nummer 8. Mit einer Spieldauer von circa 60 Minuten war sie für viele Jahre das längste Instrumentalwerk überhaupt.

Die Entstehungszeit der Großen C-Dur-Sinfonie lag lange Zeit im Dunkeln. Auf der ersten Notenseite des Partitur-Manuskripts ist die Datierung „März 1828“ angegeben, Schuberts Todesjahr. Untersuchungen an dem verwendeten Papier ergaben jedoch, dass es sich bei dieser Datierung weder um den Beginn der Komposition noch um den Zeitpunkt einer detaillierten Ausarbeitung handeln kann. Vielmehr deuten die Ergebnisse auf eine wesentlich frühere Entstehung hin.[1] Die aktuelle Forschung geht von einer Entstehung im Jahr 1825 aus (Näheres dazu siehe unten). Weiterhin besteht nach dem Musikwissenschaftler Ernst Hilmar die Möglichkeit, dass Schuberts Handschrift, in welcher die „5“ von der „8“ mitunter kaum zu unterscheiden ist, schlicht falsch interpretiert wurde. Erschwerend kommt in diesem Fall hinzu, dass die Datierung zusätzlich von fremder Hand in Richtung „1828“ überschrieben wurde.[2]

Bereits im Frühjahr 1824 schrieb Schubert an seinen Freund Leopold Kupelwieser,[3] dass er sich über die Komposition mehrerer Instrumentalwerke „den Weg zur großen Sinfonie bahnen“ wolle. In dem Brief geht es außerdem um die unmittelbar bevorstehende Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie, die am 7. Mai 1824 in Wien stattfinden sollte. Schubert hatte die vom Publikum gefeierte Uraufführung selbst miterlebt, war völlig begeistert und fühlte sich zugleich vollkommen niedergeschmettert, da er trotz all seiner bisherigen Bemühungen lediglich als Lied-Komponist etabliert war. In diesem Zusammenhang schrieb er, dass er möglicherweise schon im nächsten Jahr ein „ähnliches Concert“ zu geben im Stande sei. Hieraus wird geschlossen, dass Schubert sich über seine große Sinfonie mit Beethoven messen wollte.[1] Darüber hinaus war es für ihn von existentieller Notwendigkeit, ein ähnlich großes und erfolgreiches Konzert wie Beethoven zu geben. Seine frühen Sinfonien schienen ihm dazu jedoch ungeeignet, denn sie wurden aus anderem Anlass und für andere Anlässe geschrieben.[4] Den Anspruch einer „großen Sinfonie“, den das neue Werk für Schubert zu erfüllen hatte, ist neben der Unterscheidung zur 6. Sinfonie in C-Dur der Grund für ihren Beinamen „die Große“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Sinfonie_in_C-Dur
Weiteres kann man ebenda lesen.

Neville Marriner nahm diese Symphonie im Januar 1984 auf. Dies kann man in Youtube in den Nummern 40 bis 43 nachhören:

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Willi😀

Franz Schubert, Symphony Nr. 10, D. 936a, realisiert von Brian Newbould

Schuberts Sinfonie Nr. 10 ist eine unvollendetes Werk, das in einem Klavierentwurf existiert. Komponiert während der letzten Wochen seines kurzen Lebens, wurde es nur sicher identifiziert in den 1970er Jahren. Es wurde komplett orchestriert von Brian Newbould und ist auch inzwischen aufgeführt, veröffentlicht und aufgenommen worden.
https://en.wikipedia.org/wiki/Symphony_No._10_(Schubert). Übersetzung  Willi
Weiteres kann ebenda in englischer Sprache gelesen werden.

Sir Neville nahm diese Symphonie ebenso wie die von Brian Newbould realisierte Siebte im Juni 1983 auf, was in Youtube in den Nr. 25 bis 27 nachgehört werden kann:

 

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Zum Schluss auch hier noch Bach:

Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 170, „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“

Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust (BWV 170) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach – eine Solokantate für Alt.

Bach komponierte die Kantate für den 6. Sonntag nach Trinitatis in Leipzig. Sie wurde am 28. Juli 1726 zusammen mit der Kantate Ich will meinen Geist in euch geben von Johann Sebastian Bachs Vetter Johann Ludwig Bach im Hauptgottesdienst uraufgeführt, so dass eine Kantate vor und eine nach der Predigt erklang. Welche Kantate die Stelle vor der Predigt erhielt, ist nicht überliefert – vermutlich das Werk Johann Ludwig Bachs, da nur dessen Text sich deutlich auf das Sonntagsevangelium bezieht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vergn%C3%BCgte_Ruh,_beliebte_Seelenlust

Diese Kantate nahm Neville Marriner mit der Academy of St. Martin in the Fields und Janet Baker, Mezzosopran und Philip Ledger an der Orgel in St. Paul’s in Knightsbridge, London, auf:

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Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 82 „Ich habe genug“

Ich habe genug (BWV 82; ursprünglicher Titel: „Ich habe genung“) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Solokantate für Bass in Leipzig für das Fest Mariä Reinigung und führte sie am 2. Februar 1727 erstmals auf. In den 1730er Jahren erstellte er eine Version für Sopran, BWV 82a. Teile der Kantate wurden in das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach kopiert. Das Werk wird oft aufgeführt und wurde von Bachs Kirchenkantaten am häufigsten aufgenommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_habe_genug

Diese Kantate gelangte am 28. und 29. 4. 1964 in St. Pauls zur Aufführung und Einspielung mit der Academy und John Shirley-Quirk, Bass:

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Willi😀

Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 159 „Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem“

Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem (BWV 159) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den Sonntag Estomihi und führte sie wahrscheinlich erstmals am 27. Februar 1729 auf.

Bach schrieb die Kantate in Leipzig für den Sonntag Estomihi, den Sonntag vor Aschermittwoch. Es war damit in Leipzig der letzte Sonntag vor Karfreitag, an dem eine Kantate aufgeführt wurde, da in Leipzig während der Passionszeit tempus clausum eingehalten wurde. Das Datum der ersten Aufführung ist nicht belegt, doch der Textdichter Christian Friedrich Henrici (genannt Picander), der auch die Matthäus-Passion verfasst hatte, veröffentlichte diese Kantate in seinem Jahrgang 1728. Daher ist anzunehmen, dass sie am 27. Februar 1729 erstmals aufgeführt wurde. Bach hatte zwei Kantaten für den Sonntag Estomihi des Jahres 1723 komponiert, als Probestücke für seine Bewerbung um das Amt des Thomaskantors: Du wahrer Gott und Davids Sohn (BWV 23) und Jesus nahm zu sich die Zwölfe (BWV 22).[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sehet!_Wir_gehn_hinauf_gen_Jerusalem

Diese Kantate nahm Neville Marriner zusammen mit der Kantate BWV 170 auf, wobei folgende Sängerinnen und Sänger neben der Academy mitwirkten:
Janet Baker, Mezzosopran, Robert Tear, Tenor, John Shirley-Quirk, Bass und die St. Antony Singers:

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Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 56 „Ich will den Krezstab gerne tragen“

Ich will den Kreuzstab gerne tragen (BWV 56), auch Kreuzstabkantate genannt, ist eine geistliche Solokantate für Bass von Johann Sebastian Bach.

Die Kantate gehört zum dritten Leipziger Kantatenjahrgang. Bach schrieb sie ursprünglich für die Sopranstimme seiner zweiten Ehefrau Anna Magdalena anlässlich des 19. Sonntags nach Trinitatis, der im Entstehungsjahr 1726 auf den 27. Oktober fiel. Die Originalpartitur trägt Bachs handschriftlichen Vermerk „Cantata à Voce Sola e Stromenti“ (Kantate für Solostimme und Instrumente). Es ist eines der wenigen Beispiele, bei denen Bach selbst den musikalischen Gattungsbegriff der Kantate im Autographen verwendet. In den Jahren 1731–1732 adaptierte er das Werk für Alt- beziehungsweise Bassstimme. In letzterer wird es heute üblicherweise aufgeführt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_will_den_Kreuzstab_gerne_tragen

Diese Kantate nahm Neville Marriner zusammen mit der Academy und John Shirle-Quirk, Bariton un den S. Anthony Singers am 28. und 29. April 1964 in St. Paul’s auf. Dies kann man in der Youtube-Datei ab Nr. 16 nachhören:

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Und zum Schluss haben wir zwei weltliche Kantaten:

Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 211, „Schweigt stille, plaudert nicht“ „Kaffee-Kantate“

Schweigt stille, plaudert nicht (BWV 211), auch bekannt als Kaffeekantate, ist eine weltliche Kantate von Johann Sebastian Bach.

Dem Werk liegt eine Dichtung von Picander zugrunde, die dieser 1732 veröffentlichte. Vermutlich entstand die Kantate 1734, um im Zimmermannschen Kaffeehaus in Leipzig aufgeführt zu werden. Der Text muss zur damaligen Zeit populär gewesen sein, da er neben Bach von mindestens zwei weiteren Komponisten aufgegriffen wurde, wobei nur Bachs Interpretation einen zusätzlichen Schlussteil aufweist, dessen Urheberschaft durch Picander oder Bach selbst nicht gesichert ist. Es wird davon ausgegangen, dass Bach die Uraufführung der Kantate im Leipziger Café Zimmermann geleitet hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schweigt_stille,_plaudert_nicht

Diese Kantate nahm Neville Marriner zusammen mit der Kantate BWV 212 (s.u.) am 18. bis 20. November 1981 in der Henry Wood-Hall in London mit der Academy sowie Julia Varady, Sopran, Aldo Baldin, Tenor und Dietrich Fischer-Dieskau, Bass auf.
(Anm.: Aldo Baldin sang in vielen kirchlichen Kantaten in der Bach-GA unter Helmuth Rilling (siehe Bach-Forum in unserem Forum) die Tenor-Partie).
Die Kantate kann hier in den Nr. 21 bis 30 nachgehört werden:

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Willi😀

Wir schließen mit ihr:

Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 212 „Mer hahn en neue Oberkeet“

Mer hahn en neue Oberkeet („Wir haben eine neue Obrigkeit“; BWV 212) ist eine der bekanntesten weltlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs. Bekannt ist sie unter der Bezeichnung „Bauern-Kantate“; Bachs originale Bezeichnung ist „Cantate burlesque“.

Der Text der Kantate stammt von Christian Friedrich Henrici (genannt Picander) (1700–1764) und entstand für den 30. August 1742. An diesem Tag feierte der Erb-, Lehn- und Gerichtsherr Carl Heinrich von Dieskau (1706–1782), kurfürstlich-sächsischer Kammerherr, auf dem Rittergut Kleinzschocher bei Leipzig mit einem großen Feuerwerk seinen 36. Geburtstag und nahm gleichzeitig, wie damals üblich, die Huldigung der ihm untergebenen Bauern entgegen.

Picander hatte in seiner Eigenschaft als Vorsteher der Stadt-Trank-Steuereinnahme, Weininspektor und Visir im Kreis Leipzig den Kreissteuerinspektor Dieskau zum Vorgesetzten. Sein Text trägt volkstümlich-derbe und manchmal ironische Züge und spielt auf eine Reihe lokaler Personen und Ereignisse der damaligen Zeit (z. B. Verletzung von Fischerei-Recht) an, wobei auch die Nachbarorte Knauthain und Cospuden genannt werden.

Es gilt als möglich, dass Picander Bach bat, seine Dichtung in Musik umzusetzen. Bei der Bauernkantate handelt es sich um die Bach-Kantate mit dem spätesten feststellbaren Entstehungsdatum.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mer_hahn_en_neue_Oberkeet
Weiteres kann man ebenda lesen.

Diese Kantate wurde ebenfalls am 18. bis 20. Oktober 1981 in der Henry Wood Hall aufgenommen mit Julia Varady, Sopran, Dietrich Fischer-Dieskau, Bass, Timmothy Brown, Horn, Susan Milan, Flöte, Ian Watson, Cembalo, Denis Vigay, Cello und Raymond Koster, Kontrabass sowie der Academy und alles unter Neville Marriner, und sie kann nachgehört werden in Youtube in den Nr. 31 bis 54:

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