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Sofia Asgatowna Gubaidulina (* 24. Oktober 1931 in Tschistopol; † 13. März 2025 in Appen) war eine sowjetische bzw. russische Komponistin. Sofia Gubaidulina wurde in der Stadt Tschistopol in der Tatarischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik (heute Republik Tatarstan) in einer tatarisch-russischen Familie geboren. Ihr Vater, Asgat Masgudowitsch Gubaidulin, war Ingenieurgeodät. Die Mutter, Fedossija Fedorowna Gubaidulina, geb. Jelchowa, war Lehrerin. Der Großvater, Masgud Gubaidulin, war Mullah. Gubaidulina selbst bekannte sich zum Russisch-Orthodoxen Glauben; sie ließ sich im März 1970 russisch-orthodox taufen, die Pianistin Marija Judina war ihre Taufpatin. Sie war insgesamt dreimal verheiratet. Im Jahre 1932 übersiedelte die Familie nach Kasan. Gubaidulina studierte Komposition und Klavier am Konservatorium von Kasan unter anderem bei Albert Leman sowie bei Grigori Kogan und führte nach dem Abschluss 1954 ihre Studien am Moskauer Konservatorium bis 1963 bei Juri Schaporin, Nikolai Peiko und Wissarion Schebalin fort. Als Studentin wurde sie mit einem Stalin-Stipendium ausgezeichnet. Während dieser Studien wurde ihre Musik als „pflichtvergessen“ bezeichnet, aber Dmitri Schostakowitsch ermutigte sie, ihren „Irrweg“ fortzusetzen. Ihr Erfolg im Westen wurde vor allem vom Geiger Gidon Kremer (später auch von Reinbert de Leeuw) unterstützt, der ihr erstes Violinkonzert Offertorium 1981 uraufführte. Seitdem gehört Sofia Gubaidulina zusammen mit Alfred Schnittke und Edisson Denissow zu den führenden, weltweit anerkannten Komponisten Russlands der Ära nach Schostakowitsch. [Wikipedia] Sofia Gubaidulina: Violinkonzert Nr. 1 „Offertorium“ (1980) Wie viele ihrer anderen Stücke enthält auch Offertorium religiöse Elemente. Schon der Name bezieht sich auf jenen Abschnitt einer Messe (der unmittelbar nach dem Credo aufgeführt wird), der gesungen wird, während der Priester das vorbereitete Brot und den Wein darbringt. Das Werk nimmt als übergeordnetes Thema die Begriffe Opfer und Darbringung: das Opfer Christi während der Kreuzigung, Gottes Darbringung bei der Schöpfung der Erde, das Opfer des Interpreten zugunsten des Tons, das Opfer der Komponistin für die Kunst und das Opfer des zentralen musikalischen Themas an die Auflösung und später an den Wiederaufbau. [Übersetzung aus dem englischen Wikipedia] Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Sofia Asgatowna Gubaidulina (* 24. Oktober 1931 in Tschistopol; † 13. März 2025 in Appen) war eine sowjetische bzw. russische Komponistin. Sofia Gubaidulina wurde in der Stadt Tschistopol in der Tatarischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik (heute Republik Tatarstan) in einer tatarisch-russischen Familie geboren. Ihr Vater, Asgat Masgudowitsch Gubaidulin, war Ingenieurgeodät. Die Mutter, Fedossija Fedorowna Gubaidulina, geb. Jelchowa, war Lehrerin. Der Großvater, Masgud Gubaidulin, war Mullah. Gubaidulina selbst bekannte sich zum Russisch-Orthodoxen Glauben; sie ließ sich im März 1970 russisch-orthodox taufen, die Pianistin Marija Judina war ihre Taufpatin. Sie war insgesamt dreimal verheiratet. Im Jahre 1932 übersiedelte die Familie nach Kasan. Gubaidulina studierte Komposition und Klavier am Konservatorium von Kasan unter anderem bei Albert Leman sowie bei Grigori Kogan und führte nach dem Abschluss 1954 ihre Studien am Moskauer Konservatorium bis 1963 bei Juri Schaporin, Nikolai Peiko und Wissarion Schebalin fort. Als Studentin wurde sie mit einem Stalin-Stipendium ausgezeichnet. Während dieser Studien wurde ihre Musik als „pflichtvergessen“ bezeichnet, aber Dmitri Schostakowitsch ermutigte sie, ihren „Irrweg“ fortzusetzen. Ihr Erfolg im Westen wurde vor allem vom Geiger Gidon Kremer (später auch von Reinbert de Leeuw) unterstützt, der ihr erstes Violinkonzert Offertorium 1981 uraufführte. Seitdem gehört Sofia Gubaidulina zusammen mit Alfred Schnittke und Edisson Denissow zu den führenden, weltweit anerkannten Komponisten Russlands der Ära nach Schostakowitsch. [Wikipedia] Sofia Gubaidulina: Violinkonzert Nr. 1 „Offertorium“ (1980) Wie viele ihrer anderen Stücke enthält auch Offertorium religiöse Elemente. Schon der Name bezieht sich auf jenen Abschnitt einer Messe (der unmittelbar nach dem Credo aufgeführt wird), der gesungen wird, während der Priester das vorbereitete Brot und den Wein darbringt. Das Werk nimmt als übergeordnetes Thema die Begriffe Opfer und Darbringung: das Opfer Christi während der Kreuzigung, Gottes Darbringung bei der Schöpfung der Erde, das Opfer des Interpreten zugunsten des Tons, das Opfer der Komponistin für die Kunst und das Opfer des zentralen musikalischen Themas an die Auflösung und später an den Wiederaufbau. [Übersetzung aus dem englischen Wikipedia] Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Sofia Gubaidulina, 1931-2025, russische Komponistin
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Sofia Asgatowna Gubaidulina

Gidon Kremer, Violine
“Orchester des Kulturministeriums“ unter der Leitung von Gennady Rozhdestvensky
Moskau, 1989
Mehr erfahrenSofia Asgatowna Gubaidulina

Gidon Kremer, Violine
“Orchester des Kulturministeriums“ unter der Leitung von Gennady Rozhdestvensky
Moskau, 1989
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