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Spitze in der Oper wie im Oratorium: Siegmund Nimsgern

Siegmund Nimsgern (geboren am 14. Januar 1940 in St.Wendel, gestorben am 13. oder 14. September 2025) ist ein deutscher Opern– und Konzertsänger in der Stimmlage Bariton. Nach dem Abitur (1960) in St. Ingbert studierte Nimsgern an der Hochschule für Musik Saar Gesang und Schulmusik bei den Professoren Sibylle Fuchs, Jakob Stämpfli und Paul Lohmann. Er gewann den Internationalen Gesangwettbewerb von s’Hertogenbosch und den Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin. Auf der Bühne sang er 1967-71 als Gast am Landestheater von Saarbrücken (Debüt als Lionel in Tschaikowskys Jungfrau von Orléans), 1971-74 an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg.

Bei Gastspielen hatte er an der Mailänder Scala, an der Grand Opéra Paris, in Montreal (1973) und in San Francisco (1973-74) internationale Erfolge. An der Londoner Covent Garden Oper trat er 1973 als Amfortas im Parsifal auf. In Paris sang er 1974 den Amfortas, 1977 den Sprecher in der Zauberflöte, 1979-80 den Kreon in Oedipus-Rex von Strawinsky, 1982 den Telramund und den Pizarro im Fidelio.

1976-79 und 1989 wirkte er bei den Festspielen von Orange mit; 1970 und 1975 trat er bei den Salzburger Festspielen in Konzerten auf; 1980 gastierte er bei den Festspielen in der Arena von Verona. 1983-86 sang er bei den Festspielen von Bayreuth den Wotan wie den Wanderer im Nibelungenring. 1978 debütierte er an der Metropolitan Oper New York als Pizarro im Fidelio; 1981 sang er dort den Jochanaan in Salome von R. Strauss. Auch an der Oper von Chicago (als Scarpia in Tosca), an der Münchner Staatsoper und an der Oper von Genf als Gast aufgetreten. An der Mailänder Scala sang er 1990 wieder den Pizarro, bei den Ludwigsburger Festspielen von 1989 den Kaspar im Freischütz, an der Wiener Staatsoper den Dr. Vigelius in Der ferne Klang von Fr. Schreker. 1993 gastierte er in der Megaron-Halle Athen als Altair in der Ägyptischen Helena von Richard Strauss, 1995 am Opernhaus von Essen als Wotan in der Walküre, 1996 als Wanderer im Siegfried. Ein besonderes Schwergewicht seiner künstlerischen Tätigkeit lag jedoch von Anfang an auf dem Gebiet des Konzert- und vor allem des Oratoriengesangs. Man schätzte namentlich seine Kunst der Bach-Interpretation; unter den ersten Dirigenten hatte er in den Konzertsälen in Europa wie in Nordamerika große Erfolge. Nicht zuletzt wurde der Künstler durch sein Auftreten im Rundfunk und durch seine zahlreichen Schallplattenaufnahmen bekannt.

Er hatte mehrere Gastprofessuren inne, u.a. am Mozarteum Salzburg (1997–98). Darüber hinaus war er Professor an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater.

Nimsgerns Diskografie weist eine große Zahl von Aufzeichnungen bei verschiedenen Tonträgerunternehmen auf; ein Schwerpunkt seines Repertoires liegt auf Werken von Johann Sebastian Bach.

Er ist mit der Mezzosopranistin Agnes Baltsa verheiratet und lebt mit seiner Familie in St. Ingbert im Saarland. Sein Sohn ist der Musical-Komponist Frank Nimsgern.

Quellen: Kutsch / Riemens, Wikipedia

Hallo

Ich kann keinen Hinweis auf eine Verbindung zu Agnes Baltsa finden. Wo hast Du die Information her? Seine Ehefrau war laut Internet Mechthild Nimsgern.

Gruß Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Das stimmt. Den Hinweis auf die wesentlich ältere Agnes Baltsa hatte ich zuerst als bare Münze aufgefasst, aber im Nachhinein ebenfalls nichts über eine Verbindung zu ihr gefunden, höchstens trafen sie sich vielleicht mal auf der Bühne.

Alle Liebe
André

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

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