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TSCHAIKOWSKY, Pjotr Iljitsch: DIE PANTÖFFELCHEN (Cherevichki)

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893):
CHEREVICHKI
(Das Pantöffelchen oder Oksanas Launen)

Komisch phantastische Oper in vier Akten
Libretto von Jakow Polonski nach Gogols „Die Nacht vor Weihnachten“
Uraufführung: 1887 am Bolschoi-Theater Moskau
Originalsprache: Russisch.

Personen der Handlung:
Wakula, Schmied (Tenor)
Solocha, Mutter Wakulas, Hexe (Mezzosopran)
Bes, ein Teufel (Bass)
Tschub, älterer Kosak (Bass)
Oksana, Tochter Tschubs (Sopran)
Pan Golowa, Dorfschulze, Tschubs Freund (Bass)
Panas, Tschubs Freund (Tenor)
Schulmeister,(Tenor)
Hoheit, ein Vertreter der Zarin (Bass)
Zeremonienmeister (Bass)
Wache (Tenor)
Ein Alter (Bass)
Stimme des Waldteufels(Bariton)
Frauen und Männer, Kosaken, Dämonen, Hofdamen und Kavaliere, Kammerdiener, Wachposten

Ort und Zeit der Handlung: Dorf Dikanka (Ukraine) und St. Petersburg, Ende des 18.Jahrhunderts

Erster Akt

Dorfstraße im Mondschein mit schneebedeckten Häusern, darunter das von Soloscha und Tschub.
Soloscha tritt aus ihrem Haus und bewundert den Mondschein. Bes, ein Teufel, nähert sich. Sie glaubt zunächst an einen verkleideten Menschen. Er begrüßt sie als alte Freundin und kokettiert mit ihr und weist ihr an verschiedenem Merkmalen nach, dass sie eine Hexe ist. Da sie sich erkannt fühlt und auch ihn jetzt erkennt, schlägt sie vor, dass sie auf einem Besen durch die Luft fliegen und er ihr folgen solle. Nachdem sie sich noch über den Flug und, dass er sie nicht fangen werde geäußert hat, läuft sie ins Haus. Bes freut sich. Dann kommt er auf den Grund zu sprechen, warum er ins Dorf gekommen ist: Dieser Schmied Wakula, der Schurke, hat es gewagt, ihn, den Teufel, an die Kirchenwand zu malen und ihn damit lächerlich gemacht. Der soll nur versuchen, Oksana zu treffen. Dann werde er ihm den Spaß mit Geistern und sonstigen Mitteln verderben.
Soloscha fliegt aus dem Schornstein und ruft Bes, ihr zu folgen. Bes rennt ins Haus und fliegt ebenfalls aus dem Schornstein.
Das Licht wird schwächer, man hört Geisterstimmen. Ein Schneesturm bricht los: Tschub, Oksanas Vater, nd sein Freund Panas kommen aus dem Haus. Sie wundern sich, dass der Mond verschwunden ist. Panas schlägt vor, zurückzugehen. Aber als Tschub daran erinnert, dass sie doch trinken gehen wollten, versuchen beide, sich tastend zur Taverne zu begeben. Aber ihre Stimmen sind aus verschiedenen Richtungen zu hören.

Szenenwechchsel: In Tschubs Haus
Oksana tritt – weihnachtlich geschmückt – in ihr Zimmer. Sie ist verwundert, dass ihr Vater trotz des Schneesturms und schon betrunken zur Taverne gegangen ist und nicht in der Familie Weihnachten feiern wollte. Sie sehnt sich nach ihrer verstorbenen Mutter, die sie verwöhnt und schon für ihre Aussteuer gesorgt habe. Dann betrachtet sie sich in einem Spiegel und sinniert über ihr Aussehen. Sie glaubt, hässlich zu sein, obwohl die Leute sagen, sie sei schön.
Inzwischen ist Wakula eingetreten, den sie zunächst nicht bemerkt. Als er sie anredet, erschrickt sie. Seine Annäherungsversuche weist sie ab. Dann fragt sie ihn, ob die Gerüchte stimmen, dass seine Mutter eine Hexe sei. Er entgegnet, dass ihn seine Eltern nicht interessieren. Sie (Oksana) sei alles für ihn auf der Welt. Selbst wenn der Zar ihm sein halbes Königreich und Berge goldener Gegenstände schenken würde, er wolle nur eines: Oksana. Oksana berichtet noch, dass ihr Vater bald Wakulas Mutter heiraten werde. Da kehrt dieser zurück
Oksana versteckt sich hinter einem Wandschirm. Tschub, der Wakula aber nicht erkennt und auch von diesem nicht erkannt wird, glaubt, in einem falschen Haus zu sein. Als er auf die Frage, was er hier suche, angibt, dass er Weihnachtslieder singen wolle, stößt Waskula ihn aus seinem eigenen Haus. Oksana kommt hinter dem Wandschirm hervor und macht ihm Vorwürfe. Sie fordert ihn zum Gehen auf, sie warte auf die Weihnachtsliedersänger und niemand solle ihn hier sehen. Das Zusammensein mit ihm sei ihr zu langweilig. Sie habe auch schon einen anderen. Von diesem schwärmt sie ihm etwas vor. Doch er erkennt, dass das alles nur erfunden ist. Dann verabschiedet er sich, angeblich für immer.
Inzwischen hört man die Sänger – junge Frauen und Männer – draußen kommen. Oksana spottet noch ein wenig mit ihm und als er ihr seine Liebe erklärt, schickt sie ihn endgültig hinaus. Nachdem er gegangen ist, erkennt sie, dass sie doch etwas für ihn empfindet und er tut ihr leid.
Junge Frauen und Männer stürmen herein und bitten sie, mit ihnen zu Freunden zu kommen, wo sie Weihnachtslieder singen wollen. Doch sie schickt auch sie weg. Dann bekennt sie, dass sie Wakula liebe und verlässt weinend den Raum.

Zweiter Akt

Zimmer in Soloschas Haus mit einem großen Kamin. Säcke mit Kohlen und Brennholz
Soloscha jammert, dass bei dem Ritt ihr Besen zerbrochen ist. Auch der Teufel ist bei der wilden Verfolgung gefallen und beide sind durch den Schornstein hereingekommen. Er beginnt ihr wieder zu schmeicheln, doch sie will davon nichts wissen. Stattdessen fordert sie ihn auf, mit ihr einen Hopak
1) zu tanzen. Bes lockt kleine Dämonen mit Musikinstrumenten aus dem Kamin, die zum Tanz spielen sollen.
Während die beiden tanzen, klopft es. Der Teufel versteckt sich in einem Sack und auch die kleinen Dämonen verstecken sich. Soloscha öffnet dem Dorfschulzen Golowa, der in sie verliebt ist. Nachdem sie ihm einen Wodka zum Aufwärmen serviert hat, singt er Saloscha ein Ständchen, wie schön und junggeblieben sie sei. Da klopft es erneut. Golowa bittet Soloscha, ihn zu verstecken, damit er hier nicht gesehen werde. Sie leert einen Kohlesack und lässt ihn dort hineinschlüpfen.
Der nächste Liebhaber, dem sie öffnet, ist der Schulmeister. Sie mahnt ihn, was seine Frau wohl sagen würde, dass er zu ihr komme. Er erklärt, dass diese alt und er sie leid sei. Sie fordert ihn auf zu verschwinden, aber er versucht es weiterhin mit Schmeicheleien und singt dann ebenfalls ein Lied, in dem von der Boshaftigkeit seiner Frau und der Sehnsucht nach Soloschas Liebe die Rede ist. Und wiederum klopft es. Der Schulmeister wird nervös und bittet, ihn zu verstecken. Wiederum muss ein leerer Kohlensack dazu herhalten.
Und nun kommt Tschub. Sie bietet ihm ebenfalls einen Wodka an und gesteht ihm ihre Liebe. Als sie sich küssen, klopft es zum vierten Mal. Es ist Wakula, Soloschas Sohn, der energisch Einlass begehrt. Auch Tschub möchte nicht gesehen werden und versteckt sich in einem Kohlesack. Im folgenden Quintett klagen die drei Liebhaber über die unbequeme Lage in ihren Säcken, während der Teufel sich über sie lustig macht und Soloscha sie und gleichzeitig ihren Sohn vor der Tür zu beruhigen versucht.
Dann öffnet sie Wakula die Tür. Soloscha hat gemeint, er würde die Nacht in seiner Schmiede verbringen. Aber wirkt traurig und melancholisch. Er gesteht, dass seine vergebliche Liebe zu Oksana seine Seele vergiftet. Er sei gekommen, um noch die Säcke für Weihnachten wegzuräumen. Er lädt sich die Säcke auf, die ihm furchtbar schwer erscheinen und geht wieder hinaus.

Szenenwechsel: Dorfstraße wie im ersten Akt
Mit einem Chorgesang treffen die jungen Frauen und Männer ein. Auch ältere Dorfbewohner kommen hinzu. Alle wünschen sich mit verschiedenen Versen eine gute Nacht. Dann betteln die jungen Leute um Würstchen, Schinken, Brot und Wein. Sie vermissen Oksana. Da bringen junge Männer sie und ein anderes Mädchen, Odarka, auf einem Schlitten herbei. Während Oksana von einem jungen Mann erzählt, der unter ihrem Fenster gespielt und gesungen habe, schleppt Wakula seine Säcke aus dem Haus und stellt diese ab. Er vernimmt, wie Oksana die Pantoffeln Ordarkas bewundert und sich beklagt, dass sie niemanden habe, der ihr solche kaufe. Wakula verspricht, er werde ihr solche besorgen: Doch da wird sie noch überheblicher: Es sollen aber Pantoffeln sein, wie sie die Zarin trägt, dann werde sie ihn sofort heiraten. Dann läuft sie lachend mit den jungen Leuten davon, um eine Schneeballschlacht zu machen.
Wakula wird nachdenklich: Was ist los mit Oksana? Denkt sie nur an ihr Vergnügen? Gibt es denn für ihn kein anderes Mädchen auf der ganzen Welt?
Im Hintergrund hört man man die Stimmen und das Gelächter der jungen Leute. Wakula ist völlig verwirrt und will entkommen. Aber da kehren alle zurück. Oksana singt mit den jungen Leuten ein Lied über Pantoffeln und verspricht Wakula noch einmal, ihn zu heiraten, wenn er ihr die Pantoffeln der Zarin bringt. Der weiß nicht, wie er das anstellen soll. Er verabschiedet sich für immer, will am liebsten sterben und bittet seine Freunde, ihn zu bemitleiden. Oksana glaubt nicht daran, dass er sie verlassen wird und die jungen Leuten werfen ihm Sünde vor. Er geht mit nur einem Sack auf dem Rücken und die jungen Frauen verschwinden auch. Die jungen Männern tasten die übrigen Säcke ab, in denen sie Weihnachtsgeschenke vermuten. Dabei stellen sie fest, dass Lebewesen darinnen sind und rufen die Frauen zurück. Als sie die Säcke öffnen, kommen Golowa, der Schulmeister und Tschub heraus. Tschub behauptet, sie hätten ihnen einen Streich spielen wollen und alle lachen.

Dritter Akt

Winterlandschaft an einem Flussufer. Mondschein.
In der Ferne hört man Nymphen, die sich über die Dunkelheit beklagen. Ein Waldgeist antwortet ihnen. Dann sieht er Wakula kommen. Dieser klagt noch einmal über sein Liebesleid und will sich in den Fluss werfen. Als er den Sack fallen lässt, springt der Teufel heraus. Bes freut sich, ihn in seiner Gewalt zu haben. Er lässt ihm die Wahl, entweder sich zu ertränken oder ihm seine Seele zu verkaufen, dann werde er Oksana erhalten. Als er den Pakt mit seinem Blut unterschreiben soll, tut er so, als suche er einen Nagel, um die Haut aufzuritzen. In einem Moment der Unachtsamkeit packt Wakula den Teufel am Schwanz, wirft ihn zu Boden und hat nun ihn seiner Gewalt. Er bringt ihn dazu, dass er um Gnade fleht und ihm zusagt, ihm Oksana zu besorgen. Da verlangt Wakula, dass er ihn zum Zaren bringt. Er steigt auf dessen Rücken und beide fliegen nach St. Petersburg.

Szenenwechsel: Vorzimmer zu einem Saal im Palast des Zaren
Bes und Wakula landen dort. Bes versteckt sich. Wakula spricht die hereinkommenden Kosaken an, stellt vor und fragt, ob sie ihn mit in den Saal nehmen könnten. Als sie zögern, schaltet sich Bes ein und macht ihnen weis, dass er ihnen nützlich sein könne, und sie lassen sich überzeugen. Eine Wache kommt und lädt alle in den Saal ein.

Szenenwechsel: Der große Saal
Die Höflinge sind versammelt. Paare trete ein und tanzen eine Polonaise. Der Zeremonienmeister, gibt den Kosaken letzte Verhaltensanweisungen. Dann tritt Hoheit, ein Vertreter der Zarin, ein und begrüßt die siegreichen Kosaken. Er und die Höflinge preisen deren Taten. Es werden Getränke, Früchte und Süßigkeiten gereicht und ein Menuett getanzt.
Wakula spricht die Hoheit an, die ihn nach seinem Wunsch fragt. Wakula fragt, ob die Pantoffeln der Zarin aus Gold oder Silber seien und erklärt, dass seine Geliebte sich auch solche Pantoffel wünsche. Alle lachen. Hoheit lächelt mit, aber auf seinen Wink bringt ein Diener auf einem Tablett ein Paar goldene Pantoffeln, die er Wakula schenkt. Es folgt noch ein russischer Hoftanz und ein Kosakentanz. Dann lädt der Zeremonienmeister alle zu einem Schauspiel ein und der Saal leert sich.
Nur Wakula ist zurückgeblieben. Bes erscheint wieder und fordert ihn auf, mit ihm zu Oksana zu fliegen.

Vierter Akt

Platz vor einer Kirche mit Wakulas Schmiede
Vor der Kirche haben sich Leute versammelt, dazu Musiker, die Leier und Gusli
2) spielen. Auf den untersten Kirchenstufen sitzen Soloscha und Oksana. Soloscha trauert um ihren Sohn, der sich – wie die Leute sagen – ertränkt oder erhängt haben soll. Auch Oksana trauert, denn sie hat ihre tiefe Liebe zu Wakula erkannt.
Da läuten die Glocken. Junge Frauen kommen, um die Leute zum Essen und Trinken einzuladen. Aber Oksana ist es nicht zum Feiern zumute. Auch die jungen Männer versuchen sie zu trösten. Doch sie geht weinend davon.
Die jungen Männer treiben weiterhin an, in die Taverne zu gehen. Tschub kommt, und lädt sie stattdessen ein, mit zu ihm zu kommen. Golowa und Panas nehmen die Einladung an, wollen nachkommen und gehen ab.
Da sehen sie Wakula kommen. Sie bestürmen ihn, wo er gewesen sei. Soloscha freut sich, ihren Sohn wiederzusehen. Wakula wünscht Tschub ein frohes Weihnachtsfest, entschuldigt sich und und hat einige Geschenke mitgebracht, die er ihm zu Füßen legt. Dann bittet er ihn um seine Tochter. Alle stimmen mit ein und wollen jetzt ebenfalls zum Feiern zu Tschub kommen
Oksana kehrt zurück und ist erstaunt. Wakula präsentiert ihr die Pantoffeln, die auch die Zarin trage. Aber sie will sie nicht mehr, sie sei auch ohne diese mit ihm glücklich. Tschub gibt seinen Segen zur Heirat und alle wünschen dem Brautpaar Glück.

1) Schneller und dynamischer Kosakentanz
2) Instrumente verschiedener Formen mit Saiten, die ähnlich wie eine Gitarre gespielt werden

© Gerhard Wischniewski

Informationen zum Werk
Tschaikowski hatte das Werk in drei Akten nach der Erzählung „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolai Gogol bereits schon 1874 unter dem Titel „Wakula, der Schmied“ geschrieben, die 1876 am Mariinski-Theater in St. Petersburg uraufgeführt wurde. Sie war kein großer Erfolg. Tschaikowski überarbeitete sie neu als vieraktige Oper. Sie wurde dann 1887 unter dem neuen Titel „Die Pantöffelchen“ uraufgeführt. Sie wurde dort noch siebenmal aufgeführt. Erst ab 1902 gab es weitere Inszenierungen an verschieden Stellen in Russland. Außerhalb Russlands wurde sie erstmals 1922 in New York aufgeführt und danach z.B. 1932 in Mannheim, 1993 beim Wexwood Festival in Irland, 2009 im Royal Opera House, London. Auch als Film wurde sie in einer Kurzfassung 1944 in der UDSSR gedreht.
Die Inhaltsangabe entstand mit Hilfe einer spanischen Übersetzung des Librettos.
Aufnahmen gibt es auf CD, DVD, und BlueRay, z.B.

Auf youtube findet man eine größere Anzahl von Ausschnitten und auch einzelne Gesamtaufnahmen

Gestaltung Agentur kuh vadis