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Veranstaltungen zum Thema Lied

Am Sonntag, 03. April 2022 ist in der Aula der Neuen Universität ein Preisträgerkonzert geplant, das Thomas Quasthoff moderiert.
Beginn: 19:30 Uhr.

Es treten folgende Preisträgerinnen und Preisträger des Gesangswettbewerbs
»Das Lied« auf:

Nikola Hillebrand, Sopran – Preisträgerin 2019
Jóhann Kristinsson, Bariton – Preisträger 2017
Hagar Sharvit, Mezzosopran – Preisträgerin 2015
Manuel Walser, Bariton – Preisträger 2013
Alexander Fleischer, Klavier – Preisträger 2009

Es soll ein musikalisches Festerlebnis rund um das Spanische Liederspiel von Robert Schumann werden.

Schumann meinte dazu:

»Das Liederspiel ist in der Form etwas Originelles (glaub ich), das Ganze von heiterstem Effekt; ich glaube, es werden dies meine Lieder sein, die sich vielleicht am weitesten verbreiten. Und das liegt mit an den heitern reizenden Dichtungen«.

Aus heutiger Sicht muss man allerdings feststellen, dass Dichterliebe und Liederkreis eine weitere Verbreitung gefunden haben.

Seit dem 3. April ist nun schon einiges Neckarwasser in Richtung Rhein geflossen; es soll hier kurz berichtet werden, dass es ein gutes Konzert war, wobei der Ablauf einen kritischen Besucher nicht ganz zufriedenstellen konnte.
In meinem kurzen Ankündigungs-Beitrag war zu lesen, dass Thomas Quasthoff dieses Preisträgerkonzert moderiert; ich hatte das so von der Vorankündigung abgeschrieben, Thomas Quasthoff war zwar im Programm für die Moderation vorgesehen, aber die fand leider nicht statt.
Quasthoff las zwischen den Liedvorträgen Auszüge aus Franz Kafkas Werk »Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse«.
Es ist Kafkas letzte Erzählung, die von einer Künstlerin und ihrem Verhältnis zum Publikum handelt, also durchaus auch zur heutigen Situation passend, aber eine Moderation der aktuellen Vorgänge auf der Bühne, wäre aus meiner Sicht weit sinnvoller gewesen.

Da hatte man zwar ein Programm mit den Liedfolgen, aber keine Ahnung wer wann was singt. Die vier Singstimmen saßen für ihren Einsatz parat und erhoben sich plötzlich – wenn Quasthoff seine Lesung unterbrach – um an den Flügel zu treten und zu singen.
Es tat körperlich weh, als Nikola Hillebrand ihre drei Lieder von Clara Schumann vortrug und dieser Vortrag »zerklatscht« wurde, so etwas muss aus dem Programm ersichtlich sein, oder sollte von irgendwem angesagt werden.
Da Manuel Walser aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, sprang der koreanische Bass-Bariton Jeeyoung Lim für Walser ein.

Nikola Hillebrand lieferte wieder einmal eine Spitzenleistung ab – wie könnte es auch anders sein, schließlich singt sie in der Zwischenzeit an der renommierten Semperoper die Königin der Nacht.
Die sängerische Überraschung des Abends – weil ich von der Dame bisher noch nichts gehört hatte – war für mich die Mezzosopranistin Hagar Sharvit; der könnte man einen ganzen Abend lang zuhören.
Zwar waren Sängerin und Pianist einmal auseinandergeraten, was jedoch den künstlerischen Wert in keiner Weise einschränkte – »das ist live«, rief Quasthoff in den Saal.

Für eine Überraschung ganz anderer Art sorgten die Damen Hillebrand und Sharvit nach dem Konzert.
Im Foyer lagen Zettel aus: »Ihr persönlicher Ausklang für den Heimweg – Jetzt anhören«. Nikola Hillebrand und Hagar Sharvit erzählten, was nach dem Konzert geschieht. Ruck Zuck konnte man die Sprechstimme der Damen auf seinem Smart-Phone hören, wo sie allgemein über ihre Gefühle vor und nach einem Konzert sprachen. Und da erfährt man dann zum Beispiel von Hagar Sharvit ganz Intimes – von einem Glas Wein oder zwei oder drei oder sogar eine Flasche …
In diesem Beitrag kommen die Ängste, Zweifel und Freuden einer Künstlerin ziemlich ungekünstelt und natürlich zum Ausdruck, ein interessanter Einblick.

Auch Jeeyoung Lim und Jóhann Kristinsson machten ihre Sache recht ordentlich, aber das was man aus so einem Abend dann mit nach Hause nimmt, ist immer ein ganz individueller Eindruck, weshalb die Damen hier im besonderen Rampenlicht stehen.
Den altbewährten Alexander Fleischer, der am Abend diese 31 Lieder begleitete, sollte man aber nicht vergessen.

https://www.heidelberger-fruehling.de/heidelberger-fruehling/digital/podcasts/detail?id=48363

Neuland.Lied vom 11. – 19. Juni 2022

In Heidelberg hat man den Frühling weit ausgedehnt und ein neues Festival für das Lied angekündigt. So sind für den Frühsommer 23 Veranstaltungen angekündigt, die an neun Tagen über verschiedene Heidelberger Bühnen gehen.

Für Lied-Enthusiasten ein Muss, wenn man es zeitlich einrichten kann.

https://www.heidelberger-fruehling.de/liedzentrum/projekte/neuland-lied/

Hallo

Ich möchte auf zwei weitere Lied-Festivals hinweisen.

LIEDERLEBEN (lied-er-leben.com)

LIEDFESTIVAL SINDELFINGEN – Das Kunstliedfestival vom 28. Juli bis zum 5. August 2022

Gruß

Wolfgang

 

Danke!
Lieber Wolfgang,
eine gute Information – und die von mir so sehr gelobte Mezzosopranistin Hagar Sharvit ist auch mit dabei …

In diesem Jahr werden am 26. Juni Christian Gerhaher und sein langjähriger Pianist Gerold Huber im Opernhaus Stuttgart mit der Hugo-Wolf-Medaille geehrt.
Aus diesem Anlass gestalten die beiden Künstler um 11:00 Uhr eine Liedmatinee mit Liedern von Hugo Wolf.
Die Laudatio hält Kammersängerin Prof. Christiane Iven.

Musikforum Kriftel:

NACHT  UND  TRÄUME

Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Gerald Finzi, Gustav Holst, Roger Quilter

Sonja Außner ( Mezzosopran )

Carsten Vollmert ( Bariton )

Friederike Wiesner ( Klavier )

Sonntag, 12. Juni 2022     17 Uhr

Rat- und Bürgerhaus Kriftel

Frankfurter Str. 33 – 37

Eintritt frei!

 Spenden erbeten.

 

Hochgeladene Dateien:
  • Sonja-Friederike-2.JPG
  • Sonja-Friederike.JPG
  • IMG_4776-Carsten-Vollmert-GJ.jpg

Lieber Giaoachino, 

danke für die Information. Es ist interessant und erfreulich, dass Du in einer mittelgroßen Stadt einen Liederabend mit Solisten Deines eigenen Studios durchführen kannst. Spricht für Deine Arbeit. Wir bekommen beim Heilbronner Sinfonie  Orchester, bei im Schnitt ca. 1.500 Besucher pro Sinfonie-Konzert, nur sehr schwer einen Liederabend Kosten deckend hin. Das letzte Mal wo es richtig gut war, war ein Liederabend mit Kurt Moll und dies ist sch0n länger her. 

Liebe Gioachino, was machst Du richtig? was machen wir falsch?

Herzliche Grüße die Sängerfreunde. 

Das ist ganz einfach, liebe Sängerfreunde!

Ihr macht gewiss nichts falsch. Was ich richtig mache, liegt auf der Hand: Da die Interpreten ( noch ) keinen übergroßen Namen haben, bleiben die Kosten überschaubar, die künstlerischen Leistungen hingegen beeindruckend! Außerdem hat sich unsere kammermusikalische Veranstaltungsreihe in der Region herum gesprochen. Und der Gemeindevorstand unseres Ortes ( 11000 Einwohner ) stellt uns jährlich einen kleinen, jedoch feinen Etat zur Verfügung, der dazu dient, die Leute vor Ort mit Kultur zu versorgen, die sogar urbane Ansprüche erfüllt. Im November folgt die „Winterreise“ und 2023 die „Schöne Magelone“ von Johannes Brahms, Werke, die ich in meiner aktiven Zeit hier bereits vorgestellt hatte. Das Konzert im Juni ist insofern ein bisschen riskant, als die englischen Komponisten auf dem Kontinent weitest gehend unbekannt sind. Entsprechend intensiv wird es beworben.

Fazit: Yes, we can!

Herzliche Grüße nach Heilbronn

GIOACHINO

Lieber Gioachino,

Einfach schön und anerkennenswert, was Du hier leistest, wenn Du einen ganzen Ort plus Umland mit klassischer Kultur versorgst. Es war schon immer unser Credo, die wirkliche kulturelle Arbeit wird an den Wohnorten und in der Region geleistet. Was nützen z. B.  Heilbronn Operngastspiele oder Reiseorchester, die natürlich meist gekonnt Ihr Programm für teures Geld abspulen, aber in keiner Weise mit der Stadt, den Schulen und der Bevölkerung verbunden und vernetzt sind? Wir beide sind ja ältere Semester arbeiten beide jedoch noch ständig. Wir liefern Lebensqualität durch unsere kulturelle Arbeit und bekommen aus den Früchten dieser Arbeit unsere Lebens- und Überlebensqualität zurück. Lieber Bruder im Geist machen wir noch eine ganze Weile weiter so, auch wenn  es manchmal schwer fällt. Es lohnt sich, auch hier im Forum mit zu machen, Gedanken, Erfahrungen auszutauschen. Neues zu lernen. Also nutzen wir auch diese Quellen für lebenslange Vitalität.

Herzlich grüßen die Sängerfreunde, die noch nie verstanden haben, warum dieses schlichte Wissen nicht Allgemeingut ist und Menschen zu einem exakt festgelegten Zeitpunkt in den Ruhestand verbannt werden, statt selbst zu entscheiden wann und wie sie die letzte Etappe ihres Lebens gestalten wollen.

Wie wahr, liebe Sängerfreunde! Wir bleiben dran!

Hallo!

Ich hatte die Freude, das Konzert gestern zu erleben.

Es war toll zu sehen und vor allem zu hören, wie Sonja Außner und Carsten Vollmert mit der professionellen Unterstützung von Friedrike Wiesner dieses anspruchsvolle Programm dargeboten haben.

Mit Hingabe und Mut zu Neuem und zwei wunderschönen Duetten machten sie den Nachmittag zu einem Gewinn für alle Anwesenden.

Und ich habe bei der Gelegenheit Lieder von Gustav Holst und Gerald Finzi kennen zu lernen.

Vielen Dank

Gruß Wolfgang

Schön, dass Du dabei gewesen bist, Wolfgang! Ich bin ein bisschen stolz darauf, hier so etwas wie ein Liedzentrum aufgebaut zu haben, vor vielen Jahren als Interpret und schließlich als Pädagoge und Leiter des Musikforums Kriftel. Das Lied fristet hier  kein Nischendasein, sondern erfährt eine erfreuliche Akzeptanz – und das sogar bei hochsommerlichen Temperaturen!

GIOACHINO

Sehr anerkennenswert, dass Wolfgang die Fahrt aus der Nähe von Stuttgart bis nach Kriftel auf sich genommen hat, um die Veranstaltung unseres Mitglieds Gioachino selbst zu erleben Noch schöner, dass er uns aus eigenem Erleben berichten kann, wie gelungen  diese Veranstaltung war. Glückwunsch an den Veranstalter. Wenn es tatsächlich so wäre, das der Eintritt auch noch frei ist, dann ist das kaum zu glauben. In jedem Fall sind in Kriftel große Idealisten am Werk.

Lieber Gioachino, wenn Du eine Aufzeichnung hast stelle doch bitte einen Ausschnitt hier im Forum ein, damit wir uns selbst einen Eindruck verschaffen können. In jedem Fall unterstreicht dieses Beispiel wieder, in welchem Maß wir im Forum immer mehr zu einer funktionierenden Gemeinschaft zusammenwachsen.

Liebe Grüße von den den Sängerfreunden.

 

 

Danke Euch, liebe Sängerfreunde! Den Gesamtkosten stehen jeweils  die Spenden gegenüber, was dazu führt, dass die Finanzierung überschaubar bleibt. So wird der Jahresetat von etwa 10 000 € für zehn bis zwölf Konzerte  nicht allzu sehr belastet, denn die hier auftretenden Künstler geben sich mit einer Aufwandsentschädigung zufrieden, die nur den Bruchteil dessen ausmacht, was üblicher Weise als Gage gezahlt wird. Darunter leidet wiederum die Qualität des Dargebotenen  keineswegs, wie Ihr den lobenden Worten Wolfgangs entnehmen könnt! Wichtig ist außerdem, dass die Räumlichkeiten kostenlos verfügbar sind!

GIOACHINO

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  • Duett.pg-2.jpg

Der mit dem breiten Rücken bin ich…

Gruß Wolfgang

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