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VIVALDI, Antonio: FARNACE

Antonio Vivaldi (1678-1741)
FARNACE

Dramma per musica in drei Akten
Libretto von Antonio Maria Lucchini
Uraufführung: 1727 am Teatro Sant’Angelo in Venedig
Originalsprache: Italienisch.

Personen der Handlung
Farnace1), König von Pontos (Kontra-Alt)
Tamiri, seine Gattin (Kontra-Alt)
Selinda, seine Schwester (Kontra-Alt)
Berenice, ihre Mutter, Königin von Kappadokien (Kontra-Alt)
Pompeo, römischer Prokonsul in Asien (Tenor)
Gilade, Hauptmann Berenices (Kontra-Alt)
Aquilio. römischer General (Kontra-Alt)
Ein Knabe, Sohn Tamiris und Farnaces (stumme Rolle)
römische und asiatische Soldaten

Ort und Zeit der Handlung: Herakleia2), etwa 50 v.Chr.

Erster Akt

Küste am Schwarzen Meer mit dichtem Wald
Farnace, der König von Pontos, hat eine Schlacht mit den Römern um sein Königreich verloren. Er tritt mit dem Schwert in der Hand auf und ist gewillt, das Reich seines Vaters wiederzuerobern.
Seine Gattin Tamiri kommt und mahnt ihn, um der Liebe willen zurückhaltend zu sein. Doch er meint, sie liebe ihn nicht wahrhaftig, wenn sie seine Ehre nicht liebe. Er will trotz ihres Protestes die Gefahr mit allen Mitteln auf sich nehmen. Als sie ihn darauf anspricht, sie und ihren Sohn nicht zu Sklaven werden zu lassen, trägt er ihr auf, falls er scheitere, solle sie zuerst den Sohn, dann sich selbst mit dem Schwert töten. Dann geht er.
Tamiri hält es zwar für vernünftig, sich selbst in dem Fall zu töten, aber ihren Sohn möchte sie nicht opfern. Ratlos zieht sie sich zurück.

Szenenwechsel: Pioniere treten auf, die durch Rodung des Waldes die Szenerie in eine offene Landschaft verwandeln. Auf einer Seite sieht man die Stadt Herakleia
Auf dem Meer landen die Schiffe Berenices, der Klönigin von Kappadokien Mutter Tamiris. Die Soldaten steigen mit der Devise aus, dass ihre Königin das Land erobern und den Feind zum Untergang treiben will. Im Gespräch zwischen Berenice und Gilade, ihrem Hauptmann erfahren wir, dass Berenice, die ihren Schwiegersohn hasst, sich mit den Römern verbündet hat, um Farnace zu vernichten.
Pompeo und sein General Aquilio stoßen mit ihren Soldaten hinzu. Sie wollen gemeinsam mit Farnace kämpfen. Pompeo will mit erlesenen Kriegern helfen, die Stadt zu erobern. Gilade soll die Truppen Berenices führen. Pompeo ruft seine Soldaten ebenfalls zur Stürmung der Stadt auf. Die Belagerten treten heraus und schlagen die Feinde ein Stück zurück. Doch diese verfolgen sie und nehmen die Stadt ein. Farnace greift die Feinde von hinten an, muss sich aber nach heftigem Kampf mit seinen Leuten zurückziehen.
Aquilio kommt mit der gefangenen Selinda, der Schwester Farnaces, aus der Stadt. Sie bittet, dass er sie vor dem Wagemut des Militärs schütze. Sie stoßen auf Pompeo, der ihr Sicherheit verspricht und sie Gilade übergibt. Berenice fordert, dass sie gut bewacht werde, bis ihr Bruder besiegt sei. Alle betreten die Stadt, nur Selinda, Gilade, Aquilio und einige Soldaten bleiben zurück.
Auf den Vorwurf Selindas an Gilade, dass er für die grausame Königin Berenice gekämpft habe, antwortet dieser, dass er das getan habe, bevor er nun Selinda kennen gelernt habe. In einer Arie bekennt er seine Liebe zu ihr.
Als er abgegangen ist, bekennt auch Aquilio seine Liebe zu Selinda. Sie weist ihn zunächst mit den Worten ab, dass er ein römischer Krieger sei, der keine Liebe kenne. Sie sei frei geboren und in ihr fließe das Blut, das die Römer schon oft ins Wanken gebracht habe. Er solle gehen und nachdenken, was er tun könne, um bei ihr Erfolg zu haben. Er weiß zwar noch nicht, was er beschließen werde, aber er werde weiterhin für sie schwärmen.
Selinda ist sich noch nicht ganz sicher, ob es Liebe ist, die sie für Gilade empfindet. Sie glaubt, wenn sie beiden die Freiheit lasse, sie zu lieben, könne sie sie gegeneinander ausspielen.

Szenenwechsel: Mausoleen. In der Mitte eine Pyramide als Grabstätte der Könige von Pontos
Tamiri kommt mit ihrem kleinen Sohn und einem Diener. Sie ihat sich entschlossen, Farnaces Willen an sich selbst zu erfüllen, aber ihrem Sohn das Leben zu retten. Deshalb befiehlt sie dem Diener, die Pyramide zu öffnen, um den Knaben darin zu verstecken. Dder Knabe wendet sich zunächst angewidert ab. Sie braucht eine Weile, um ihn mit dem Versprechen zu überreden, dass auch sie nachkommen werde. Schließlich tritt der Knabe ein und der Diener verschließt die Tür.
Als sie gerade das Schwert zückt um sich selbst zu töten, tritt Berenice auf und nimmt ihr das Schwert weg. Sie wirft ihr vor, über ein Leben zu verfügen, über das Rom zu bestimmen habe. Als Tamiri sie fragt, ob sie als Mutter oder Feindin käme, äußert sich Berenice, in der Tochter sehe sie sich als Mutter, in der Frau Farnaces aber als Feindin. Der unwürdige Farnace habe sie ihr entrissen. Dann fragt sie Tamiri, wo ihr Sohn sei. An Tamiris Verhalten erkennt sie, dass diese ihn versteckt habe. Doch diese verweigert die Auskunft
In diesem Augenblick taucht Pompeo mit Gefolge auf. Berenice schildert das Geschehen und übergibt Tamiri Pompeo als Gefangene. Tamiri wirft sich ihm zu Füssen. Dieser verlangt, dass sie ihre Mutter als Siegerin anerkenne. Berenice fordert jedoch, dass sie in Pompeos Fesseln bleibe und geht.
Pompeo fordert Tamiri auf, den Aufenthalt ihres Sohnes bekannt zu geben, da aus ihm später ein Feind Roms entstehen könne. Tamiri macht sich darüber lustig: Ob Rom sich vor ihm fürchte? Sie werde ihn weiter verbergen.

Zweiter Akt

Saal im Königspalast
Gilade und Aquilio fordern Selinda auf, sich für einen von ihnen zu entscheiden. Sie testet deren Liebe, indem sie nachfragt, was der andere mache, wenn sie sich für einen entscheide. Daraufhin geben beide an, dass sie sich damit abfinden würden. Das reicht, um sie zu überzeugen, dass beide wohl nichts von Liebe verstehen. Sie weist sie also beide ab und geht.
Beide glauben, nicht den richtigen Zeitpunkt gewählt zu haben und wollen es später noch einmal bei ihr versuchen. Dann geht Aquilio.
Berenice kommt mit Gefolge. Sie sucht nach Farnace und seinem Sohn. Gilade möchte von ihr wissen, warum sie so wilden Hass gegen Farnace hege. Da erzählt sie, dass Farnaces Vater Mithridates einer Schlacht ihren Gatten und auch ihren Sohn getötet habe. Auch wenn Farnace nicht schuldig an den Morden seines Vaters sei, habe er ihr die Tochter Tamiri geraubt. Sie wolle sich nun auch an der Schwester Farnaces, die in ihre Fänge geraten sei, rächen. Da fällt Gilade ihr zu Füßen, bittet um Gnade für Selinda und ihm diese zu geben, da sie doch keine Schuld trage. Sie aber betont, dass Liebe in einem Kriegerherz nicht aufkommen dürfe.
Nachdem sie Gilade allein gelassen hat, meditiert er darüber, dass Liebe im Herzen eines Kriegers kein Fehler, sondern eher Ansporn zum Mut sein könne.

Szenenwechsel: Mausoleen. In der Mitte eine Pyramide als Grabstätte der Könige von Pontos (wie im 1.Akt, Bild 3 )
Farnace ist entschlossen, sich selbst zu töten. Doch will er die Überreste zweier Tyrannen mitnehmen.
Tamiri kommt und als er sieht, dass sie noch lebt, macht er ihr Vorwüfe, dass sie seinen Auftrag, sich und den Sohn zu töten, nicht erfüllt habe. Sie erklärt, dass Berenice sie aufgehalten habe. Als er nach dem Sohn fragt, gibt sie vor, diesen in der Pyramide begraben zu haben. Da überwältigen ihn väterliche Gefühle. In einer Arie zeigt er seine tiefe Trauer und bittet den Knaben um Vergebung für seine Schuld.
Als Berenice mit Soldaten eintrifft, versteckt er sich. Berenice will die Pyramide zerstören lassen. Tamiri versucht vergeblich, sie von dem Gedanken daran abzubringen. Berenice gibt den Befehl zum Abriss. Da entschließt sich Tamiri, den Knaben zu befreien und ihrer Mutter vorzustellen. Doch diese erklärt, Tamiri sei nicht mehr ihre Tochter und nimmt den Knaben mit sich fort,
Farnace, der alles gesehen hat, kommt aus seinem Versteck, wirft Tamiri Untreue und Verrat vor und verstößt sie ebenfalls als seine Gattin. Tamiri bleibt verzweifelt zurück und fleht die Götter um Trost an.

Szenenwechsel; Königliche Gemächer
Selinda bittet Gilade als Beweis seiner Liebe den Sohn Tamiris zu retten. Er verspricht, alles zu tun, damit das Kind am Leben bleibe. Zwar ist er misstrauisch, ob nicht am Ende Aquilio bei ihr den Sieg davontragen werde. Aber sie schwört ihm, dass sie ihr Versprechen erfüllen werde. Erfreut über ihr Vertrauen geht er.
Farnace hat sich in den Palast geschlichen und äußert Selinda gegenüber die Absicht, Berenice und Pompeo zu töten. Sie rät ihm von dem Vorhaben ab und berichtet ihm, dass sein Heerführer Emireno die verstreuten Reste derTruppen gesammelt habe und nach ihm riefe. Obwohl er erklärt, dass Emireno über seine Pläne, die Tyrannen zu töten, unterrichtet sei und auf den Ausgang der Tat warte, fordert sie ihn auf, zu diesem zu gehen. Sie werde seinen Plan mit Hilfe von Gilade und Aquilio ausführen. Er weist das Angebot zurück. Rom solle vor ihm zittern. Beide gehen.
Berenice kommt mit dem Knaben und Pompeo mit Aquilio und Selinda. Berenice fordert von Pompeo, den Knaben zu töten. Trotz der Frage Selindas, welche Schuld der Knabe trage, beharrt Berenice auf ihrer Forderung. Aquilio wendet ein, dass „der römische Adler keine Taube zerreiße“. Auch Pompeo sieht es so und übergibt den Knaben in Aquilios Obhut. Über sein Schicksal solle der römische Senat entscheiden.
Nachdem er gegangen ist, äußern Selinda und Aquilio ihr Unverständnis über die Strenge Berenices gegenüber ihrem Enkel. Doch diese beharrt weiterhin darauf, der Sohn trage das Blut seines Vaters und nur die Rache an demjenigen, der sie beleidigt habe, tröste ihre Seele.
Als Selinda mit Aquilio allein ist, spricht sie ihn darauf an, ob er schon nachgedacht habe, wie er ihre Liebe erlangen will. Da er alles tun will, um sie zu erringen, lässt sie sich von ihm noch einmal versichern, dass er bereit sei, für sie zu kämpfen und ein großes Risiko einzugehen.

Dritter Akt

Ein Platz in Herakleia
Berenice, Pompeo, Gilade und Aquilio sind mit ihren Heeren zur Siegesfeier aufmarschiert. Mit einen großen Chor wird der Sieg besungen. Berenice fragt Gilade, ob er Näheres über den besiegten Farnace wüsste. Gilade berichtet, ihn vergeblich gesucht zu haben und auch Aquilio hat ihn unter den Flüchteten nicht gefunden. Berenice fordert daher noch einmal auf, an dessen Stelle seinen Sohn zu töten, verspricht Pompeo die Hälfte des eroberten Königreichs und geht.
Tamiri erscheint mit kostbaren Geschenken und bittet Pompeo um die Freilassung ihres Sohnes. Dafür verspricht sie ebenfalls die Hälfte ihres Königreiches. Pompeo weist die Geschenke zurück, befiehlt aber Aquilio, den Knaben freizulassen. Er geht mit Aquilio. Tamiri drückt ihre Freude aus.
Farnace taucht auf. Er macht Tamiri Vorwürfe, dass sie den Sohn nicht getötet habe, der nun in den Händen der Römer sei. Doch sie kann ihn damit beruhigen, dass Pompeo ihn freigebe. Farnace erkennt seine Härte und die Liebe seiner Frau. Er hofft immer noch, dass das Schicksal sich wenden werde.

Szenenwechsel: Ein Garten
Selinda ermuntert den zögernden Gilade, nun endlich Berenice zu töten. Er sieht es ein, da Berenice ja auch Selinda nach dem Leben trachtet.
Als er abgegangen ist, kommt Aquilio. Sie erklärt ihm, dass sie die Rückkehr Farnaces wünscht. Dann werde dieser ihm auch ihre Hand gewähren. Sie regt ihn dazu an, Pompeo zu töten und geht.
Aquilio kämpft mit sich: Auf der einen Seite steht der Verrat, auf der anderen die Liebe. Er redet sich selbst Mut zu. Als Pompeo auftritt, versteckt er sich. Pompeo schwärmt davon, Rom ein neues Reich einzuverleiben. Da kommt auch Farnace. Er und Aquilio treffen aufeinander, als sie hinter Pompeo mit gezückten Schwertern auftauchen. Pompeo wundert sich, Aquilio zu sehen und fragt Farnace, den er nicht kennt, was sie beide mit ihren Schwertern bewirken wollten. Farnace gibt an, er wäre von einer wilden Schlange angegriffen worden und habe sich hierher geflüchtet und Aquilio gibt vor, er habe Pompeo verteidigen wollen, als er diesen Mann bedrohlich ankommen sah. Auf die Frage, wer er sei, nennt sich Farnace „Ergildo“ und erklärt, im Heer Berenices zu dienen. Pompeo ist misstrauisch und als Farnace gehen will, lässt er Wachen kommen und hindert ihn daran. Da sich Berenice nähert, soll sie Fanaces Behauptung bestätigen.
Berenice tritt auf und gibt auf Pompeos Frage bekannt, dass es sich um Farnace handelt. Sie fordert seinen sofortigen Tod. Pompeo will ihn ergreifen lasssen. Farnace aber will sich nicht ohne Kampf ergeben.
Da tritt Tamiri dazwischen und bittet ihn um ihrer Liebe willen nicht zu kämpfen. Farnace wirft das Schwert vor Berenices Füße und fordert sie auf, ihren Zorn an ihm zu stillen. In einem Quartett,
– behauptet Berrenice, es sei lediglich gerecht, wenn sie ihn als Verräter verurteile,
– meint Pompeo, Farnace sei der Gnade nicht würdig,
– fleht Tamiri ihre Mutter an, das grausame Urteil zurückzunehmen,
– hält es Fanace für Feigheit, um Gnade zu bitten.
Alle – außer Aquilio – gehen. Dieser kämpft mit seinem schlechten Gewissen.

Szenenwechsel: Königlicher Pavillion
Berenice eröffnet dem zwischen Wachen gefesselten Farnace, dass ihr Pompeo die richterliche Macht übertragen habe. Er müsse ihr über seine Vergehen Rechenschaft ablegen. Farnace hält dagegen, dass er sich nicht einem Gericht beuge, das des Richters unwürdig sei. Doch für Berenice steht das Todesurteil bereits fest.
Tamiri kommt und fleht ihre Mutter erneut an, Farnace das Leben zu schenken. Doch diese bleibt unerbittlich und befiehlt den Wachen, das Todesurteil auszuführen.
Pompeo tritt mit einigen Wachen ein. Er rät Berenice, nichts zu übereilen, sondern Farnace erst einmal gefangen zu halten. Doch Berenice besteht darauf, dass er sofort sterbe.
In diesen Augenblick stürmen Selinda und Gilade mit zahlreichen Soldaten und gezückten Waffen herein. Sie stürzen sich auf die wenigen Wachen, rufen, dass Benice und Pompeo sterben sollen und durchtrennen Farnaces Ketten. Selinda reicht ihm ein Schwert und fordert ihn auf, die Rache selbst zu vollziehen. Doch Farnace will Pompeo verschonen und nur Berenice bestrafen. Diese erklärt, dass sie den Tod verdient habe, weil sie die die Tötung ihres Feindes hinausgezögert habe. Pompeo stellt sich Farnace entgegen und fordert ihn auf, noch einmal zu bedanken, was er da tun wolle. Auch Tamiri bittet ihn, ihre Mutter am Leben zu lassen. Pompeo führt ihm seinen Sohn vor, den er töten werde, wenn Farnace Berenice töte. Als alle stutzen, was nun zu tun sei, ruft Pompeo dazu auf, dass es Zeit sei, Frieden zu schließen. Berenice besinnt sich schließlich und erklärt, dass ihr Hass zuende sei und sie Farnace nun als ihren Schwiegersohn anerkenne. Sie wünscht dem Paar sogar eine glückliche Regierung. Pompeo ist gerührt und gibt Farnace sein Szepter zurück. Dann kommt die Frage auf, wo Aquilio sei. Gilade berichtet, dass er von den Truppen Farnaces gefangen genommen sei, die bereits gegen die Römer ziehen. Farnace befiehlt, die Kämpfe sofort zu beenden und lässt seinem Feldherrn die Botschaft überbringen. Selinda bittet um Gnade für Gilade. Berenice verzeiht ihm und Farnace gibt ihm als Belohnung Selinda zur Braut. Die Oper endet mit einem Jubelchor.

1) Pharnakes II
2)
Hauptstadt des Königreichs Pontos

© Gerhard Wischniewski

Informationen zum Werk
Das Libretto von Antonio Maria Lucchini ist mehrfach von Komponisten des Barock vertont worden. Vivaldi hat an seiner Oper immer wieder Veränderungen vorgenommen. Es gibt insgesamt 7 Fassungen. Auch der Text des italienischen Originallibretto von 1727, der mir vorlag und nach dem diese Inhaltsangabe erstellt wurde, hatte an verschiedenen Stellen auch Alternativen aus späteren Fassungen mit aufgenommen. So gibt es zum ersten Akt den alternativen Schluss, in dem sich Pompeo von dem Mut Tamiris beeindruckt zeigt. Außerdem waren zu 9 Arien die späteren Alternativen mit aufgenommen. Dadurch ändert sich aber der Ablauf der Handlung nicht wesentlich.
Es gibt verschiedene Aufnahmen auf CD, DVD und BlueRay, z.B.

Auch auf youtube gibt es Video- und Audio-Gesamtaufnahmen und Ausschnitte

Gestaltung Agentur kuh vadis