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Walton war der Sohn des Chorleiters und Gesangslehrers Charles Walton und der Sängerin Louisa, geborene Turner. Er zeigte als Kind trotz Klavier- und Violinstunden kein besonderes Interesse an der Musik, verfügte aber über eine schöne Stimme und wurde daher mit zehn Jahren Chorknabe an der Christ Church Cathedral in Oxford. Nun entwickelte er sich musikalisch und komponierte bereits ab 1914 seine ersten Werke, hauptsächlich Chor- und Orgelmusik. Er studierte auch in Oxford, ohne jedoch einen akademischen Grad zu erwerben. Ab 1920 lebte er in Chelsea bei Osbert und Sacheverell Sitwell, die ihm ein freies Komponieren genauso ermöglichten wie bald darauf einige andere Gönner. 1923 erschien Façade, ein Werk nach 21 experimentellen Gedichten von Edith Sitwell, das Waltons Ruf als „Enfant terrible“ begründete. Doch bereits in seinem Violakonzert, bei dessen Uraufführung 1929 Paul Hindemith den Solopart spielte, waren neoromantische Einflüsse in seiner modernen Tonsprache zu spüren, die im Laufe der Jahre immer dominanter wurden. 1931 erklang beim Leeds Festival das erste Mal Belshazzar’s Feast, eines der wichtigsten englischen Chorwerke des 20. Jahrhunderts. Ab 1934 begann Walton, auf Initiative des Regisseurs Paul Czinner, auch als Filmkomponist zu arbeiten, und erhielt nun erstmals geregelte Einkünfte. Der Krönungsmarsch Crown Imperial zur Inthronisation von König George VI. 1937 festigte seine Stellung als etablierter britischer Tonkünstler, eindrucksvoll bestätigt durch seine erste Sinfonie, die nach langer Entstehungszeit 1935 erstmals komplett aufgeführt wurde. So entstand sein Violinkonzert (1939) als Auftragsarbeit für den berühmten Violinisten Jascha Heifetz, dem 1957 ein Auftrag von Gregor Piatigorsky für ein Cellokonzert folgte. 1947 wurde ihm als einem der ersten nach dem Zweiten Weltkrieg die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society verliehen. 1948 heiratete Walton die junge Argentinierin Susana Gil (* 30. August 1926 in Buenos Aires; † 21. März 2010 Ischia) und zog mit ihr nach Ischia, wo sie das Anwesen mit dem Park La Mortella schufen, auf dem Walton auch beigesetzt wurde. Er wandte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst der Kammermusik zu und komponierte ein Streichquartett in a-moll (1947) und eine Violinsonate (1949). Anschließend schrieb er seine erste Oper Troilus and Cressida auf ein Libretto von Christopher Hassall (nach Geoffrey Chaucer, nicht nach Shakespeare); sie hatte 1954 im Royal Opera House Covent Garden Premiere. 1951 wurde Walton von König George VI. als Knight Bachelor zum Ritter geschlagen. Neben seiner Dirigententätigkeit komponierte Walton nun hauptsächlich noch auftragsbezogen. Die wichtigsten Werke dieser Jahre sind seine zweite Sinfonie (1960), die Variationen über ein Thema von Hindemith (1963) und die zweite Oper The Bear (1967; Libretto: Paul Dehn, nach Tschechow). Walton war zeitlebens ein langsam schaffender Komponist und hinterließ ein relativ schmales Œuvre, doch befinden sich darunter sehr viele herausragende Werke. Am 20. November 1967 wurde Walton in Anerkennung seiner Verdienste um die Musik durch Königin Elisabeth II. in den prestigereichen Order of Merit aufgenommen, dessen reguläre Mitgliedschaft auf nur 24 Personen begrenzt ist. In den 1970er Jahren ließ Walton sich vom Gitarristen Julian Bream inspirieren, für dieses Instrument zu schreiben. Aus reger Zusammenarbeit mit dem Ausführenden entstanden dann die „Five Bagatelles for Solo Guitar“. Sie bilden heute einen wichtigen Teil des modern-zeitgenössischen Gitarrenrepertoires. _______________________________________________________________________________ +Cellokonzert; Scapino Die Erste Sinfonie wurde weitgehend von William Waltons stürmischer Liebesbeziehung mit der verwitweten Baronin Imma von Doernberg inspiriert, die der Komponist 1929 kennenlernte und mit der er Anfang der 1930er Jahre zusammenlebte. Obwohl die Entstehung des Werks lange dauerte und sich insbesondere die Komposition des Finales verzögerte, wurde das Ergebnis allgemein als herausragender Erfolg gefeiert. John Ireland kommentierte: ‚Im Gegensatz zu anderen englischen Sinfonien steht dieses Werk in der echten Tradition der Sinfonik. Es ist einfach kolossal, grandios, originell und bewegt die Emotionen auf das Äußerste…‘. Waltons Stern war in den 1950er Jahren im Sinken begriffen, da seine Oper „Troilus & Cressida“ nicht gut ankam und sein „Cellokonzert“ ebenso negative Kritiken erhielt, denn es wurde aufgrund seines im Wesentlichen neoromantischen Stils weithin als peinlich altmodisch angesehen. Das von Gregor Piatigorsky (auf Anregung von Jascha Heifetz) in Auftrag gegebene Werk wurde im Januar 1957 unter Charles Munch in Boston uraufgeführt, die britische Premiere folgte einen Monat später unter Sir Malcolm Sargent. Walton konnte diesem Konzert nicht beiwohnen, da er nach einem Autounfall auf der Fahrt von seinem Wohnort in Italien nach London ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Das Werk, das heute weithin als eine der wichtigsten späten Kompositionen Waltons gilt, wird hier vom Solocellisten der Sinfonia of London, Jonathan Aasgaard, gespielt. Es wurde in Surround Sound aufgenommen und ist als Hybrid-SACD und in Dolby Atmos Spatial Audio erhältlich. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Walton war der Sohn des Chorleiters und Gesangslehrers Charles Walton und der Sängerin Louisa, geborene Turner. Er zeigte als Kind trotz Klavier- und Violinstunden kein besonderes Interesse an der Musik, verfügte aber über eine schöne Stimme und wurde daher mit zehn Jahren Chorknabe an der Christ Church Cathedral in Oxford. Nun entwickelte er sich musikalisch und komponierte bereits ab 1914 seine ersten Werke, hauptsächlich Chor- und Orgelmusik. Er studierte auch in Oxford, ohne jedoch einen akademischen Grad zu erwerben. Ab 1920 lebte er in Chelsea bei Osbert und Sacheverell Sitwell, die ihm ein freies Komponieren genauso ermöglichten wie bald darauf einige andere Gönner. 1923 erschien Façade, ein Werk nach 21 experimentellen Gedichten von Edith Sitwell, das Waltons Ruf als „Enfant terrible“ begründete. Doch bereits in seinem Violakonzert, bei dessen Uraufführung 1929 Paul Hindemith den Solopart spielte, waren neoromantische Einflüsse in seiner modernen Tonsprache zu spüren, die im Laufe der Jahre immer dominanter wurden. 1931 erklang beim Leeds Festival das erste Mal Belshazzar’s Feast, eines der wichtigsten englischen Chorwerke des 20. Jahrhunderts. Ab 1934 begann Walton, auf Initiative des Regisseurs Paul Czinner, auch als Filmkomponist zu arbeiten, und erhielt nun erstmals geregelte Einkünfte. Der Krönungsmarsch Crown Imperial zur Inthronisation von König George VI. 1937 festigte seine Stellung als etablierter britischer Tonkünstler, eindrucksvoll bestätigt durch seine erste Sinfonie, die nach langer Entstehungszeit 1935 erstmals komplett aufgeführt wurde. So entstand sein Violinkonzert (1939) als Auftragsarbeit für den berühmten Violinisten Jascha Heifetz, dem 1957 ein Auftrag von Gregor Piatigorsky für ein Cellokonzert folgte. 1947 wurde ihm als einem der ersten nach dem Zweiten Weltkrieg die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society verliehen. 1948 heiratete Walton die junge Argentinierin Susana Gil (* 30. August 1926 in Buenos Aires; † 21. März 2010 Ischia) und zog mit ihr nach Ischia, wo sie das Anwesen mit dem Park La Mortella schufen, auf dem Walton auch beigesetzt wurde. Er wandte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst der Kammermusik zu und komponierte ein Streichquartett in a-moll (1947) und eine Violinsonate (1949). Anschließend schrieb er seine erste Oper Troilus and Cressida auf ein Libretto von Christopher Hassall (nach Geoffrey Chaucer, nicht nach Shakespeare); sie hatte 1954 im Royal Opera House Covent Garden Premiere. 1951 wurde Walton von König George VI. als Knight Bachelor zum Ritter geschlagen. Neben seiner Dirigententätigkeit komponierte Walton nun hauptsächlich noch auftragsbezogen. Die wichtigsten Werke dieser Jahre sind seine zweite Sinfonie (1960), die Variationen über ein Thema von Hindemith (1963) und die zweite Oper The Bear (1967; Libretto: Paul Dehn, nach Tschechow). Walton war zeitlebens ein langsam schaffender Komponist und hinterließ ein relativ schmales Œuvre, doch befinden sich darunter sehr viele herausragende Werke. Am 20. November 1967 wurde Walton in Anerkennung seiner Verdienste um die Musik durch Königin Elisabeth II. in den prestigereichen Order of Merit aufgenommen, dessen reguläre Mitgliedschaft auf nur 24 Personen begrenzt ist. In den 1970er Jahren ließ Walton sich vom Gitarristen Julian Bream inspirieren, für dieses Instrument zu schreiben. Aus reger Zusammenarbeit mit dem Ausführenden entstanden dann die „Five Bagatelles for Solo Guitar“. Sie bilden heute einen wichtigen Teil des modern-zeitgenössischen Gitarrenrepertoires. _______________________________________________________________________________ +Cellokonzert; Scapino Die Erste Sinfonie wurde weitgehend von William Waltons stürmischer Liebesbeziehung mit der verwitweten Baronin Imma von Doernberg inspiriert, die der Komponist 1929 kennenlernte und mit der er Anfang der 1930er Jahre zusammenlebte. Obwohl die Entstehung des Werks lange dauerte und sich insbesondere die Komposition des Finales verzögerte, wurde das Ergebnis allgemein als herausragender Erfolg gefeiert. John Ireland kommentierte: ‚Im Gegensatz zu anderen englischen Sinfonien steht dieses Werk in der echten Tradition der Sinfonik. Es ist einfach kolossal, grandios, originell und bewegt die Emotionen auf das Äußerste…‘. Waltons Stern war in den 1950er Jahren im Sinken begriffen, da seine Oper „Troilus & Cressida“ nicht gut ankam und sein „Cellokonzert“ ebenso negative Kritiken erhielt, denn es wurde aufgrund seines im Wesentlichen neoromantischen Stils weithin als peinlich altmodisch angesehen. Das von Gregor Piatigorsky (auf Anregung von Jascha Heifetz) in Auftrag gegebene Werk wurde im Januar 1957 unter Charles Munch in Boston uraufgeführt, die britische Premiere folgte einen Monat später unter Sir Malcolm Sargent. Walton konnte diesem Konzert nicht beiwohnen, da er nach einem Autounfall auf der Fahrt von seinem Wohnort in Italien nach London ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Das Werk, das heute weithin als eine der wichtigsten späten Kompositionen Waltons gilt, wird hier vom Solocellisten der Sinfonia of London, Jonathan Aasgaard, gespielt. Es wurde in Surround Sound aufgenommen und ist als Hybrid-SACD und in Dolby Atmos Spatial Audio erhältlich. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Forum-Breadcrumbs – Du bist hier:TroubadourKomponistenforum: KomponistenporträtsWalton, Sir William, 1902-1983, e …Bitte Anmelden oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.Walton, Sir William, 1902-1983, englischer Komponist und Dirigent
#1 · 11. November 2025, 18:56Zitat von uhrand am 11. November 2025, 18:56 UhrWilliam Walton
Leben
William Walton: Symphonie Nr.1 auf Super Audio CD
Symphonie Nr.1
Super Audio CD
Scapino (Eine Komödienouvertüre für großes Orchester)
Konzert für Violoncello und Orchester
Moderato
Allegro appassionato
Tema ed improvvisazioni
Sinfonie Nr. 1 b-moll
Allegro assai
Presto con malizia
Andante con malinconia
Maestoso
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