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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Weltliche Kantaten von Bach

Kantate BWV 205, „Zerreißet, zersprenget, zertrümmert die Gruft“

Der Text der Kantate stammt von Christian Friedrich Henrici, genannt Picander. Die Kantate war eine Auftragsarbeit von Leipziger Studenten für den äußerst beliebten Universitätsprofessor August Friedrich Müller. Zu dessen Namenstag am 3. August 1725 wurde sie als „Dramma per musica“ konzipiert und als mit dem Titel „Der zufriedengestellte Aeolus“ versehene Kantate in Leipzig aufgeführt.

Pallas Athene gibt ein Fest zu Ehren des Professors Müller. Sie befürchtet aber, dass Aeolus als Gott der Winde schon im August seine schweren Herbststürme loslassen und damit das Fest zunichtemachen könnte. Mit Hilfe des Zephyrus, des Gottes der milden Winde, und der Göttin des Obstsegens Pomona gelingt es ihr jedoch Aeolus zu beschwichtigen. Auch dank dem Hinweis auf die Huldigung des verehrten Professors kann das Fest stattfinden. Nachdem eine Störung der Feierlichkeit abgewendet ist, stimmen die Anwesenden ein gemeinsames „Vivat“ auf den gelehrten Mann an.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zerrei%C3%9Fet,_zersprenget,_zertr%C3%BCmmert_die_Gruft
Weiteres kann man ebenda lesen.
Hier spielen und singen unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt im Casino Zögeritz in einer Aufnahme im Jahre 1983 der Concentus Musicus Wien und der Arnold Schoenberg Chor  sowie Yvonne Kenny (Pallas), Sopran, Marjana Lipovsek, Alt, Kurt Equiluz, Tenor und Robert Holl, Bass:

1.Chorus: Zerreißet, zersprenget, zertrümmert die Gruft Der zufriedengestellte Aeolus 00:00
2.Recitative (bass): Ja! ja! Die Stunden sind nunmehro nah
06:27
3.Aria (bass): Wie will ich lustig lachen
08:05
4.Recitative (tenor): Gefürcht’ter Aeolus
12:20
5.Aria (tenor): Frische Schatten, meine Freude
12:58
6.Recitative (bass): Beinahe wirst du mich bewegen
17:41
7.Aria (alto): Können nicht die roten Wangen
18:18
8.Duet recitative (alto, soprano): So willst du, grimmger Aeolus
21:32
9.Aria (soprano): Angenehmer Zephyrus
22:19
10.Duet recitative (soprano, bass): Mein Aeolus
26:29
11.Aria (bass): Zurücke, zurücke, geflügelten Winde
28:49
12.Trio recitative (soprano, alto, tenor): Was Lust!
32:13
13.Duet aria (alto, tenor): Zweig und Äste
33:51
14.Recitative (soprano): Ja, ja! ich lad euch selbst zu dieser Feier ein
37:06
15.Chorus: Vivat August
37:47

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Kantate BWV 208, „Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd“

Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd (BWV 208), auch als „Jagdkantate“ bekannt, ist eine 1713 entstandene Kantate von Johann Sebastian Bach.

Die Kantate wurde 1713 aus Anlass des 31. Geburtstags von Christian von Sachsen-Weißenfels als festliche Tafelmusik komponiert, die am Abend nach einer ausgedehnten Jagdveranstaltung des Fürsten von Schloss Neuenburg im Jägerhof in Weißenfels erklang.

Das Libretto stammt von Salomon Franck. Der Dichter bezieht sich beim Text auf die klassische Mythologie: Diana, die Göttin der Jagd (Sopran), Endymion (Tenor) sowie Pan (Bass) und Pales (Sopran) preisen den Fürsten Christian.

Die Kantate wurde lt. Cover ebenfalls im Casino Zögeritz, und zwar im Jahr 1988 aufgezeichnet, und zwar (lt Cover) mit dem Monteverdichor Hamburg und dem Amsterdam Chamber Orchestra unter Nikoluas Harnoncourt und Erna Sporenberg, Diana, Irmgard Jacobeit, Pales, beide Sopran, Tom Brand, Tenor und Jacques Villisech, Bass:

00:00 1. Récitatif (Soprano 1) Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd!
00:34 2. Aria (Soprano 1) Jagen ist die Lust der Götter
02:25 3. Récitatif (Ténor) Wie? schönste Göttin? wie?
03:38 4. Aria (Ténor) Willst du dich nicht mehr ergötzen
08:23 5. Récitatif (Soprano 1, Ténor) Ich liebe dich zwar noch!
10:43
6. Récitatif (Basse) Ich, der ich sonst ein Gott
11:20 7. Aria (Basse) Ein Fürst ist seines Landes Pan!
13:54 8. Récitatif (Soprano 2) Soll denn der Pales Opfer hier das letzte sein?
14:31 9. Aria (Soprano 2) Schafe können sicher weiden
19:28
10. Récitatif (Soprano 1) So stimmt mit ein
19:40 11. Chœur Lebe, Sonne dieser Erden
22:54 12. Aria (Soprano 1, Ténor) Entzücket uns beide, ihr Strahlen der Freude
24:54 13. Aria (Soprano 2) Weil die wollenreichen Herden
26:43 14. Aria (Basse) Ihr Felder und Auen
30:03 15. Chœur Ihr lieblichste Blicke, ihr freudige Stunden

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Kantate BWV 211, „Seid stille, plaudert nicht“, (Kaffeekantate)

In meinen Kopien habe ich diese nicht ganz unbekannte Kantate gefunden:

Schweigt stille, plaudert nicht (BWV 211), auch bekannt als Kaffeekantate, ist eine weltliche Kantate von Johann Sebastian Bach.

Dem Werk liegt eine Dichtung von Picander zugrunde, die dieser 1732 veröffentlichte. Vermutlich entstand die Kantate 1734, um im Zimmermannschen Kaffeehaus in Leipzig aufgeführt zu werden. Der Text muss zur damaligen Zeit populär gewesen sein, da er neben Bach von mindestens zwei weiteren Komponisten aufgegriffen wurde, wobei nur Bachs Interpretation einen zusätzlichen Schlussteil aufweist, dessen Urheberschaft durch Picander oder Bach selbst nicht gesichert ist. Es wird davon ausgegangen, dass Bach die Uraufführung der Kantate im Leipziger Café Zimmermann geleitet hat.

Bei diesem herrlichen Stück mit dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt im Jahre 1984 spielen Janet Perry, Sopran, Robert Holl, Bass und Peter Schreier vergnüblich mit:

  • Rezitativ (Tenor): Schweigt stille, plaudert nicht
  • Arie (Bass): Hat man nicht mit seinen Kindern
  • Rezitativ (Sopran, Bass): Du böses Kind, du loses Mädchen, Ach!
  • Arie (Sopran): Ei! wie schmeckt der Coffee süße
  • Rezitativ (Sopran, Bass): Wenn du mir nicht den Coffee läßt
  • Arie (Bass): Mädchen, die von harten Sinnen
  • Rezitativ (Sopran, Bass): Nun folge, was dein Vater spricht!
  • Arie (Sopran): Heute noch, lieber Vater
  • Rezitativ (Tenor): Nun geht und sucht der alte Schlendrian
  • Terzett: Die Katze läßt das Mausen nicht
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Liebe Grüße

Willi😀

Gestaltung Agentur kuh vadis