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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Wer kennt die Texte, nennt die Namen?

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Liebe Freunde,

seit ich Oper höre, habe ich auch viele Texte daraus im Gedächtnis behalten, manchmal die ganze Arie oder das Duett und häufig läuft mir ein Text oder ein Teiltext mit zugehöriger Melodie den ganzen Tag im Ohr herum. Was haltet ihr von einem kleinen Quiz zu Melodien aus allgemein bekannten Opern, Operetten oder Liedern. Dabei soll geraten werden, aus welcher Oper, Operette uder welchem Lied der Text stammt und wenn möglich auch die Person, die ihn singt. Bei bekannten fremdsprachigen Opern soltte vielleicht die Originalsprache und die deutsche Übersetzung angegeben werden. Um es aber nicht allzu leicht zu machen, ist nicht die Anfangszeile, sondern eine andere Zeile aus dem Text genannt werden. Ich nenne einmal zwei Beispiele:

„Gelt, ihr wisst, wovon ich spreche,
Zahlt mit jetz die schuld’ge Zeche.“

„Guardi le stelle che tremano
d’amore e di speranza!
(Du betrachtest die Sterne, die beben
vor Liebe und Hoffnung!)

Aus welchen Opern stammen diese Zitate und welche Figur daraus singt sie?
Vielleicht werden auch unsere Sänger-Mitglieder damit angeregt, das Rätsel zu lösen.

Liebe Grüße
Gerhard

 

Lieber Gerhard,

was für eine schöne Idee, das wird spannend.

Deine ersten Textzeilen habe ich natürlich sofort gewusst, möchte aber, damit es spannend bleibt, nicht sofort mit der Sprache rausrücken.

Eines sei gesagt, Gottlob Frick und auch Günter Wewel , Kurt Moll haben es u.a. gesungen.

Zu dem 2. Text sage ich nur Pavarotti. 😃

musika

 

Ich füge noch ein anderes Rätsel hinzu, in Form von Noten:

Aus welchem Lied stammt die Melodie? 

Alles Liebe
André

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Liebe Musika,

ich glaube, du hast es schon erraten. Aber warten wir ab, wie viele es noch erraten werden. Jedenfalls hast du mit Pavarotti eine Spur gelegt.  Hinter Uhrands Lied bin ich noch nicht gekommen. Aber vielleicht schaffe ich das noch.

Liebe Grüße
Gerhard

Meine Lieben,

das was ich sehr gut kenne, weil oft gesungen, ist aus Lortzings „Undine“.

Liebe Grße  –  Erich

Ja, ich hatte was falsches im Kopf, natürlich nicht die Bässe, sondern Fritz Wunderlich.

Vater, Mutter, Schwestern, Brüder hab ich auf der Welt nicht mehr.

musika

Ich frage mal nach folgendem Text:

„Ohne dies‘ Trifolium, gäb’s kein wahres Gaudium,
seit dem ersten Übel“…

Aus welcher Oper stammt dies, und welche Figur singt es?

Liebe Grüße

Willi🤔

Lieber Willi,

darf ich fortsetzen?

„Fläschchen sei mein ABC,
Würfel Karte, Katherle
meine Bilderfibel“

Ich hatte vorhin bei Musikas Antwort nicht so sehr darauf geachtet, aber hier hätte sie recht, wenn sie geschrieben hätte, dass Gottlob Frick diese Figur gesungen hat. Soviel ich weiß ist diese Oper die einzige Gesamtaufnahme mit Gottlob Frick, die es auch auf DVD gibt. Mit ihm in dieser Rolle habe ich diese. Aber hier werden wohl viele die Oper und die Rolle kennen, deshalb nenne ich sie und die Figur noch nicht.
Zu meiner ersten Frage hat Erich ja nun Oper und Musika die Arie genannt, nur der Name der Figur fehlt noch.
Zu meiner zweiten Frage hat Erika ja mit“Pavarotti“ den Pfad gelegt. Daher – denke ich – wird Einigen die Oper und die Figur sicher einfallen. Warten wir also noch ein wenig

Hier noch eine neue Frage:

„Glück ist ein spröder Gast!“

Liebe Grüße
Gerhard

Der Kaspar aus dem „Freischütz“ wird mit dem Trinklied oft zitiert.  

„Glück ist ein spröder Gast“ scheint mir auch aus dem Bass-Repertoire – Herr Kezal will damit Hans überreden.

Nun eine Frage von mir: „Alles still, alles still, nun komm!  Wann sie will!“ (Tenorfreunde werden sich darüber freuen).

Erich

Lieber Gerhard,

schaue zuerst auf deine eigene Frage aus deinem ersten Beitrag, und dann schaue auf die Antwort von Erich. Due hattest nach dem Namen der Figur gefragt, die die Arie singt, und das gleiche tat ich. Die Figur, wie Erich ganz richtig sagte, war der böse Kaspar, und um auf deine Antwort einzugehen, hat nicht nur Gottlob Frick einen herausrageden Kaspar gesungen, wobei ihm noch zugute kam, dass er auch im Bild zu sehen war, sondern auch Kurt Böhme hat einen herausragenden Kaspar gesungen, wie ich meine, noch etwas böser als Gottlob Frick, worüber ich früher schon mit Hans in einer Diskussion war.
Hier zur Erinnerung Kurt Böhme:

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Liebe Grüße

Willi😀

Zusammenfassung bis jetzt (wenn ich nichts übersehen habe):

1. Undine (Veit)
2. Turandot (Kalaf)
3. Die Taubenpost (Lied von Franz Schubert/Johann Gabriel Seidl)
4. Freischütz (Kaspar)
5. Die lustigen Weiber von Windsor (Falstaff)
6. Alles still! (Lied von Erich J. Wolff/Theodor Fontane)

Alles Liebe
André

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Lieber Erich, beginnt nicht nicht mit dem Textbaustein, den du genannt hast, ein Gedicht von Theodor Fontane?

Liebe Grüße

Willi🤔

Liebe Freunde,

dieser Textbaustein steht vor einer berühmten Arie!

Erich

Lieber Willi,

deinen Einwand in Nr.10 verstehe ich nicht ganz. Wenn ich die Frage nach der Figur  zu meinem ersten Beitrag stellte, ging es um „Veit“, nicht um Kaspar. Den Namen hat als Erster Uhrand in seinem Beitrag 11 genannt, oder habe ich etwas übersehen? Ebenso hat er uns dort zu meiner letzten Frage „Falstaff“ in „Die lustigen Weiber von Windsor“ benannt, die Erich bei „Kezal“ in „Die verkaufte Braut“ vermutete.
Nun eine weitere Frage; die ihr sicher leicht beantworten könnt, da zumindest an der Sprache die Herkunft zu erkennen ist:
„Si tu ne m’aimes pas, je t’aime,
Si je t’aime, prends garde a toi“
(Wenn du mich nicht liebest, liebe ich dich,
wenn ich dich liebe, nimm dich in acht)

Liebe Grüße
Gerhard

Das ist natürlich aus unser beider Lieblingsoper, lieber Gerhard: „L’amour est un oiseau rebelle“, den die liebe Carmen in der gleichnamigen Oper von Georges Bizet singt, die ich wenn ich mich nicht irre, zum 150. Todestag desselben nunmehr vorgestern eingestellt habe. Wegen meines Einwandes rufe ich dich morgen (heute) an.

Liebe Grüße auch an Erika

Willi und Erika😀😀

 

P.S. Die Arie habe ich in den frühen 60er Jahren auf einer 30 cm- Electrola-Werbe-LP von der unübertrefflichen Maria Callas gehört.

Hallo, Freunde!

Da keiner eine Idee hat,meinen Textbaustein zuzuordnen,  eine kleine Hilfestellung:

im französischen Original heßt es:  „Maitenant, observons, ècoutons.  Et puis, attendons.“

Danach setzt sofort die Musik der Arie ein, die sicher jeder kennt.

Gutes raten – Erich

Die weiße Dame (Georges Brown)

Alles Liebe
André

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Dann gehe ich mal in die Operette.

  1. dort wo scheu blüht das Edelweiß
    dort wo ringsum glitzern Schnee und Eis

eine andere Operette:

2. du Blümlein auf dem Feld,
bist mein alles auf der Welt

musika

Liebe Musika,

du machst es uns sehr leicht:  Lehar’s Friederike und Kalmans Csardasfürstin.

Bitte um schwereres!

Liebe Grüße  –  Erich

Dann will ich mal schau’n ob dies schwerer ist:

„So glühet fröhlich heute,
Seid recht von Herzen eins!
Auf, trinkt erneuter Freude
Dieß Glas des echten Weins!“

Liebe Grüße

Willi😀

Liebe Musika,

Erich ist mir zuvorgekommen. Dein erster Vers hat mich sofort an „Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland“ erinnert. Ergänzen möchte ich nur noch Sylvia Varescu als die Operettenfigur, die das singt.
Bei dem zweiten Vers fiel mir auch gleich „O Mädchen, mein Mädchen“ ein. Gesungen wird er von der Operettenfigur Goethe. Aber nur der erste Vers stammt – soweit ich mich erinnere – aus dem „Mailied“ des Dichters.

Lieber Erich,

bei der Einstellung des französischen Textes brachtest du mich zwar auf eine Spur, aber ich schwankte zwischen „Der Postillon von Longjumeaux“ und “ Die weiße Dame“. Die weiße Dame ist mir – außer dem Lied „Komm, oh holde Dame“ in ihrer Gesamtheit nicht so bekannt, weil nur noch selten gespielt. Daher kannte ich den Text, der vor dem Lied steht, bisher nicht. Und jetzt für dich einen etwas – vermute ich mal – etwas schwereren Text:

„Da drang aus meinem Stöhnen ein Laut so klagevoll,
der zu gewaltgen Tönen weit in die Lüfte schwoll“

Aber auch andere dürfen mitraten. Vielleicht noch einen Hinweis: Die opernarie hat auch ein Titel. Wie heißt dieser?

Liebe Grüße
Gerhard

 

Das, lieber Gerhard, hört sich sehr nach Wagner an, Elsa’s Traum, Lohengrin.

Diese Arie habe ich oft in Konzerten gesungen.

musika

Ich mache mal weiter, mit einer Lustspiel-Operette.

Ja, und wenn man schon so redet und sie hat keins,
na, dann ist es doch viel besser gleich, sie hat eins.

Hatten wir gerade auch in Rumänien im Programm

musika

Wie das halt so ist mit den „Verhältnissen“.

 

LG   –   Erich

musika hat auf diesen Beitrag reagiert.
musika

Liebe Musika,

Du hast wieder einmal sehr schnell den Text einzuordnen gewußt. Na ja, wenn du ihn selbst gesungen hast. Es ist eine der Arien, die auch den besonderen Titel haben.
Zu deiner Frage: Ich kenne viele Operettenlieder ganz oder fast ganz auswendig. Aber bei diesem Text muss ich passen. Ist er aus einer viel zu hörenden Operette? Aufgeführt werden Operetten ja leider seltener auf deutschen Bühnen, aber man hört ja vieles noch im Radio und ich habe auch noch eine Reihe auf DVD.
Bleiben wir noch etwas bei der Operette. Im Original lautet der Text:

„Et pourtant, point ne les envie:
ce que je regrette en ce jour
c’est de ne point t’avoir choisie
pour te donner tout mon amour!“

Wörtlich übersetzt heißt das:

Und doch sind sie nicht zu beneiden:
was ich an diesem Tag bereue
ist, dass ich dich nicht gewählt habe
um dir meine ganze Liebe zu schenken!

Aber in der deutschen Fassung lautet der Text:

Doch wäre dies leicht zu verschmerzen;
nur eines geht mir gar zu nah,
dass ich in jenen Lebenstadien
dich, o Vielholde, niemals sah.

Aber vielleicht wurde das in BelVoce ja auch gesungen.

Liebe Grüße
Gerhard

Lieber Erich,

das hast du gut erkannt, die Operette ist weniger bekannt, der Komponist ist Oscar Straus und die Operette heißt: „Eine Frau, die weiß, was sie will.“

Wir haben dieses Lied fast immer im Programm. Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben.

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musika

Lieber Gerhard,

das ist total schwer, ich komme nicht dahinter. Bitte einen 2. Hinweis.

musika

Ich habe mal in meinem Französisch gekramt, und heraus kam,  dass das Lied aus der Operette „Orphée aux enfers“, also ‚Orpheus in der Unterwelt kommen müsste. Ich weiß aber nicht, wer das singt, ich tippe aber mal auf Orpheus, hier hätte ich mal die Ouvertüre:

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Liebe Grüße

Willi😀

Liebe Musika,

denke an einen in Köln geborenen und in Paris verstorbenen Komponisten, der als Begründer der modernen Operette gilt und an einen „Schatten“ in einer seiner bekanntesten Operetten.  Vielleicht hilft dir Theo Lingen weiter.

Liebe Grüße
Gerhard

Lieber Gerhard,

den Komponisten hatte ich schon im Kopf, der sich wohl in der Unterwelt auskannte, war mir aber nicht ganz sicher.

Theo Lingen spielte die Rolle des Styx in Jacques Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“.

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Das haben die Bel-Voce auch im Programm.

musika😊

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