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Wir kündigten bereits an, dass eine Dokumentation mit dem Titel „Whisky statt Oper – wenn der Traumjob zum Albtraum wird“ im SWR Fernsehen gesendet wird. Dieser Film ist nun gestern gesendet worden. Darin wurde der völlig unerwartete Wechsel des mehrfach ausgezeichneten, arrivierten Tenors Thorsten Büttner, der bereits an bedeutenden Häusern große Partien mit Erfolg sang, ausführlich beleuchtet. Büttner vollzog, weil er mit dem Umgang, der Behandlung, der Anerkennung und der Wertschätzung jüngerer Sänger nicht mehr zurechtkam, einen erstaunlichen Wechsel aus dem „Traumjob, der zum Albtraum geworden war“ hin zu einer Tätigkeit als Whisky Spezialist, weil Whisky seine zweite Leidenschaft ist. In einem 30 Minuten langen Film wird äußerst beindruckend gezeigt, wie Thorsten Büttner auf einem mittelalterlichen Zunftmarkt im Ritterkostüm mitspielt und Wihsky verkauft. In den Interviews wurde allerdings klar, dass die Hoffnung zuletzt stirbt, denn Büttners sehnlichster Wunsch ist, wieder zurückzukommen in den Beruf, der nach wie vor sein Traumjob ist: Erfolgreicher Opernsänger. Drücken wir ihm die Daumen. Die souveräne auf Anhieb beeindruckende Persönlichkeit des nach wie vor ausgezeichneten Sängers hätte die Erfüllung seines Lebenstraums mehr als verdient. Thorsten Büttner wird beim diesjährigen Vorabendtreffen beim Künstlertreffen der Gottlob Frick Gesellschaft am Freiitag 17. Oktober die erwähnte Film- Dokumentation einspielen und für die Gäste eine Whisky-Probe zelebrieren. Der Hintergrund der ganzen Misere ist die fast rechtlose Position jüngerer Sänger an den Opernhäusern. Sie sind der Spielball der Theaterleitungen. Immer noch gibt es den Wahnsinn, dass bei einem Intendantenwechsel nahezu das ganze Ensemble entlassen werde kann. Sicherlich Basis für eine interessante Diskussion über diese ganze unbefriedigende Situation. Wer die Dokumentation „Whisky statt Oper- wenn der Traumberuf zum Albtraum wird“ noch sehen will kann diese ab sofort in der Mediathek des SWR Fernsehens aufrufen und sehen. Es lohnt sich diesen Film mit Thorsten Büttner, der bezeichnend für eine Problematik in der Oper ist, anzusehen. Herzlich grüßen die Sängerfreunde. Wir kündigten bereits an, dass eine Dokumentation mit dem Titel „Whisky statt Oper – wenn der Traumjob zum Albtraum wird“ im SWR Fernsehen gesendet wird. Dieser Film ist nun gestern gesendet worden. Darin wurde der völlig unerwartete Wechsel des mehrfach ausgezeichneten, arrivierten Tenors Thorsten Büttner, der bereits an bedeutenden Häusern große Partien mit Erfolg sang, ausführlich beleuchtet. Büttner vollzog, weil er mit dem Umgang, der Behandlung, der Anerkennung und der Wertschätzung jüngerer Sänger nicht mehr zurechtkam, einen erstaunlichen Wechsel aus dem „Traumjob, der zum Albtraum geworden war“ hin zu einer Tätigkeit als Whisky Spezialist, weil Whisky seine zweite Leidenschaft ist. In einem 30 Minuten langen Film wird äußerst beindruckend gezeigt, wie Thorsten Büttner auf einem mittelalterlichen Zunftmarkt im Ritterkostüm mitspielt und Wihsky verkauft. In den Interviews wurde allerdings klar, dass die Hoffnung zuletzt stirbt, denn Büttners sehnlichster Wunsch ist, wieder zurückzukommen in den Beruf, der nach wie vor sein Traumjob ist: Erfolgreicher Opernsänger. Drücken wir ihm die Daumen. Die souveräne auf Anhieb beeindruckende Persönlichkeit des nach wie vor ausgezeichneten Sängers hätte die Erfüllung seines Lebenstraums mehr als verdient. Thorsten Büttner wird beim diesjährigen Vorabendtreffen beim Künstlertreffen der Gottlob Frick Gesellschaft am Freiitag 17. Oktober die erwähnte Film- Dokumentation einspielen und für die Gäste eine Whisky-Probe zelebrieren. Der Hintergrund der ganzen Misere ist die fast rechtlose Position jüngerer Sänger an den Opernhäusern. Sie sind der Spielball der Theaterleitungen. Immer noch gibt es den Wahnsinn, dass bei einem Intendantenwechsel nahezu das ganze Ensemble entlassen werde kann. Sicherlich Basis für eine interessante Diskussion über diese ganze unbefriedigende Situation. Wer die Dokumentation „Whisky statt Oper- wenn der Traumberuf zum Albtraum wird“ noch sehen will kann diese ab sofort in der Mediathek des SWR Fernsehens aufrufen und sehen. Es lohnt sich diesen Film mit Thorsten Büttner, der bezeichnend für eine Problematik in der Oper ist, anzusehen. Herzlich grüßen die Sängerfreunde. Liebe Sängerfreunde, bei der von Euch erwähnten Whisky-Probe war ich dabei, aber nicht so richtig dabei, sondern nur anwesend, weil ich mich noch nie mit diesem Getränk anfreunden konnte. Viel wichtiger war mir das jährliche Künstlertreffen, über das doch gerade in diesem Forum ein bisschen was berichtet werden sollte, ich versuche das mal … Professor Alois Seidlmeier konnte auf seine Damen und Herren stolz sein. Das Künstlertreffen 2025 Insbesondere für langjährige Besucher des Künstlertreffens ist es immer wieder spannend, wenn sich die Frage auftut ob man wohl diese oder jene auch in diesem Jahr wieder treffen wird, denn die Veranstaltung lebt ja nicht nur vom musikalischen Teil, sondern auch von vielen interessanten Gesprächen, wo sich nun in den letzten Jahren auch das Thema um die Baustelle an der A8, der Enztalquerung, eingeschlichen hat, eigentlich müsste jedem Autolenker, der am Tagungshotel ankommt, automatisch die Gottlob-Frick-Medaille überreicht werden, der kleine Scherz sei gestattet, er soll die Leistungen der echten Preisträger in keiner Weise schmälern. Auch in diesem Jahr war es der Gesellschaft wieder gelungen ihren Gästen ein ansprechendes, aber auch anspruchsvolles Programm zu bieten, denn der ›reine‹ Wagner – das ist nichts Neues – ist nicht jedermanns Sache. Bei Lortzing, Flotow oder Adolphe Adam können die meisten im Geiste mitsingen, bei ›Isoldes Liebestod‹ gestaltet sich das weit schwieriger … So ganz rein Wagner war es aber nicht, denn das Programm – 16:30 Uhr – sah so aus: FESTKONZERT »FASZINATION WAGNER« Unter dem Titel »Ein Fest für Wagner – und seine musikalischen Weggefährten« erklingen u.a. Arien, Szenen und Orchesterwerke von: Carl Maria von Weber »Euryanthe« SOLISTINNEN UND SOLISTEN – Hochschule für Musik Karlsruhe: Begleitet vom Heilbronner Sinfonie Orchester Vor dem Konzert mit Schwerpunkt Wagner wurde durch den Bariton Josua Bernbeck Traditionell folgt vor dem Konzert die Verleihung der Gottlob-Frick-Medaille für Personen, die sich im Sinne der Gesellschaft um die Kunst verdient gemacht haben. Dass das Programm so gestaltet wurde, hat etwas mit RIWA26, einer in Corona-Zeiten entstandenen Idee zu tun, von Prof. Dr. Stephan Mösch an der Hochschule für Musik in Karlsruhe ins Leben gerufen, der sagt: »Wir wollen Wagner nicht bedienen – wir nehmen ihn zum Anlass«. Prof. Seidlmeier hätte zwar gerne noch einige Streicher mehr im seinem immerhin sechzigköpfigen Orchester gesehen, aber die Musiker konnten hier ungehindert ihre Bögen ausfahren, auf den Bühnen der Konzerte in der Vergangenheit war es mitunter doch etwas eng gewesen. Nachdem das Orchester mit der Faust-Ouvertüre WWV 59, die Wagner von Berlioz und Beethoven inspiriert und von Liszt beraten, in mehreren Raten komponierte, zu Gehör gebracht hatten, kamen die Solisten zum Zug. Den Anfang machte der 27-jährige Junqian Cheng mit ›Voici des roses‹, einer Arie aus »La damnation de Faust« von Hector Berlioz; sein Lehrer, Hanno Müller-Brachmann, konnte mit dem Vortrag seines Schülers zufrieden sein, und auch das fachkundige Publikum sparte nicht mit Beifall. Es folgte die portugiesische Mezzosopranistin Claudia Pereira mit ›Se Romeo t´uccise un figlio‹ aus Bellinis Oper »I Capuleti e i Montecchi«, wo traditionell die Figur des Romeo mit einem Mezzosopran besetzt wird. Was Claudia Pereira hier bot war Gesangskunst vom Allerfeinsten, man kann wohl davon ausgehen, dass auch Kammersängerin Renate Behle und Kammersänger Wolfgang Schöne, die in der ersten Reihe ganz nahe bei saßen, auch ihre Freude daran hatten, dass da gute Stimmen nachkommen. Cláudia Pereira · Mezzosopran Um das Gelingen des folgenden ›Fliedermonologs‹ brauchte man sich keine Sorgen machen, lag doch die Darbietung in Händen von Hanno Müller-Brachmann, der die acht Minuten hörenswert gestaltete – so eine Darbietung in der Sporthalle von Bauschlott zu hören, das hat schon was … Der erste Konzertteil schloss mit dem Duett Eglantine / Lysart ›Komm denn, unser Leid zu rächen‹ aus Carl Maria von Webers romantischer Oper »Euryanthe«, interpretiert von Christiane Libor, die ihren Sopran gleich strahlend zur Geltung bringen konnte und dem schon vordem zu hörenden Hanno Müller-Brachmann, die beiden Profs gestalteten das gekonnt souverän, schön, wenn Lehrende noch so mitten drin stehen. Christiane Libor und Hanno Müller-Brachmann Damit war die Hörgemeinde zur Pause entlassen. Nach der Pause stand Szene und Karfreitagszauber auf dem Programm, und damit waren an diesem Nachmittag neue Stimmen zu hören, der Tenor Christian Elsner und Bassist Friedemann Röhling traten als Parsifal / Gurnemanz vors Publikum – alle Gesangssolisten hatten stets das Orchester im Rücken -, ›Heil mir, dass ich dich wieder finde!‹, eine Szene, die natürlich hier aus dem Handlungsablauf genommen wurde, da ist es dann von Vorteil, wenn man weiß was vorausgegangen ist; im umfangreichen Programmheft wird man fündig. Friedemann Röhlig und Christian Elsner »Tristan und Isolde« – Vorspiel und Isoldes Liebestod bildete am frühen Abend den Abschluss des Konzerts. Frau Libor durfte zunächst noch Platz nehmen und den zarten Orchesterklängen lauschen, dann war sie mit ›Mild und leise, wie er lächelt …‹ an der Reihe und setzte damit einen fulminanten Schlusspunkt. Nach einer kleinen Atempause setzte prasselnder Beifall ein. Leichte Kost war das an diesem Nachmittag nicht, aber sowohl das Heilbronner Sinfonieorchester unter dem Dirigat von Alois Seidlmeier als auch die Solisten waren sehr gut disponiert, und das war auch notwendig, denn immerhin waren Sängerinnen und Sänger im Saal, die vor nicht allzu langer Zeit auf gleichem Niveau unterwegs waren. Künstler und Nichtkünstler trafen sich nach dem Konzert, wie seit Jahren praktiziert, in der Gemeindehalle von Ölbronn, wo wieder alles in gewohnter Weise wohl vorbereitet war; man muss einmal mehr auch den nichtmusizierenden Helfern ein ganz großes Kompliment machen! Aber natürlich wurde die Matinée – die diesmal in einem Saal des Hotels stattfand – nicht einfach ersatzlos gestrichen, man hatte sich etwas einfallen lassen und ließ Gottlob Frick singen, der hier wohlbekannte Musikjournalist Thomas Voigt bewährte sich als DJ. Man tauchte in die ›Steinzeit‹ ab, von einer Langspielplatte der 1970er Jahre wurden Namen abgelesen … Agnes Giebel und Marga Höffgen waren auch dabei … Von links nach rechts: Hans Hey – Thomas Voigt – Thomas Kleinheinz – John Pickering Liebe Sängerfreunde, bei der von Euch erwähnten Whisky-Probe war ich dabei, aber nicht so richtig dabei, sondern nur anwesend, weil ich mich noch nie mit diesem Getränk anfreunden konnte. Viel wichtiger war mir das jährliche Künstlertreffen, über das doch gerade in diesem Forum ein bisschen was berichtet werden sollte, ich versuche das mal … Professor Alois Seidlmeier konnte auf seine Damen und Herren stolz sein. Das Künstlertreffen 2025 Insbesondere für langjährige Besucher des Künstlertreffens ist es immer wieder spannend, wenn sich die Frage auftut ob man wohl diese oder jene auch in diesem Jahr wieder treffen wird, denn die Veranstaltung lebt ja nicht nur vom musikalischen Teil, sondern auch von vielen interessanten Gesprächen, wo sich nun in den letzten Jahren auch das Thema um die Baustelle an der A8, der Enztalquerung, eingeschlichen hat, eigentlich müsste jedem Autolenker, der am Tagungshotel ankommt, automatisch die Gottlob-Frick-Medaille überreicht werden, der kleine Scherz sei gestattet, er soll die Leistungen der echten Preisträger in keiner Weise schmälern. Auch in diesem Jahr war es der Gesellschaft wieder gelungen ihren Gästen ein ansprechendes, aber auch anspruchsvolles Programm zu bieten, denn der ›reine‹ Wagner – das ist nichts Neues – ist nicht jedermanns Sache. Bei Lortzing, Flotow oder Adolphe Adam können die meisten im Geiste mitsingen, bei ›Isoldes Liebestod‹ gestaltet sich das weit schwieriger … So ganz rein Wagner war es aber nicht, denn das Programm – 16:30 Uhr – sah so aus: FESTKONZERT »FASZINATION WAGNER« Unter dem Titel »Ein Fest für Wagner – und seine musikalischen Weggefährten« erklingen u.a. Arien, Szenen und Orchesterwerke von: Carl Maria von Weber »Euryanthe« SOLISTINNEN UND SOLISTEN – Hochschule für Musik Karlsruhe: Begleitet vom Heilbronner Sinfonie Orchester Vor dem Konzert mit Schwerpunkt Wagner wurde durch den Bariton Josua Bernbeck Traditionell folgt vor dem Konzert die Verleihung der Gottlob-Frick-Medaille für Personen, die sich im Sinne der Gesellschaft um die Kunst verdient gemacht haben. Dass das Programm so gestaltet wurde, hat etwas mit RIWA26, einer in Corona-Zeiten entstandenen Idee zu tun, von Prof. Dr. Stephan Mösch an der Hochschule für Musik in Karlsruhe ins Leben gerufen, der sagt: »Wir wollen Wagner nicht bedienen – wir nehmen ihn zum Anlass«. Prof. Seidlmeier hätte zwar gerne noch einige Streicher mehr im seinem immerhin sechzigköpfigen Orchester gesehen, aber die Musiker konnten hier ungehindert ihre Bögen ausfahren, auf den Bühnen der Konzerte in der Vergangenheit war es mitunter doch etwas eng gewesen. Nachdem das Orchester mit der Faust-Ouvertüre WWV 59, die Wagner von Berlioz und Beethoven inspiriert und von Liszt beraten, in mehreren Raten komponierte, zu Gehör gebracht hatten, kamen die Solisten zum Zug. Den Anfang machte der 27-jährige Junqian Cheng mit ›Voici des roses‹, einer Arie aus »La damnation de Faust« von Hector Berlioz; sein Lehrer, Hanno Müller-Brachmann, konnte mit dem Vortrag seines Schülers zufrieden sein, und auch das fachkundige Publikum sparte nicht mit Beifall. Es folgte die portugiesische Mezzosopranistin Claudia Pereira mit ›Se Romeo t´uccise un figlio‹ aus Bellinis Oper »I Capuleti e i Montecchi«, wo traditionell die Figur des Romeo mit einem Mezzosopran besetzt wird. Was Claudia Pereira hier bot war Gesangskunst vom Allerfeinsten, man kann wohl davon ausgehen, dass auch Kammersängerin Renate Behle und Kammersänger Wolfgang Schöne, die in der ersten Reihe ganz nahe bei saßen, auch ihre Freude daran hatten, dass da gute Stimmen nachkommen. Cláudia Pereira · Mezzosopran Um das Gelingen des folgenden ›Fliedermonologs‹ brauchte man sich keine Sorgen machen, lag doch die Darbietung in Händen von Hanno Müller-Brachmann, der die acht Minuten hörenswert gestaltete – so eine Darbietung in der Sporthalle von Bauschlott zu hören, das hat schon was … Der erste Konzertteil schloss mit dem Duett Eglantine / Lysart ›Komm denn, unser Leid zu rächen‹ aus Carl Maria von Webers romantischer Oper »Euryanthe«, interpretiert von Christiane Libor, die ihren Sopran gleich strahlend zur Geltung bringen konnte und dem schon vordem zu hörenden Hanno Müller-Brachmann, die beiden Profs gestalteten das gekonnt souverän, schön, wenn Lehrende noch so mitten drin stehen. Christiane Libor und Hanno Müller-Brachmann Damit war die Hörgemeinde zur Pause entlassen. Nach der Pause stand Szene und Karfreitagszauber auf dem Programm, und damit waren an diesem Nachmittag neue Stimmen zu hören, der Tenor Christian Elsner und Bassist Friedemann Röhling traten als Parsifal / Gurnemanz vors Publikum – alle Gesangssolisten hatten stets das Orchester im Rücken -, ›Heil mir, dass ich dich wieder finde!‹, eine Szene, die natürlich hier aus dem Handlungsablauf genommen wurde, da ist es dann von Vorteil, wenn man weiß was vorausgegangen ist; im umfangreichen Programmheft wird man fündig. Friedemann Röhlig und Christian Elsner »Tristan und Isolde« – Vorspiel und Isoldes Liebestod bildete am frühen Abend den Abschluss des Konzerts. Frau Libor durfte zunächst noch Platz nehmen und den zarten Orchesterklängen lauschen, dann war sie mit ›Mild und leise, wie er lächelt …‹ an der Reihe und setzte damit einen fulminanten Schlusspunkt. Nach einer kleinen Atempause setzte prasselnder Beifall ein. Leichte Kost war das an diesem Nachmittag nicht, aber sowohl das Heilbronner Sinfonieorchester unter dem Dirigat von Alois Seidlmeier als auch die Solisten waren sehr gut disponiert, und das war auch notwendig, denn immerhin waren Sängerinnen und Sänger im Saal, die vor nicht allzu langer Zeit auf gleichem Niveau unterwegs waren. Künstler und Nichtkünstler trafen sich nach dem Konzert, wie seit Jahren praktiziert, in der Gemeindehalle von Ölbronn, wo wieder alles in gewohnter Weise wohl vorbereitet war; man muss einmal mehr auch den nichtmusizierenden Helfern ein ganz großes Kompliment machen! Aber natürlich wurde die Matinée – die diesmal in einem Saal des Hotels stattfand – nicht einfach ersatzlos gestrichen, man hatte sich etwas einfallen lassen und ließ Gottlob Frick singen, der hier wohlbekannte Musikjournalist Thomas Voigt bewährte sich als DJ. Man tauchte in die ›Steinzeit‹ ab, von einer Langspielplatte der 1970er Jahre wurden Namen abgelesen … Agnes Giebel und Marga Höffgen waren auch dabei … Von links nach rechts: Hans Hey – Thomas Voigt – Thomas Kleinheinz – John Pickering Eine wichtige Anmerkung zum vorigen Beitrag: Die Bilder vom Künstlertreffen stellte freundlicherweise der Fotograf ULRICH FUNDUS zur Verfügung. Eine wichtige Anmerkung zum vorigen Beitrag: Die Bilder vom Künstlertreffen stellte freundlicherweise der Fotograf ULRICH FUNDUS zur Verfügung. Lieber belcanto, vielen Dank für das ausgezeichnete Bild, das du vom diesjährigen Künstlertreffen der Gottlob Frick Gesellschaft gezeichnet hast. Erika und ich währen gerne dabei gewesen, wir hatten uns auch schon angemeldet, mussten aber doch relativ kurz vor Beginn des Künstlertreffens aus gesundheitlichen Gründen absagen. Liebe Grüße Willi😀 Lieber belcanto, vielen Dank für das ausgezeichnete Bild, das du vom diesjährigen Künstlertreffen der Gottlob Frick Gesellschaft gezeichnet hast. Erika und ich währen gerne dabei gewesen, wir hatten uns auch schon angemeldet, mussten aber doch relativ kurz vor Beginn des Künstlertreffens aus gesundheitlichen Gründen absagen. Liebe Grüße Willi😀 Lieber Belcanto, danke für den ausgezeichneten Beitrag! Erich Lieber Belcanto, danke für den ausgezeichneten Beitrag! Erich Lieber Belcanto, vielen Dank für den großartigen Beitrag zum Treffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft. Leider konntenauch wir nicht – wie bisher jedes Jahr – dabei sein und wieder einmal dich und deine liebe Frau so wie verschiedene andere Freunde und Sänger zu treffen, da es meiner Frau zur Zeit nicht sehr gut geht. Gerne wären wir wieder dabei gewesen. Mit lieben Grüßen an alle, die dabei waren und auch die, die es aus gesundheitzlichen Gründen nicht konnten Lieber Belcanto, vielen Dank für den großartigen Beitrag zum Treffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft. Leider konntenauch wir nicht – wie bisher jedes Jahr – dabei sein und wieder einmal dich und deine liebe Frau so wie verschiedene andere Freunde und Sänger zu treffen, da es meiner Frau zur Zeit nicht sehr gut geht. Gerne wären wir wieder dabei gewesen. Mit lieben Grüßen an alle, die dabei waren und auch die, die es aus gesundheitzlichen Gründen nicht konnten Lieber Karl Georg, auch ich habe deinen treffend bebilderten Bericht sehr genossen. Vielleicht kannst du noch ein paar Worte dazu sagen, wie Weber/Bellini/Berlioz mit Wagner zusammenhängen? Alles Liebe Lieber Karl Georg, auch ich habe deinen treffend bebilderten Bericht sehr genossen. Vielleicht kannst du noch ein paar Worte dazu sagen, wie Weber/Bellini/Berlioz mit Wagner zusammenhängen? Alles Liebe Lieber André, Dass Hector Berlioz, Vincenzo Bellini und Carl Maria von Weber in diesem Programm auftauchen hat damit zu tun, dass diese Komponisten Richard Wagner beeinflussten. Die Musikwissenschaft geht heute eher davon aus, dass Wagner – nicht wie von ihm dargestellt – weniger von Beethovens ›Neunter‹ zu seiner Faust-Ouvertüre angeregt wurde, Und nun zu Bellini. Als Wagner sich 1839 in Paris musikalisch etablieren wollte, versuchte er im Stile Bellinis zu komponieren; in vielen Publikationen ist nachzulesen, dass Richard Wagner zeitlebens ein ›Bellini-Fan‹ war. In seiner Kapellmeister-Zeit dirigierte er immer und immer wieder Bellini-Opern und seit er in Leipzig Wilhelmine Schröder-Devrient in »I Capuleti e i Montecchi« gehört hatte war er mehr als angetan. Für Wagner waren Bellinis Opern Musterbeispiele für Melodienführung und emotionale Intensität. Bei Bellini fand Wagner bereits das Prinzip der ›unendlichen Melodie‹. Aus Cosima Wagners Tagebuch weiß die Nachwelt, dass Richard Wagner Bellinis Melodien als ›schöner als Träume‹ beschrieb. Dass Richard Wagner an der Rückholungs-Aktion von Carl Maria von Weber wesentlich beteiligt war ist wohl allgemein bekannt, aber wie sieht es bezüglich der musikalischen Beeinflussung aus? Alois Seidlmeier – Hans Hey – Stephan Mösch (rechts mit Blumen) Professor Dr. Mösch hat mit RIWA 26 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu Wagner initiiert, das die Auseinandersetzung mit dessen Werk und Wirkung bis 2026 begleitet. Lieber André, Dass Hector Berlioz, Vincenzo Bellini und Carl Maria von Weber in diesem Programm auftauchen hat damit zu tun, dass diese Komponisten Richard Wagner beeinflussten. Die Musikwissenschaft geht heute eher davon aus, dass Wagner – nicht wie von ihm dargestellt – weniger von Beethovens ›Neunter‹ zu seiner Faust-Ouvertüre angeregt wurde, Und nun zu Bellini. Als Wagner sich 1839 in Paris musikalisch etablieren wollte, versuchte er im Stile Bellinis zu komponieren; in vielen Publikationen ist nachzulesen, dass Richard Wagner zeitlebens ein ›Bellini-Fan‹ war. In seiner Kapellmeister-Zeit dirigierte er immer und immer wieder Bellini-Opern und seit er in Leipzig Wilhelmine Schröder-Devrient in »I Capuleti e i Montecchi« gehört hatte war er mehr als angetan. Für Wagner waren Bellinis Opern Musterbeispiele für Melodienführung und emotionale Intensität. Bei Bellini fand Wagner bereits das Prinzip der ›unendlichen Melodie‹. Aus Cosima Wagners Tagebuch weiß die Nachwelt, dass Richard Wagner Bellinis Melodien als ›schöner als Träume‹ beschrieb. Dass Richard Wagner an der Rückholungs-Aktion von Carl Maria von Weber wesentlich beteiligt war ist wohl allgemein bekannt, aber wie sieht es bezüglich der musikalischen Beeinflussung aus? Alois Seidlmeier – Hans Hey – Stephan Mösch (rechts mit Blumen) Professor Dr. Mösch hat mit RIWA 26 an der Hochschule für Musik in Karlsruhe ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu Wagner initiiert, das die Auseinandersetzung mit dessen Werk und Wirkung bis 2026 begleitet. Lieber Karl Georg, vielen dank für deine sehr interessante und überzeugende Antwort! 👍👍👍 Alle Liebe, Lieber Karl Georg, vielen dank für deine sehr interessante und überzeugende Antwort! 👍👍👍 Alle Liebe,Whisky statt Oper – wenn der Traumjob zu Albtraum wird. (Thorsten Büttner)
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der Gottlob-Frick-Gesellschaft
Dass der Konzert-Veranstaltungsort auf einer wasserarmen Karsthochfläche liegt, weiß man noch aus dem Geographie-Unterricht, die Tage waren wasserarm und sonnenreich, schön war´s!
Vincenzo Bellini »I Capuleti e i Montecchi«
Hector Berlioz »La damnation de Faust«
Richard Wagner »Die Meistersinger von Nürnberg«, »Parsifal«, »Tristan und Isolde«
Christiane Libor · Sopran
Cláudia Pereira · Mezzosopran
Christian Elsner · Tenor
Hanno Müller-Brachmann · Bassbariton
Junqian Chen · Bassbariton
Friedemann Röhlig · Bass
Dirigent: Prof. Alois Seidlmeier
Moderation: Prof. Dr. Stephan Mösch
›Heiterkeit und Fröhlichkeit‹ aus Lortzings Oper »Der Wildschütz« vorgetragen, was dem Sänger herzlichen Beifall einbrachte, denn Spielopern sind ja in unseren Tagen eine Rarität geworden.
In diesem Jahr wurden geehrt:
Josua Bernbeck, Milcho Borovinov, Erika Budday, Junqian Chen, Christian Elsner, Christiane Libor, Hanno Müller-Brachmann, Claudia Péreira, John Pickering, Friedemann Röhling.
Es geht bei diesem Projekt um die Erforschung der musikalischen Wagner-Interpretation 1976-2026. Natürlich sind diese Jahreszahlen nicht zufällig gewählt – 2026 feiern die Bayreuther Festspiele ihr 150-jähriges Bestehen. Warum im Programm auch Carl Maria von Weber, Vincenzo Bellini und Hector Berlioz auftauchen, erklärte Stephan Mösch nicht im Stile eines Conférencier, sondern tauchte tief in die Musikgeschichte ein; fand aber auch lobende Worte für die Gottlob-Frick-Gesellschaft, die es ermöglichte, dass in einer Sporthalle mit Basketballkörben an den Wänden Hochkultur stattfinden konnte.
Es war schon etwas Besonderes Professorin Christiane Libor mit ihren Professorenkollegen nicht dozierend, sondern singend zu erleben. Und sie hatten auch gleich vortragende Schüler mitgebracht, um auch ihre pädagogische Leistung zu dokumentieren.


Inzwischen hatte sich herumgesprochen, dass sich Brigitte Fassbaender und Julia Banse in der sonntäglichen Matinée nicht – wie im Programm vorgesehen – die Ehre geben können, Corona hatte mal wieder zugeschlagen, da kann man nur gute Besserung wünschen!
Aber dann bereute Gottlob Frick über mehr als vier Minuten hinweg, dass er seiner Tochter nicht geglaubt hat, eine wunderschöne Aufnahme, die Frick ganz locker singt. Als Frick dann ›Wenn ewger Hass‹ aus »Die Jüdin« von Fromental Halévy singt, natürlich auf Deutsch, wie es damals allgemein üblich war, kam von Kenner Hans Hey, der Frick ja über die Maßen schätzt, der Einschub, dass ein Regisseur vielleicht bei aller Schönheit der Stimmführung, vielleicht etwas mehr ›Hass‹ einfordern könnte. Es kam auch Fricks Verhältnis zu den Bayreuther Akteuren zur Sprache, von Hans Hey war auch diesbezüglich Interessantes zu erfahren, was Ludwig Steinbach ergänzend bestätigen konnte. Es war ein sehr interessanter Vormittag in einem dicht besetzten Saal.

der Gottlob-Frick-Gesellschaft
Dass der Konzert-Veranstaltungsort auf einer wasserarmen Karsthochfläche liegt, weiß man noch aus dem Geographie-Unterricht, die Tage waren wasserarm und sonnenreich, schön war´s!
Vincenzo Bellini »I Capuleti e i Montecchi«
Hector Berlioz »La damnation de Faust«
Richard Wagner »Die Meistersinger von Nürnberg«, »Parsifal«, »Tristan und Isolde«
Christiane Libor · Sopran
Cláudia Pereira · Mezzosopran
Christian Elsner · Tenor
Hanno Müller-Brachmann · Bassbariton
Junqian Chen · Bassbariton
Friedemann Röhlig · Bass
Dirigent: Prof. Alois Seidlmeier
Moderation: Prof. Dr. Stephan Mösch
›Heiterkeit und Fröhlichkeit‹ aus Lortzings Oper »Der Wildschütz« vorgetragen, was dem Sänger herzlichen Beifall einbrachte, denn Spielopern sind ja in unseren Tagen eine Rarität geworden.
In diesem Jahr wurden geehrt:
Josua Bernbeck, Milcho Borovinov, Erika Budday, Junqian Chen, Christian Elsner, Christiane Libor, Hanno Müller-Brachmann, Claudia Péreira, John Pickering, Friedemann Röhling.
Es geht bei diesem Projekt um die Erforschung der musikalischen Wagner-Interpretation 1976-2026. Natürlich sind diese Jahreszahlen nicht zufällig gewählt – 2026 feiern die Bayreuther Festspiele ihr 150-jähriges Bestehen. Warum im Programm auch Carl Maria von Weber, Vincenzo Bellini und Hector Berlioz auftauchen, erklärte Stephan Mösch nicht im Stile eines Conférencier, sondern tauchte tief in die Musikgeschichte ein; fand aber auch lobende Worte für die Gottlob-Frick-Gesellschaft, die es ermöglichte, dass in einer Sporthalle mit Basketballkörben an den Wänden Hochkultur stattfinden konnte.
Es war schon etwas Besonderes Professorin Christiane Libor mit ihren Professorenkollegen nicht dozierend, sondern singend zu erleben. Und sie hatten auch gleich vortragende Schüler mitgebracht, um auch ihre pädagogische Leistung zu dokumentieren.


Inzwischen hatte sich herumgesprochen, dass sich Brigitte Fassbaender und Julia Banse in der sonntäglichen Matinée nicht – wie im Programm vorgesehen – die Ehre geben können, Corona hatte mal wieder zugeschlagen, da kann man nur gute Besserung wünschen!
Aber dann bereute Gottlob Frick über mehr als vier Minuten hinweg, dass er seiner Tochter nicht geglaubt hat, eine wunderschöne Aufnahme, die Frick ganz locker singt. Als Frick dann ›Wenn ewger Hass‹ aus »Die Jüdin« von Fromental Halévy singt, natürlich auf Deutsch, wie es damals allgemein üblich war, kam von Kenner Hans Hey, der Frick ja über die Maßen schätzt, der Einschub, dass ein Regisseur vielleicht bei aller Schönheit der Stimmführung, vielleicht etwas mehr ›Hass‹ einfordern könnte. Es kam auch Fricks Verhältnis zu den Bayreuther Akteuren zur Sprache, von Hans Hey war auch diesbezüglich Interessantes zu erfahren, was Ludwig Steinbach ergänzend bestätigen konnte. Es war ein sehr interessanter Vormittag in einem dicht besetzten Saal.
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Leider enthält dein Bericht aber auch wieder einige Details, die uns im letzten Jahr schon gestört hatten, als wir ja dabei waren. Du hast ganz richtig erwähnt, dass mit der Gottlob-Frick-Medaille diejenigen Künstler aussgezeichnet werden (sollen), die sich im Sinne der Gottlob-Frick-Gesellschaft um die Kunst verdient gemacht haben. Doch wie im letzten Jahr waren auch in diesem Jahr zwei Sänger dabei, die gerade am Anfang ihrer Karriere stehen. Wie passt das zusammen, und was mag ein Sänger denken, der sich seit vierzig Jahren um die Kunst verdient macht und nun die Medaille erhält, und neben ihm steht einer, der gerade vielleicht seit zwei Jahren im Engagement ist und auch schon die Medaille erhält. Leidet da nicht auch die Glaubwürdigkeit dieser ganzen
Aktion darunter?
Wie dem auch sei, nochmals Dank für deien schönen Beitrag und vielleich sehen wir uns ja im nächsten Jahr bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft wieder.
Leider enthält dein Bericht aber auch wieder einige Details, die uns im letzten Jahr schon gestört hatten, als wir ja dabei waren. Du hast ganz richtig erwähnt, dass mit der Gottlob-Frick-Medaille diejenigen Künstler aussgezeichnet werden (sollen), die sich im Sinne der Gottlob-Frick-Gesellschaft um die Kunst verdient gemacht haben. Doch wie im letzten Jahr waren auch in diesem Jahr zwei Sänger dabei, die gerade am Anfang ihrer Karriere stehen. Wie passt das zusammen, und was mag ein Sänger denken, der sich seit vierzig Jahren um die Kunst verdient macht und nun die Medaille erhält, und neben ihm steht einer, der gerade vielleicht seit zwei Jahren im Engagement ist und auch schon die Medaille erhält. Leidet da nicht auch die Glaubwürdigkeit dieser ganzen
Aktion darunter?
Wie dem auch sei, nochmals Dank für deien schönen Beitrag und vielleich sehen wir uns ja im nächsten Jahr bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft wieder.![]()
Erika und Gerhard
Erika und Gerhard![]()
André
André![]()
Da taucht natürlich die Frage auf – in welcher Weise?
Dr. Stephan Mösch, der diese Veranstaltung moderierte, führte dies ausführlich aus, ich versuche das Gehörte in abgemagerter Form wiederzugeben.
sondern eher von Berlioz. Es sei hier ein Zitat aus dem Begleitheft eingefügt:
»Wenn man außerdem in Betracht zieht, dass die am 12. Januar 1840 beendete Partitur der Originalfassung Anweisungen in französischer Sprache enthält und (ganz Berlioz-typisch) vier Fagotte vorsieht und dass Wagner nach eigenen Angaben in dieser Zeit ›eine minuziöse Studie über die Instrumentierung bei Berlioz‹ durchführte, so drängt sich mit Macht der Verdacht auf, dass es Berlioz war und nicht Beethoven, der Wagner in jenen Tagen neue musikalische Perspektiven eröffnete!«
Zu den Begräbnisfeierlichkeiten in Dresden hatte Wagner zwei Stücke komponiert: den Chor »An Webers Grabe« und eine Trauermusik für Bläser über Themen aus Webers Oper »Euryanthe«. Im Begleitheft zum Konzert wird die Frage gestellt: Carl Maria von Weber – Der wahre ›Erfinder‹ der Leitmotivtechnik?
Da taucht natürlich die Frage auf – in welcher Weise?
Dr. Stephan Mösch, der diese Veranstaltung moderierte, führte dies ausführlich aus, ich versuche das Gehörte in abgemagerter Form wiederzugeben.
sondern eher von Berlioz. Es sei hier ein Zitat aus dem Begleitheft eingefügt:
»Wenn man außerdem in Betracht zieht, dass die am 12. Januar 1840 beendete Partitur der Originalfassung Anweisungen in französischer Sprache enthält und (ganz Berlioz-typisch) vier Fagotte vorsieht und dass Wagner nach eigenen Angaben in dieser Zeit ›eine minuziöse Studie über die Instrumentierung bei Berlioz‹ durchführte, so drängt sich mit Macht der Verdacht auf, dass es Berlioz war und nicht Beethoven, der Wagner in jenen Tagen neue musikalische Perspektiven eröffnete!«
Zu den Begräbnisfeierlichkeiten in Dresden hatte Wagner zwei Stücke komponiert: den Chor »An Webers Grabe« und eine Trauermusik für Bläser über Themen aus Webers Oper »Euryanthe«. Im Begleitheft zum Konzert wird die Frage gestellt: Carl Maria von Weber – Der wahre ›Erfinder‹ der Leitmotivtechnik?
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André
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