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Hallo Freunde der leichten Muse, die angeblich so schwer sein soll: Ich habe den Seitenstrang (Letzte Foren-Beiträge) durchgesehen und nichts über das Neujahrskonzert 2026 gefunden. Das, ich gestehe es, wundert mich ein bisschen, denn es war für mich, der dieses Konzert am Neujahrstag höchstens mal krankheitsbedingt verpasst, eines der Besten, das ich je verfolgt habe! Normalerweise stehen dem Orchester ehrwürdige, ältere Herren vor und dementsprechend ist das mehr eine Art Weihestunde mit, natürlich, hervorragender Musik. Hier aber stand ein franko-kanadischer Dirigent am Pult, der mit seiner Fröhlichkeit das Publikum zur Raserei trieb und das kann man wörtlich nehmen, denn den Radetzky-Marsch als letzte Zugabe dirigierte er im Parkett gehend und klatschend (was für die Kameraleute des ORF bestimmt nicht einfach war, denn Nezet-Seguin ist wahrlich kein Hüne). Auch dass zum ersten Mal weibliche Komponistinnen dabei waren, will ich positiv anmerken. Geradezu bewundernd fand ich es, dass Nezet-Seguin das gesamte Konzert ohne Noten, also auswendig dirigierte. Ich kann mich nicht erinnern, dass das jemals ein Dirigent gewagt hätte (vielleicht vor Jahrzehnten Maazel?). Dass die Kamera seine Eltern im Publikum hin und wieder in den Blick nahmen, werte ich ebenfalls positiv, noch mehr, durchaus bewundernswert, fand ich, dass man den Lebenspartner des Dirigenten ebenfalls (mit entsprechender Ansage) zeigte. Offensichtlich ist man da in der Alpenrepublik weniger scheu, als hier bei uns. Was die Musik angeht, will ich hier das Programm (aus der Fernsehzeitung kopiert) abbilden: Johann Strauß II. Ein Programm, das einige unbekannte Musik (für mich) brachte und von daher einen dicken Daumen nach oben erhält. Es wurden, wie immer drei Zugaben gegeben, deren erste mir entfallen ist und auch nicht beim ORF erwähnt wird; der Donauwalzer und der Radetzky-Marsch gehören ja immer dazu. Dass im Programm auch der dänische Johann Strauß auftaucht (Hans Christian Lumbye), ist auch der Erwähnung wert, denn seine Musik ist hervorragend (wie ich an eigenen CDs dieses Komponisten bestätigen kann). Der Pausenfilm, nicht immer ein Pluspunkt für mich, war diesmal der 250 Jahre alten Albertina gewidmet und insofern eine tolle Informationskunde, wenn auch filmisch etwas sehr modern gesteltet. Hallo Freunde der leichten Muse, die angeblich so schwer sein soll: Ich habe den Seitenstrang (Letzte Foren-Beiträge) durchgesehen und nichts über das Neujahrskonzert 2026 gefunden. Das, ich gestehe es, wundert mich ein bisschen, denn es war für mich, der dieses Konzert am Neujahrstag höchstens mal krankheitsbedingt verpasst, eines der Besten, das ich je verfolgt habe! Normalerweise stehen dem Orchester ehrwürdige, ältere Herren vor und dementsprechend ist das mehr eine Art Weihestunde mit, natürlich, hervorragender Musik. Hier aber stand ein franko-kanadischer Dirigent am Pult, der mit seiner Fröhlichkeit das Publikum zur Raserei trieb und das kann man wörtlich nehmen, denn den Radetzky-Marsch als letzte Zugabe dirigierte er im Parkett gehend und klatschend (was für die Kameraleute des ORF bestimmt nicht einfach war, denn Nezet-Seguin ist wahrlich kein Hüne). Auch dass zum ersten Mal weibliche Komponistinnen dabei waren, will ich positiv anmerken. Geradezu bewundernd fand ich es, dass Nezet-Seguin das gesamte Konzert ohne Noten, also auswendig dirigierte. Ich kann mich nicht erinnern, dass das jemals ein Dirigent gewagt hätte (vielleicht vor Jahrzehnten Maazel?). Dass die Kamera seine Eltern im Publikum hin und wieder in den Blick nahmen, werte ich ebenfalls positiv, noch mehr, durchaus bewundernswert, fand ich, dass man den Lebenspartner des Dirigenten ebenfalls (mit entsprechender Ansage) zeigte. Offensichtlich ist man da in der Alpenrepublik weniger scheu, als hier bei uns. Was die Musik angeht, will ich hier das Programm (aus der Fernsehzeitung kopiert) abbilden: Johann Strauß II. Ein Programm, das einige unbekannte Musik (für mich) brachte und von daher einen dicken Daumen nach oben erhält. Es wurden, wie immer drei Zugaben gegeben, deren erste mir entfallen ist und auch nicht beim ORF erwähnt wird; der Donauwalzer und der Radetzky-Marsch gehören ja immer dazu. Dass im Programm auch der dänische Johann Strauß auftaucht (Hans Christian Lumbye), ist auch der Erwähnung wert, denn seine Musik ist hervorragend (wie ich an eigenen CDs dieses Komponisten bestätigen kann). Der Pausenfilm, nicht immer ein Pluspunkt für mich, war diesmal der 250 Jahre alten Albertina gewidmet und insofern eine tolle Informationskunde, wenn auch filmisch etwas sehr modern gesteltet. Lieber Manfred, schönen Dank für deinen Betrag, der meinen Eindrücken voll und ganz entspricht. Bemerkenswert auch, dass sich die Musikerinnen und Musiker mehrmals im Programm vokal in der gleichen Präzision beteiligen durften, die wir von ihnen instrumental gewöhnt sind, nicht nur beim „Prosit Neujahr“. Und weil’s so schön war, hier noch einmal das ganze Konzert: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße auch an dieser Stelle verbunden mit den besten Wünschen für das ganze Jahr Willi😀 Lieber Manfred, schönen Dank für deinen Betrag, der meinen Eindrücken voll und ganz entspricht. Bemerkenswert auch, dass sich die Musikerinnen und Musiker mehrmals im Programm vokal in der gleichen Präzision beteiligen durften, die wir von ihnen instrumental gewöhnt sind, nicht nur beim „Prosit Neujahr“. Und weil’s so schön war, hier noch einmal das ganze Konzert: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße auch an dieser Stelle verbunden mit den besten Wünschen für das ganze Jahr Willi😀 Bei einem ersten Nachhören bemerkte ich, dass der nette Kollege, der das Konzert eingestellt hat, offenbar aus dme Bereich der BBC stammt und das erste Stück fon Franz von Suppé auch nur noch mit dem letzten Abschnitt auf die Kopie gekommen ist und der freundliche Kommentar natürlich „in meiner Lieblingssprache Englisch“ erfolgte. Aber das Ganze ist klanglich superb, und das ist doch besser als garnichts. Und das hier angezeigte Foto ist natürlich auch nicht von 2026, denn dort sitzt noch immer der langjährige erste Konzertmeister Rainer Küchl auf dem ersten Stuhl, und der ist ja nun schon seit einer Reihe von Jahren im wohhlverdienten Ruhestand. Weiterhin gute Unterhaltung Willi😀 Bei einem ersten Nachhören bemerkte ich, dass der nette Kollege, der das Konzert eingestellt hat, offenbar aus dme Bereich der BBC stammt und das erste Stück fon Franz von Suppé auch nur noch mit dem letzten Abschnitt auf die Kopie gekommen ist und der freundliche Kommentar natürlich „in meiner Lieblingssprache Englisch“ erfolgte. Aber das Ganze ist klanglich superb, und das ist doch besser als garnichts. Und das hier angezeigte Foto ist natürlich auch nicht von 2026, denn dort sitzt noch immer der langjährige erste Konzertmeister Rainer Küchl auf dem ersten Stuhl, und der ist ja nun schon seit einer Reihe von Jahren im wohhlverdienten Ruhestand. Weiterhin gute Unterhaltung Willi😀 Liebe Freunde, für mich war es ein eher mittleres Konzert mit einer guten Auswahl. Für meine Ohren war es „schnell und laut“. Die wunderschönen Pianostellen kann man mit der Lupe suchen. Da haben andere der Altmeister mehr im „schönen“ geschwelgt. Aber es kann nicht jedes der Konzerte auch wundervoll sein. Herzliche Grüße – Erich Liebe Freunde, für mich war es ein eher mittleres Konzert mit einer guten Auswahl. Für meine Ohren war es „schnell und laut“. Die wunderschönen Pianostellen kann man mit der Lupe suchen. Da haben andere der Altmeister mehr im „schönen“ geschwelgt. Aber es kann nicht jedes der Konzerte auch wundervoll sein. Herzliche Grüße – Erich Lieber Erich, nach einem herzlichen Gruß ins schöne Wien mit einem Wunsch für ein gutes Neues Jahr 2026 für alle, die Ruther heißen, muss ich Dir wegen der Lautstärke widersprechen, denn die kann man am Fernseher regulieren. Und wegen der Schnelligkeit in der Interpretation, die Deiner Meinung nach Nezet-Seguin vorgelegt haben soll, gehe ich auch nicht mit Dir konform. Ich sehe keinen Unterschied zu den Dirigenten wie Alfred Walter, Johannes Wildner, Oliver Dohnanyi oder Richard Edlinger (die sicherlich nicht in die Spitze der Dirigenten-Phalanx gehören, die aber mit viel Herzblut das gesamte orchestrale Johann-Strauß-Erbe bei Marco Polo leiten – natürlich nicht mit einem Spitzenorchester wie die WPh, aber mit Orchestern, deren Mitglieder mit Spaß an der Musik dabei sind). Mir jedenfalls – und ich bin da mit dem Publikum auf gleicher Wellenlänge – hat es so gut gefallen, wie schon lange nicht mehr ein Neujahrskonzert aus Eurer schönen Donaustadt. Verschiedene Clips bei Youtube mit „Carlos Kleiber probt und dirigiert Johann Strauß“ (bayerische Orchester und die WPh) sind im übrigen auch nicht gerade bei der langsamen Truppe. Ich denke aber, dass es immer wieder Differenzen in der Beurteilung der Musikwiedergabe geben wird, das gehört dazu. Ich bin mir aber sicher, dass daraus kein ernst zu nehmender Streit wird. Ich habe mir übrigens vor vielen Jahren als Hintergrundbild auf meinem PC mein Lieblings-Wochenendhäuschen gescannt: Schönbrunn… Manfred Lieber Erich, nach einem herzlichen Gruß ins schöne Wien mit einem Wunsch für ein gutes Neues Jahr 2026 für alle, die Ruther heißen, muss ich Dir wegen der Lautstärke widersprechen, denn die kann man am Fernseher regulieren. Und wegen der Schnelligkeit in der Interpretation, die Deiner Meinung nach Nezet-Seguin vorgelegt haben soll, gehe ich auch nicht mit Dir konform. Ich sehe keinen Unterschied zu den Dirigenten wie Alfred Walter, Johannes Wildner, Oliver Dohnanyi oder Richard Edlinger (die sicherlich nicht in die Spitze der Dirigenten-Phalanx gehören, die aber mit viel Herzblut das gesamte orchestrale Johann-Strauß-Erbe bei Marco Polo leiten – natürlich nicht mit einem Spitzenorchester wie die WPh, aber mit Orchestern, deren Mitglieder mit Spaß an der Musik dabei sind). Mir jedenfalls – und ich bin da mit dem Publikum auf gleicher Wellenlänge – hat es so gut gefallen, wie schon lange nicht mehr ein Neujahrskonzert aus Eurer schönen Donaustadt. Verschiedene Clips bei Youtube mit „Carlos Kleiber probt und dirigiert Johann Strauß“ (bayerische Orchester und die WPh) sind im übrigen auch nicht gerade bei der langsamen Truppe. Ich denke aber, dass es immer wieder Differenzen in der Beurteilung der Musikwiedergabe geben wird, das gehört dazu. Ich bin mir aber sicher, dass daraus kein ernst zu nehmender Streit wird. Ich habe mir übrigens vor vielen Jahren als Hintergrundbild auf meinem PC mein Lieblings-Wochenendhäuschen gescannt: Schönbrunn… Manfred Nahezu selbstverständlich wird jedes Konzert der Wiener Philharmoniker ein gelungenes Konzert sein, weil das einfach Standard und Rang dieses Weltklasse-Orchesters ist. Interessant waren eine Reihe neuer Stücke im Rahmen des Neujahrskonzerts. Am Interessanten war jedoch der den Sängerfreunden bis dato unbekannte Dirigent Nezet-Seguin. Dieser dirigierte jugendlich gewinnend, mit enormer Sympathieausstrahlung das gesamte Programm auswendig bombensicher. Eine ausgezeichnete dirigentische Leistung. Nun kommt jedoch das große Aber: Angekündigt wurde ein Klassik-Konzert im heiterem Rahmen, kein Musical und auch keine Show. Der ansonsten ausgezeichnete Dirigent Netzet Seguin produzierte laufend nicht echt empfundene sondern gespielte aufgesetzte Gags. Dadurch wurde weitgehend lautstarker Klamauk produziert und wie unser Erich vorstehend richtig ausführt zu laut und zu wenig differenziert musiziert. Der negative Höhepunkt war dann der Marsch des Dirigenten durch die Zuschauerreihen und das Orchester. Es bleibt nur zu hoffen, dass der junge Dirigent auf diese Übertreibungen hingewiesen wird und erkennt, dass in der Musik weniger oft mehr ist. Dann könnte er wirklich in das Format wirklich großer Pultstars hineinwachsen. Mit besten Grüßen Herzlichst die Sängerfreunde. Nahezu selbstverständlich wird jedes Konzert der Wiener Philharmoniker ein gelungenes Konzert sein, weil das einfach Standard und Rang dieses Weltklasse-Orchesters ist. Interessant waren eine Reihe neuer Stücke im Rahmen des Neujahrskonzerts. Am Interessanten war jedoch der den Sängerfreunden bis dato unbekannte Dirigent Nezet-Seguin. Dieser dirigierte jugendlich gewinnend, mit enormer Sympathieausstrahlung das gesamte Programm auswendig bombensicher. Eine ausgezeichnete dirigentische Leistung. Nun kommt jedoch das große Aber: Angekündigt wurde ein Klassik-Konzert im heiterem Rahmen, kein Musical und auch keine Show. Der ansonsten ausgezeichnete Dirigent Netzet Seguin produzierte laufend nicht echt empfundene sondern gespielte aufgesetzte Gags. Dadurch wurde weitgehend lautstarker Klamauk produziert und wie unser Erich vorstehend richtig ausführt zu laut und zu wenig differenziert musiziert. Der negative Höhepunkt war dann der Marsch des Dirigenten durch die Zuschauerreihen und das Orchester. Es bleibt nur zu hoffen, dass der junge Dirigent auf diese Übertreibungen hingewiesen wird und erkennt, dass in der Musik weniger oft mehr ist. Dann könnte er wirklich in das Format wirklich großer Pultstars hineinwachsen. Mit besten Grüßen Herzlichst die Sängerfreunde. Liebe Freunde, ich habe dass Neujahrskonzert erst gestern abend im 3sat gesehen und über die Stereoanlage, die bei mir an den Satelliten-Empfänger mit angeschlossen ist, gehört. Die Lautstärkeunterschiede habe ich zwar an einigen Stellen auch etwas krass, aber im Großen und Ganzen nicht so sehr als Klamauk empfunden, wie die Sängerfreunde es gesehen haben. Das „Aber“ der Sängerfreunde in Bezug auf Musical und Show habe ich nicht so ganz verstanden. Waren damit die Balletteinlagen gemeint, die es – soviel ich mich erinnere – jedes Jahr stattfanden? (Bekommt das Publikum im Saal diese überhaupt zu sehen? Meiner Ansicht nach müssen die schon vorher fürs Fernsehen aufgenommen worden sein). Oder war die Gestik des Dirigenten gemeint, die mir manchmal auch etwas übertrieben erschien? Aber das Publikum im Saal bekommt davon ja nicht viel zu sehen. Durch die Kameraeinstellungen kommt das im Fernsehen natürlich viel stärker an. Jüngere Leute sehen das heutzutage mit ganz anderen Augen. Dass das Tempo überzogen war, habe ich nicht so empfunden. Auch was das Bad des Dirigenten in der Zuschauermenge am Schluß betrifft, kann man geteilter Meinung sein. Den anwesenden Zuschauern im Saal scheint das jedenfalls gefallen zu haben, und das erscheint mir wesentlich. Liebe Grüße Liebe Freunde, ich habe dass Neujahrskonzert erst gestern abend im 3sat gesehen und über die Stereoanlage, die bei mir an den Satelliten-Empfänger mit angeschlossen ist, gehört. Die Lautstärkeunterschiede habe ich zwar an einigen Stellen auch etwas krass, aber im Großen und Ganzen nicht so sehr als Klamauk empfunden, wie die Sängerfreunde es gesehen haben. Das „Aber“ der Sängerfreunde in Bezug auf Musical und Show habe ich nicht so ganz verstanden. Waren damit die Balletteinlagen gemeint, die es – soviel ich mich erinnere – jedes Jahr stattfanden? (Bekommt das Publikum im Saal diese überhaupt zu sehen? Meiner Ansicht nach müssen die schon vorher fürs Fernsehen aufgenommen worden sein). Oder war die Gestik des Dirigenten gemeint, die mir manchmal auch etwas übertrieben erschien? Aber das Publikum im Saal bekommt davon ja nicht viel zu sehen. Durch die Kameraeinstellungen kommt das im Fernsehen natürlich viel stärker an. Jüngere Leute sehen das heutzutage mit ganz anderen Augen. Dass das Tempo überzogen war, habe ich nicht so empfunden. Auch was das Bad des Dirigenten in der Zuschauermenge am Schluß betrifft, kann man geteilter Meinung sein. Den anwesenden Zuschauern im Saal scheint das jedenfalls gefallen zu haben, und das erscheint mir wesentlich. Liebe Grüße Auch ich kann mich der negativen Kritik der Sängerfreunde, was die Auswahl der Musik und die meiner Ansicht nach superben Auswahl der Stücke betrifft, vor allem aber die dynamische Gestaltung der Stücke durch die wirklich hervorragende Leistung Yannnick Nezet-Seguins, den ich schon mehrere Male live erlebt habe, nicht anschließen. Das beste Beispiel war wohl die berühmteste aller Zugaben, der Walzer „An der schönen blauen Donau“ op. 314 von Johann Strauss Sohn. Selten habe ich einen Beginn von so geringem aber hörbarem dynamischen Umfang so perfekt ausgeführt gehört wie in diesem Jahr, und ich genieße das Neujahrskonzert jährlich immerhin seit 1959. Und woher wissen die Sängerfreunde, dass die lebendige Gestik Nezet-Seguins nicht echt empfunden war? Ich würde nie wagen, so etwas zu behaupten. Liebe Grüße Willi😀 Auch ich kann mich der negativen Kritik der Sängerfreunde, was die Auswahl der Musik und die meiner Ansicht nach superben Auswahl der Stücke betrifft, vor allem aber die dynamische Gestaltung der Stücke durch die wirklich hervorragende Leistung Yannnick Nezet-Seguins, den ich schon mehrere Male live erlebt habe, nicht anschließen. Das beste Beispiel war wohl die berühmteste aller Zugaben, der Walzer „An der schönen blauen Donau“ op. 314 von Johann Strauss Sohn. Selten habe ich einen Beginn von so geringem aber hörbarem dynamischen Umfang so perfekt ausgeführt gehört wie in diesem Jahr, und ich genieße das Neujahrskonzert jährlich immerhin seit 1959. Und woher wissen die Sängerfreunde, dass die lebendige Gestik Nezet-Seguins nicht echt empfunden war? Ich würde nie wagen, so etwas zu behaupten. Liebe Grüße Willi😀 Lobenswert ist jedenfalls, dass die Wiener Philharmoniker verstärkt mit der jungen Dirigentengeneration zusammenarbeiten. Zudem unterstützte Yannick Nézet-Séguin Kamala Harris und nicht Donald Trump, der für Chaos, Spaltung und Lügen steht. Nézet steht dagegen für Transparenz 🙂. Alles Liebe Lobenswert ist jedenfalls, dass die Wiener Philharmoniker verstärkt mit der jungen Dirigentengeneration zusammenarbeiten. Zudem unterstützte Yannick Nézet-Séguin Kamala Harris und nicht Donald Trump, der für Chaos, Spaltung und Lügen steht. Nézet steht dagegen für Transparenz 🙂. Alles Liebe Wir Sängerfreunde empfinden es sehr positiv, dass endlich wieder eine Diskussion über eine Musikaufführung geführt wird. Auch ist es fast selbstverständlich, dass es Punkte gibt, wo wir unterschiedlich empfinden. Wir wollen deshalb auch nicht breit auf gegensätzliche Meinungen eingehen, sondern nur einige Aspekte aufgreifen, wo wir uns offensichtlich nicht so deutlich ausgedrückt haben, dass unsere Aussagen klar verstanden wurden. Lieber Willi wir haben doch gleich am Anfang unseres Beitrages ausgeführt, dass wir eine ganze Reihe von neuen Stücken im Programm wie Du interessant -weil neu – empfanden. Auch den Dirigenten Nezet-Seguin und sein Dirigat beurteilten wir überwiegend ausgezeichnet, in seinem jugendlichen Charme und Schwung sogar hervorragend. Wir hatten jedoch Vorbehalte und das waren für uns zu viele dirigentische Freiheiten und Gags. Wenn Gags mit Schildern, Tafeln und Gegenständen eingeleitet und durchgeführt werden, dann sind das eben keine spontanen Empfindungen, sondern vorbereitete Einlagen, um Wirkung zu erzielen. Solche Effekte um Stimmung zu machen können in einem Musical oder in einer Musikshow weit stärker und ungenierter gezündet werden, lieber Gerhard. Wir erwarteten trotz heiterem Programm ein klassisches Konzert der Wiener Philharmoniker. Die dafür notwendige Seriosität wurde unserer Meinung nach vom Dirigenten teilweise überschritten. Im Grunde liegen wir in unseren Beurteilungen jedoch gar nicht zu sehr auseinander, denn alle sind der Meinung, dass wir das erwartete Spitzenkonzert erlebten. Herzlichst grüßen die Sängerfreunde die darauf warten, den Rising Star Nezet-Seguin bald in einer Sinfonie zu erleben. Wir Sängerfreunde empfinden es sehr positiv, dass endlich wieder eine Diskussion über eine Musikaufführung geführt wird. Auch ist es fast selbstverständlich, dass es Punkte gibt, wo wir unterschiedlich empfinden. Wir wollen deshalb auch nicht breit auf gegensätzliche Meinungen eingehen, sondern nur einige Aspekte aufgreifen, wo wir uns offensichtlich nicht so deutlich ausgedrückt haben, dass unsere Aussagen klar verstanden wurden. Lieber Willi wir haben doch gleich am Anfang unseres Beitrages ausgeführt, dass wir eine ganze Reihe von neuen Stücken im Programm wie Du interessant -weil neu – empfanden. Auch den Dirigenten Nezet-Seguin und sein Dirigat beurteilten wir überwiegend ausgezeichnet, in seinem jugendlichen Charme und Schwung sogar hervorragend. Wir hatten jedoch Vorbehalte und das waren für uns zu viele dirigentische Freiheiten und Gags. Wenn Gags mit Schildern, Tafeln und Gegenständen eingeleitet und durchgeführt werden, dann sind das eben keine spontanen Empfindungen, sondern vorbereitete Einlagen, um Wirkung zu erzielen. Solche Effekte um Stimmung zu machen können in einem Musical oder in einer Musikshow weit stärker und ungenierter gezündet werden, lieber Gerhard. Wir erwarteten trotz heiterem Programm ein klassisches Konzert der Wiener Philharmoniker. Die dafür notwendige Seriosität wurde unserer Meinung nach vom Dirigenten teilweise überschritten. Im Grunde liegen wir in unseren Beurteilungen jedoch gar nicht zu sehr auseinander, denn alle sind der Meinung, dass wir das erwartete Spitzenkonzert erlebten. Herzlichst grüßen die Sängerfreunde die darauf warten, den Rising Star Nezet-Seguin bald in einer Sinfonie zu erleben. Da braucht ihr nicht mehr drauf zu warten, liebe Sängerfreunde, ich habe für euch gleich alle Neune herausgesucht, die Yannick Nézet Séguin im Jahr 2022 mit dem Chamber Orchestra of Europe aufgenommen hat, und der Vollständigkeit halber habe ich euch gleich die Produktbeschreibung von Amazon mitgeliefert: „Ursprünglich für April 2020 zur Feier von Beethovens 250. Geburtstag geplant, ist das Projekt „Beethoven: Die Sinfonien“ die dritte Zusammenarbeit zwischen Yannick Nézet-Séguin und dem COE, nachdem bereits 2014 und 2017 komplette Schumann- und Mendelssohn-Zyklen gemeinsam aufgeführt und aufgenommen wurden. Für den Sinfonie-Zyklus wurde das nun vollständige Aufführungsmaterial mit dem Notentext der „Neuen Beethoven-Gesamtausgabe“ verwendet. Besonders in der 9. Sinfonie wird der Unterschied buchstäblich hör- und erlebbar, da Beethovens originale und erst kürzlich wiederentdeckte Kontrafagottstimme zum ersten Mal verwendet wird. Die Aufnahme wird auch der erste vollständige Beethoven-Zyklus des COE seit der bahnbrechenden CD mit Nikolaus Harnoncourt in den 1990er Jahren sein. Yannick Nézet-Séguin hat gerade seinen allerersten Grammy für die „Beste Orchesterleistung“ gewonnen für seine Aufnahme der Sinfonien Nr. 1 und 3 von Florence Price mit dem Philadelphia Orchestra.“ Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Die Gesamtaufnahme ist auch als eine der bisher letzten vor einiger Zeit in meine Sammlung aufgenommen worden: Liebe Grüße Willi😀 Da braucht ihr nicht mehr drauf zu warten, liebe Sängerfreunde, ich habe für euch gleich alle Neune herausgesucht, die Yannick Nézet Séguin im Jahr 2022 mit dem Chamber Orchestra of Europe aufgenommen hat, und der Vollständigkeit halber habe ich euch gleich die Produktbeschreibung von Amazon mitgeliefert: „Ursprünglich für April 2020 zur Feier von Beethovens 250. Geburtstag geplant, ist das Projekt „Beethoven: Die Sinfonien“ die dritte Zusammenarbeit zwischen Yannick Nézet-Séguin und dem COE, nachdem bereits 2014 und 2017 komplette Schumann- und Mendelssohn-Zyklen gemeinsam aufgeführt und aufgenommen wurden. Für den Sinfonie-Zyklus wurde das nun vollständige Aufführungsmaterial mit dem Notentext der „Neuen Beethoven-Gesamtausgabe“ verwendet. Besonders in der 9. Sinfonie wird der Unterschied buchstäblich hör- und erlebbar, da Beethovens originale und erst kürzlich wiederentdeckte Kontrafagottstimme zum ersten Mal verwendet wird. Die Aufnahme wird auch der erste vollständige Beethoven-Zyklus des COE seit der bahnbrechenden CD mit Nikolaus Harnoncourt in den 1990er Jahren sein. Yannick Nézet-Séguin hat gerade seinen allerersten Grammy für die „Beste Orchesterleistung“ gewonnen für seine Aufnahme der Sinfonien Nr. 1 und 3 von Florence Price mit dem Philadelphia Orchestra.“ Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Die Gesamtaufnahme ist auch als eine der bisher letzten vor einiger Zeit in meine Sammlung aufgenommen worden: Liebe Grüße Willi😀 Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass Yannick Nézet-Séguin die neun Beethoven-Sinfonien schon 2021 in Baden-Baden aufgenommen hat, wie man durch Anklicken dieses Links in unserem Forum lesen kann: https://troubadour-forum.de/foren/thema/beethoven-sinfonie-nr-1-c-dur-op-21/?part=2 Liebe Grüße Willi😀 Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass Yannick Nézet-Séguin die neun Beethoven-Sinfonien schon 2021 in Baden-Baden aufgenommen hat, wie man durch Anklicken dieses Links in unserem Forum lesen kann: https://troubadour-forum.de/foren/thema/beethoven-sinfonie-nr-1-c-dur-op-21/?part=2 Liebe Grüße Willi😀Yannik Nezet-Seguin und die Wiener Philharmoniker beim Neujahrskonzert
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Ouvertüre zur Operette „Indigo und die vierzig Räuber“
Carl Michael Ziehrer
Donausagen. Walzer, op. 446
Joseph Lanner
Malapou-Galoppe, op. 148
Eduard Strauß
Brausteufelchen. Polka schnell, op. 154
Johann Strauß II.
Fledermaus-Quadrille, op. 363
Johann Strauß I.
Der Karneval in Paris. Galopp, op. 100
Franz von Suppè
Ouvertüre zur Operette „Die schöne Galathée“
Josephine Weinlich
Sirenen Lieder. Polka mazur, op. 13 [Arr. W. Dörner]
Josef Strauß
Frauenwürde. Walzer, op. 277
Johann Strauß II.
Diplomaten-Polka. Polka française, op. 448
Florence Price
Rainbow Waltz
Hans Christian Lumbye
København Jernbane Damp Galop
Johann Strauß II.
Rosen aus dem Süden. Walzer, op. 388
Johann Strauß II.
Egyptischer Marsch, op. 335
Josef Strauß
Friedenspalmen. Walzer, op. 207
Ouvertüre zur Operette „Indigo und die vierzig Räuber“
Carl Michael Ziehrer
Donausagen. Walzer, op. 446
Joseph Lanner
Malapou-Galoppe, op. 148
Eduard Strauß
Brausteufelchen. Polka schnell, op. 154
Johann Strauß II.
Fledermaus-Quadrille, op. 363
Johann Strauß I.
Der Karneval in Paris. Galopp, op. 100
Franz von Suppè
Ouvertüre zur Operette „Die schöne Galathée“
Josephine Weinlich
Sirenen Lieder. Polka mazur, op. 13 [Arr. W. Dörner]
Josef Strauß
Frauenwürde. Walzer, op. 277
Johann Strauß II.
Diplomaten-Polka. Polka française, op. 448
Florence Price
Rainbow Waltz
Hans Christian Lumbye
København Jernbane Damp Galop
Johann Strauß II.
Rosen aus dem Süden. Walzer, op. 388
Johann Strauß II.
Egyptischer Marsch, op. 335
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Gerhard
Gerhard
Weiter habe ich im Programm, dass Manfred dankenswerterweise direkt in Beitrag 1 hier eingestellt hat, nur Werke von Johann Strauss II, Karl Michael Ziehrer, Joseph Lanner, Karl-Michael Ziehrer, Eduard Strauss, Johann Strauss I, Franz von Suppé, Josephine Weinrich, Joseph Straus, Florence Price und Hans Christian Lumbye enthält, und da war „null“ Musical und Show dabei.
Was dagegen im Pausenfilm gezeigt wurde, hatte vielleicht nur so viel damit zu tun, weil da möglicherweise Musiker der Philharmoniker beteilgt waren, was ebenfalls schon gute Tradtion ist.
Also, liebe Sängerfreunde, vielleicht ist euch da noch nicht viel über den Dirigenten bekannt, der seit 2000 Chefdirigent des kanadischen Orchestre Métropolitain ist und seit 2019 „auf Lebenszeit“, und der 2008 bei den Salzburger Festspielen debütierte mit Roméo et Juliette von Charles Gounod und damit Aufsehen erregte, und es gibt keinerlei Übertreibungen, auf die man ihn hinweisen müsste.
Weiter habe ich im Programm, dass Manfred dankenswerterweise direkt in Beitrag 1 hier eingestellt hat, nur Werke von Johann Strauss II, Karl Michael Ziehrer, Joseph Lanner, Karl-Michael Ziehrer, Eduard Strauss, Johann Strauss I, Franz von Suppé, Josephine Weinrich, Joseph Straus, Florence Price und Hans Christian Lumbye enthält, und da war „null“ Musical und Show dabei.
Was dagegen im Pausenfilm gezeigt wurde, hatte vielleicht nur so viel damit zu tun, weil da möglicherweise Musiker der Philharmoniker beteilgt waren, was ebenfalls schon gute Tradtion ist.
Also, liebe Sängerfreunde, vielleicht ist euch da noch nicht viel über den Dirigenten bekannt, der seit 2000 Chefdirigent des kanadischen Orchestre Métropolitain ist und seit 2019 „auf Lebenszeit“, und der 2008 bei den Salzburger Festspielen debütierte mit Roméo et Juliette von Charles Gounod und damit Aufsehen erregte, und es gibt keinerlei Übertreibungen, auf die man ihn hinweisen müsste.![]()
André
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