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Joseph Haydn, Missa in angustiis, "Nelson-Messe", Hob. XXll:11

Ein weiteres Werk, das ich vor etlichen Jahren mit aufgeführt habe, ist die wunderbare „Missa in angustiis“, auch Nelson Messe genannt, Hob.XXII:11 in d-moll von Joseph Haydn, den ich angesichts der Größe und Bedeutung seiner Messen, auch an Zahl, als Messkomponist noch über Mozart stellen möchte.,

Haydn komponierte die Messe 1798 und sie wurde noch im gleich Jahr in Eisenstadt aufgeführt.

Haydn schrieb die Messe für seinen langjährigen Auftraggeber und Patron Fürst Esterhazy. Wie ihr Name („Messe in der Bedrängnis“) sagt, entstand die Messe in einer schwierigen Zeit, nämlich in der Zeit der napoleonischen Kriege, der sogenannten „Franzosenzeit“. Das zeigt sich auch darin, dass dies die einzige Messe Haydns ist, die in einer Moll-Tonart verfasst ist. Außerdem besteht die Besetzung zusätzlich aus drei Trompeten, da der Fürst seine Holzbläser entlassen hatte. Die ursprüngliche Besetzung war somit: Streicher, Trompeten, Orgel und Pauken. Haydn ergänzte später Holzbläser- und Hörnerstimmen.

Die Messe umfasst klassisch Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei. Sie weist viele düster klingende Momente auf, aber auch jubelnde Trompetenfanfaren.

Das Werk soll seinen Beinamen dem Umstand verdanken, dass der britische Admiral Horatio Nelson auf seiner Rückreise von der siegreichen Seeschlacht vor Alexandria (bei Abukir), wo er die französische Flotte nahezu vernichtete, dem Fürsten Nikolaus II. Esterházy einen Besuch abstattete, wobei ihm (Lord Nelson) zu Ehren diese Messe aufgeführt wurde.

Eine andere Legende besagt, dass Haydn während der Arbeit an der Messe erfuhr, dass Nelson Napoleon bei Abukir geschlagen hatte. Darauf führt man auch die Trompetenfanfaren innerhalb des Benedictus zurück.

https://de.wikipedia.org/wiki/Missa_in_angustiis

Ich habe hier eine wunderbare Aufnahme aus dem Jahre 1986 von einem der Großmeister Haydnscher Werk, Trevor Pinnock und dem English Concert and Choir mit Felicity Lott, Sopran, Carolyn Watkinson, Alt, Maldwyn Davis, Tenor und David Wilson-Johnson, Bass:

 

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Liebe Grüße

 

Willi

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